Dynamo: Eilers und Stefaniak machen erneut den Unterschied

Nur sieben Tage nach der ersten Saisonniederlage hat sich Dynamo Dresden bereits rehabilitiert und hat mit einem 2:1 (2:0)-Auswärtssieg bei Holstein Kiel den Vorsprung auf Platz 3 weiter ausgebaut. Dabei genügte den Sachsen eine vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuzige Leistung, zum Ende hin musste jedoch gewaltig gezittert werden.

Vor 6639 Zuschauern im Holstein-Stadion erwischte die Elf von Uwe Neuhaus den idealen Start: Schon nach 12 gespielten Minuten vollendete Marvin Stefaniak eine schöne Einzelaktion mit dem 1:0 – zuvor waren eigentlich die Gastgeber aus Kiel besser in die Partie gekommen. Auch in der Folge blieben die Störche aktiver und investierten viel in die Begegnung, doch mehr als schwacher Abschluss von Manuel Schäffler sprang dabei nicht heraus (23.). Ganz im Gegenteil zeigte sich die SG Dynamo kurze Zeit später erneut höchst effizient: Aus einer Kieler Ecke resultierte ein schneller Tempogegenstoß, den Justin Eilers mit einem Flachschuss ins rechte Eck zum 2:0 abschloss (35.). Ein merkwürdiger Ball, bei dem Robin Zentner im Holstein-Tor vielleicht nicht die beste Figur machte – Dynamo Dresden störte es freilich wenig, in einer engen Begegnung lag Schwarz-Gelb dank zweier überzeugender Offensivaktionen mit zwei Toren in Front, vieles deutete auf einen Auswärtsdreier hin.

Holstein schafft nur noch den Anschluss

Und auch in Halbzeit 2 ließen die Kieler kaum nach, zwangen die Neuhaus-Elf weiter zu Fehlern im Aufbauspiel. Weiterhin blieben jedoch die zwingenden Gelegenheiten zunächst aus, ehe Tim Siedschlag aus kurzer Distanz das Leder zum verdienten Anschlusstreffer in die Maschen zimmerte (73.). Nun sollte sich herausstellen: Wie gefestigt ist die SGD nach der höchst erfolgreichen Startphase wirklich, würde sie dem zu erwartenden Ansturm von Holstein Kiel in der Schlussviertelstunde standhalten? In der Tat mussten die Sachsen nochmals alles in die Waagschale werfen, um wütend vorpreschenden Kieler Störchen den Stecker zu ziehen. Doch die Verteidigung um Michael Hefele, Giuliano Modica und Co. hielt dicht, ließ keine weitere Großchance mehr zu. Nach knapp 20 Minuten des Zitterns durften die gut 1.500 mitgereisten Dresdener Anhänger somit den bereits elften Saisonsieg bejubeln: Unglaubliche 35 Punkte stehen nach 14 Spieltagen auf dem Konto zu Buche, zudem wurde dank des Unentschiedens von Preußen Münster der Vorsprung auf Rang 3 auf nunmehr zehn Punkte vergrößert. Damit steht fest: Dynamo Dresden hat den Ausrutscher gegen Energie Cottbus umgehend verdaut. Gleichzeitig steigt damit die Stimmung im SGD-Fanlager weiter, denn schon am kommenden Samstag steht das Ostduell gegen den 1. FC Magdeburg an.

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