Dynamo trifft auf Verl: "Sind auf mutigen Gegner vorbereitet"

Mit dem Rückenwind von zwei Siegen aus den beiden Nachholspielen reist Dynamo Dresden am Dienstagabend (19 Uhr) nach Paderborn und trifft dort auf den SC Verl. Worin Dynamos neuer Trainer Alexander Schmidt die Stärken des Gegners sieht.

Mini-Trainingslager vor dem Spiel

Es war ein Start nach Maß für Alexander Schmidt als neuer Trainer von Dynamo Dresden. Seit seiner Amtsübernahme am 26. April gewannen die Sachsen beide Nachholspiele gegen den MSV Duisburg (1:0) und den KFC Uerdingen (2:0). Die Tabellenführung wurde so wieder zurückerobert, der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt zwei Punkte. Nun soll die Serie auch am Dienstag gegen den SC Verl weiterhin Bestand haben. Um bestmöglich vorbereitet zu sein und den Reisestress in Grenzen zu halten, haben sich die Schwarz-Gelben nach der Partie in Lotte gegen den KFC für ein Mini-Trainingslager in der Sportschule Kaiserau einquartiert. "Die Gegebenheiten sind top", sagte der Trainer in einem Interview auf der Vereinsseite.

Mit den Verlern trifft die SGD in Paderborn, wo der die Ostwestfalen ihre Flutlicht-Heimspiele austragen, auf ein Team, das unbeschwert aufspielen kann und als Aufsteiger eine starke Saison spielt. "Man hat im Hinspiel (4:1 für Dresden, d. Red.) gesehen, dass man gegen diese Mannschaft einen guten Plan braucht. Wir wollen unser Spiel durchdrücken und wissen um die Stärken und Schwächen von Verl", sagte Schmidt. Der Gegner bevorzuge "spielerische Lösungen und setzt auf Angriffs-Pressing. Dabei sind sie immer wieder schwer auszurechnen und von der ersten Minute voll da. Wir sind auf einen mutigen Gegner vorbereitet. Es wird ein harter Brocken, aber ich habe Vertrauen in die Jungs". Der Fußballlehrer fordert: "Wir wollen das Heft des Handelns in die Hand nehmen und alles rausblasen."

"Haben es in der eigenen Hand"

Mit einem Erfolg und Patzern der Konkurrenz aus Rostock, Ingolstadt und München könnten die Dresdner die Ausgangslage für den direkten Wiederaufstieg weiter verbessern. "Wir haben es in der eignen Hand und schauen von Spiel zu Spiel. Dabei wollen wir jeweils alles raushauen. Wenn uns das gelingt, bin ich davon überzeugt, dass am Ende etwas Gutes dabei herauskommt", sagte der Trainer mit Blick auf den Saisonendspurt, bei dem alles anderen als der direkte Aufstieg eine Enttäuschung wäre. Schließlich steht das Team seit dem 13. Spieltag – die Nachholspiele mit eingerechnet – auf einem direkten Aufstiegsplatz.

   
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