Duisburg: Schuldenschnitt geschafft – Zukunft weiter offen

"Wir sind an einem Punkt, an dem wir ein wichtiges Ziel erreicht haben – den Schuldenschnitt", verkündete Udo Kirmse, Präsident des MSV Duisburg, am Freitag auf der einberufenen Pressekonferenz. Aufsichtsratschef Jürgen Marbach ergänzte: "Hurra, wir leben noch!" Zwar hab man noch nicht offiziell von allen Gläubigern den offiziellen Verzicht auf die Forderungen, aber "wir gehen alle davon aus, dass wir es geschafft haben", wird Vorstands-Vize-Boss Ingo Wald vom "Reviersport" zitiert. Die Lizenz für die kommende Spielzeit erhält der Klub dadurch aber nicht automatisch. Es wurden Grundlagen gelegt, aber noch gilt es, die Liquiditätslücke von 5,5 Millionen Euro zu schließen.

Neues Geld durch Sponsoren und Fananleihe

Doch auf dafür gibt es bereits Pläne. Der neue Geschäftsführer Peter Mohnhaupt sol kurzfristig neue Sponsoren gewinnen, darüberhinaus soll die Fananleihe einen neuen Schub geben. Man habe aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, sagte Marbach und betonte, dass die "verbliebenen Schulden sind für einen Profiverein wirklich überschaubar" sind. Vorbilder könnten Fortuna Düsseldorf und Borussia Dortmund sein, die in vergleichbaren Situationen waren und gestärkt aus diesen hervorgingen. "Auch wenn es schwierige Umstände in Duisburg waren, sehe ich viel Potenzial in diesem Klub", so Marbach. Ob der Zwangsabsteiger aus Liga 2 wirklich die Lizenz erhält, klärt sich in naher Zukunft. Mitte April teilt der DFB dem Klub die Auflagen und Bedingungen mit. Diese müssten dann bis zum 27. Mai erfüllt werden, um auch in der kommenden Saison in der Dritten Liga zu spielen.

FOTO: Flavia Heidenheim

   

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