SVE erwartet "angeschlagene und gefährliche" Erfurter

Am Samstag kommt es beim Duell zwischen der SV Elversberg und dem FC Rot-Weiß Erfurt (Anstoß 14 Uhr, live im Ticker bei liga3-online.de) zum Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die mit den bisherigen Resultaten im Jahr 2014 nicht zufrieden sein werden. Während die Gäste aus Thüringen nur vier Zähler einfahren konnten, gelangen der SVE im Gegensatz zu RWE jedoch schon zwei Siege.

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Hirsch: Erfurt ist durch Ausfälle gefährlich

Die bisherige Heimstärke möchten die Saarländer auch gegen Erfurt unter Beweis stellen, klappt es doch zuletzt nur vor heimischem Publikum, die Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. "Derzeit zeigen wir zu Hause und auswärts unterschiedliche Gesichter, so dass wir natürlich froh sind, wieder ein Heimspiel zu haben", zeigte sich SVE-Trainer Dietmar Hirsch auf der Pressekonferenz erleichtert. Nach dem 0:2 in Leipzig stimmte zumindest die Einstellung im Training unter der Woche. "Wir haben alles dafür getan, damit die Partie gegen Erfurt gewonnen wird und die drei Punkte in Elversberg bleiben", so der 42-Jährige. Am Samstag kann er wieder auf Kapitän Timo Wenzel zurückgreifen, der in Leipzig wegen einer Gelbsperre aussetzen musste. Die Rot-Weißen, aktuell Tabellenzehnter mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz 18, kann Hirsch nur schwer einschätzen: "Erfurt hat seit sieben Spielen nicht gewonnen und derzeit mit einigen verletzten oder gesperrten Spielern zu kämpfen. Mit Sicherheit ist Erfurt angeschlagen, aber gerade das macht die Mannschaft so gefährlich." 

 Rot-Weiß physisch und psychisch angeschlagen

Zurzeit will es bei den Thüringern einfach nicht laufen. Neben der sportlichen Misere musste Trainer Walter Kogler auch den Ausfall von Stürmer Mijo Tunjic beklagen, dessen Saison nach einem Mittelfußbruch wohl beendet ist. Da auch Carsten Kammlott (Gelbsperre) ausfällt, ist noch ungewiss, wer neben Jonas Nietfeld stürmen wird oder ob Kogler sogar das System auf eine Spitze umstellt. "Doch man braucht für jedes System auch die dazu passenden Spieler", so der Österreicher auf der Pressekonferenz. Da neben André Laurito (Nasenbeinbruch) auch Mario Fillinger (Oberschenkelzerrung) nicht mitreisen kann, stellt sich die Mannschaft fast selber auf. Ob Luka Odak wieder auflaufen kann ist ebenso ungewiss, wie eine eventuelle Reise von Simon Brandstetter, der nach langer Verletzungspause unter der Woche wieder in das Training einstieg.

Die 11 Fakten

Dominik Rohracker

(106)

Der Erfahrenste (die meisten Drittliga-Spiele)

Nils Pfingsten-Reddig

(201)

Felix Luz

(acht Tore, vier Vorlagen)

Top-Scorer (Tore+Vorlagen)

Nils Pfingsten-Reddig

(vier Tore, sechs Vorlagen)

46. bis 60. Minute

(zehn)

Wann fielen die meisten Tore?

76. bis 90. Minute

(zwölf)

46. bis 60. Minute

(elf)

Wann fielen die meisten Gegentore?

76. bis 90. Minute

 (neun)

Kenneth Kronholm

(verpasste keine Minute)

Dauerbrenner (Einsätze in dieser Saison)

Philipp Klewin

(verpasste 90 Minuten)

Marc Groß

(seit 1. Juli 2009)

Treuerster Spieler (Datum, seit wann im Profi-Team)

Nils Pfingsten-Reddig

(seit 1. Juli 2010)

Timo Wenzel (10 x Gelb) und

Marc Groß (9 x Gelb, 1 x Gelb-Rot)

Kartensammler (in dieser Saison)

Stefan Kleineheismann

(9 x Gelb)

Ondrej Smetana

(13)

Weltenbummler (Anzahl Vereine, nur erste und zweite Mannschaften)

Jean-François Kornetzky

(acht)

Dominik Rohracker, Ondrej Smetana

(jeweils 350.000 Euro)

Teuerster Spieler (Marktwert)

André Laurito

(400.000 Euro)

Mittelfeld

(sieben Tore und zehn Vorlagen)

Der gefährlichste Mannschaftsteil

Mittelfeld

(15 Tore und 17 Vorlagen)

1

Siege in den letzten fünf Spielen gegeneinander

2

   
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