Dynamo Dresden: Wer solche Spiele gewinnt, steigt auf

Drittes Saisonheimspiel – dritter Sieg. Die SG Dynamo Dresden ist am dritten Spieltag in Folge Tabellenführer der 3. Liga. Am Mittwochabend setzen sich die Neuhaus-Schützlinge in einer fulminanten Schlussphase mit 3:2 gegen den Halleschen FC durch und grüßen im Tableau weiter von ganz oben.

"Wer solche Spiele gewinnt, steigt auf“, eine alte Phrase, die sicher aber am Mittwochabend durch viele Köpfe schwirrte. Die Sportgemeinschaft begann stark, legte nach zwölf Minuten bereits die Führung durch Justin Eilers vor. Danach verpassten es die Hausherren, die Partie frühzeitig mit dem 2:0 in ruhiges Fahrwasser zu geleiten. Halle hielt mit Leidenschaft dagegen und war immer zur Stelle, wenn den Dresdnern ein Fehler unterlief. Mit dem Pausenpfiff glich Halle aus. Modica hatte Osawe im Strafraum von den Beinen geholt. Bertram verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Nach dem Seitenwechsel fehlte es den Dresdner an Glück. Ein Foul an Lambertz im Strafraum reichte nicht zu einem Elfmeterpfiff. Die über 27.000 Zuschauer im Stadion Dresden bekamen ein flottes Spiel zu sehen, in dem es aber erst in der Schlussphase richtig zur Sache gehen sollte.

Modica macht Patzer wieder gut

Als Engelhardt nach einer Ecke freistehend zur 2:1-Führung für die Gäste traf, setzten nur noch wenige Optimisten auf die SGD. Doch diese zeigte Moral. Schon im direkten Gegenzug hatte Aosman den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an Keeper Bredlow. Gern sei hier wieder der Vergleich zur vergangenen Saison gezogen. Damals hätten die Dresdner die Partie nach diesem Verlauf verloren. Doch als Kapitän Hefele nach Ecke von Stefaniak aus dem Stand heraus per Kopf das 2:2 erzielte, waren noch fünf Minuten auf der Uhr. Das Stadion tobte und die Neuhaus-Elf setzte alles auf eine Karte und hatte Glück, nicht das 2:3 zu kassieren. Stattdessen brachte Stefaniak erneut eine Flanke in den Strafraum. Der Ball landete auf dem Kopf von Modica. Der Unglücksrabe, der vor der Pause noch den Elfmeter verschuldet hatte, traf wuchtig zum 3:2-Siegtreffer.

Mut wird belohnt

Der Mut der Schwarz-Gelben wurde in den letzten Minuten belohnt. Anstatt sich mit dem einen Punkt zufrieden zugeben, spielte die SGD weiter nach vorn und hatte dabei auch Glück, dass Halle nicht die direkte Antwort nach dem Ausgleich gelang. Trainer Uwe Neuhaus bewies ein glückliches Händchen – brachte Marvin Stefaniak von Beginn an. Dieser dankte es dem Trainer mit drei direkten Torvorlagen und avancierte so zum Matchwinner des einmal mehr stimmungsvollen Abends in Dresden. Mit elf Punkten sind die Sachsen gut dabei und können mit Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben starten.

 

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