Dynamo Dresden: Ein Nachmittag ohne Verlierer

Auch zwei Tage danach ist der Elbklassiker vom vergangenen Samstag zwischen der SG Dynamo Dresden und dem 1.FC Magdeburg weiter in aller Munde. Durch den 3:2-Heimsieg untermauerten die Dresdner ihre Tabellenführung und können nun schon mit einem Sieg in Wiesbaden die inoffizielle Herbstmeisterschaft perfekt machen.

Fans sorgen für einen würdigen Rahmen

Auch wenn die Sachsen sich am Ende verdient gegen den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt durchgesetzt haben, wirkliche Verlierer gab es am Samstag in Dresden nicht. Die Fans der Gastgeber sorgten mit einer riesigen Blockfahne, die den gesamten Heimbereich einhüllte, bereits vor dem Spiel für Gänsehaut. Die Mannschaft dankte es den Fans mit einem leidenschaftlichen Auftritt und dem Derbysieg. Magdeburg spielte wohl sein bestes Auswärtsspiel der Saison und muss sich ob der Niederlage nicht verstecken. Der größte Sieger ist aber ohne Frage der Ostfußball. Beide Fanlager trugen zu einem wahren Fußballfest bei und sorgten für einen mehr als würdigen Rahmen für diesen Klassiker.

Ein Sieg bis zur Herbstmeisterschaft

Sportlich gesehen läuft es bei den Sachsen nach der Niederlage vor zwei Wochen gegen Cottbus wieder nach Plan. Wer eine Negativserie der Dresdner erwartete, wird nun eines besseren belehrt. Mit nun mehr 38 Punkten liegen die Dynamos unangefochten auf Platz eins. Der Vorsprung auf Platz zwei beträgt zehn Punkte, auf Platz drei elf und auf Platz vier sogar ganze 16. Die Mannschaft von Uwe Neuhaus könnte sich demnach schon am Freitag "Herbstmeister“ nennen. Mit einem Auswärtssieg in Wiesbaden wären die Sachsen zumindest nach 19 Spieltagen, der Hälfte der Saison, nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen.

Dynamo marschiert

Die Sportgemeinschaft zeigt sich weiter gefestigt und fokussiert auf den Erfolg, bewies zudem wiederholt langen Atem und schlug dann durch Pascal Testroet in der 73. Spielminute eiskalt zu. Es war der erlösende Treffer zur 2:1-Führung, nach dem beste Chancen ungenutzt blieben und von den Gästen aus Magdeburg nur wenig offensive Aktionen kamen. Dann setzte Justin Eilers mit einem sehenswerten Schuss zum 3:1 den Deckel auf die Partie, der nach dem 2:3-Anschlusstreffer nochmal kurz wackelte, aber nicht mehr fiel.

Dynamo Dresden bleibt weiter das Maß der Dinge in Liga drei. Ohne zu euphorisch oder überschwänglich zu sein, in dieser Verfassung marschieren die Sachsen gerade aus in Richtung 2. Bundesliga.

 

   

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