Einigung zwischen Osnabrück und Ex-Trainer Claus-Dieter Wollitz

Wie der VfL Osnabrück am Dienstag bekanntgab, haben Verein und Ex-Trainer Claus-Dieter Wollitz eine außergerichtliche Einigung erzielt und damit die Grundlage für ein Ende des Arbeitsgerichtsverfahrens legen können. Der Rechtsstreit ist beendet, wenn das Gericht die Einigung förmlich festgestellt hat. Der 48-jährige Wollitz hatte im Mai des vergangenen Jahres seinen Rücktritt als Sportdirektor und Cheftrainer zum Saisonende angekündigt. Der anschließende Konflikt zwischen Vereinsführung und Trainer endete in einer außerordentlichen Kündigung durch den Klub und letztendlich in einem Arbeitsgerichtsverfahren.

Keine weiteren Details über Einigung

Die nun kommunizierte Einigung sieht "die beidseitig einvernehmliche Aufhebung des Dienstverhältnisses zum 30.06.2013 vor", teilte der Verein mit. "Mit dieser Entscheidung ist die Angelegenheit mit einer für beide Seiten zufriedenstellenden Lösung abgeschlossen, sobald das Arbeitsgericht diese förmlich festgestellt hat. Beide Parteien sind übereingekommen, keine weiteren Details zur Einigung zu kommunizieren", heißt es weiter in der Mitteilung. VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend zeigte sich erleichtert, das Thema ad acta legen zu können: "Wir sind froh darüber, dass der Rechtsstreit mit Claus-Dieter Wollitz mit der Feststellung durch das Arbeitsgericht beigelegt sein wird. Es ist ein gutes Zeichen und spricht für beide Parteien, dass die angestrebte außergerichtliche Einigung erzielt werden konnte." 

Auch Vereinspräsident Christoph Ehrenberg wertet die außergerichtliche Einigung positiv: "Wir danken unserem ehemaligen Trainer Claus-Dieter Wollitz für sein Engagement beim VfL Osnabrück in guten und weniger guten Zeiten, das damit ein gütliches Ende hat." Wollitz, aktuell Trainer des Regionalligisten FC Viktoria Köln, war von Juli 2004 bis Juni 2009 und Januar 2012 bis Mai 2013 Trainer der Lila-Weißen und stieg mit ihnen 2007 in die 2. Bundesliga auf.

FOTO: Flohre Fotografie

   
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