Dresden gewinnt in Wiesbaden, CFC, VfL und MSV mit Siegen

Die SG Dynamo Dresden hat sein Gastspiel beim SV Wehen Wiesbaden mit 2:0 gewonnen. Auch der Chemnitzer FC war wieder erfolgreich und besiegte die SpVgg Unterhaching mit 2:0. Der VfL Osnabrück setzte sich gegen Rot-Weiß Erfurt mit 3:1 durch. Der SC Preußen Münster schaffte spät den Ausgleich gegen Holstein Kiel, der MSV Duisburg setzte sich mit 1:0 bei Fortuna Köln durch. Jahn Regensburg und Energie Cottbus spielten 1:1, der Hallesche FC spielte 0:0 gegen die U23 des BVB und Großaspach und Stuttgart II trennten sich torreich mit 3:3. Doch zunächst der Blick nach Wiesbaden:

Dynamo meldet sich zurück

Die Gäste aus Dresden erwischten den besseren Start in die Partie und erspielten sich gleich mehrere gute Möglichkeiten. Doch fehlende Präzision und gegnerische Beine verhinderten die Führung der Schwarz-Gelben. Doch auch die Gastgeber setzten ein Ausrufezeichen – einen Schuss von Book konnte Dynamo-Schlussmann Kirsten parieren (14.). Es entwickelte sich eine offene Partie, in der beide Teams auf direktem Weg den Torabschluss suchten. Die beste Gelegenheit zur Führung hatte Eilers, doch sein Schuss prallte an den Pfosten (24.). Nur Sekunden später scheiterte Tekerci an SVWW-Keeper Kolke (25.). So blieb es nach 45 Minuten beim torlosen Remis.

Auch im zweiten Durchgang ging die Partie hin und her, nach 72 Minuten gingen die Gäste aus Sachsen dann in Führung. Nach Flanke von Stefaniak stand der Torschütze richtig und musste nur noch einnetzen. Kurz vor dem Ende besorgte Stefaniak die Entscheidung. Allein im Strafraum setzte er sich gegen zwei Gegenspieler durch und entschied die Partie (84.). In der Nachspielzeit setzte der Torschütze sogar noch einen Ball an die Latte (93.).

Chemnitz wieder in der Erfolgsspur

In Chemnitz entwickelte sich von Beginn an eine muntere Partie. Türpitz hatte früh die Chance zum Torerfolg, war jedoch alleinstehend von Haching-Torwart Zetterer zu ungenau (10.). Auch wenn die Himmelblauen das Spiel zunehmend in den Griff bekamen, hatte Bigalke frei vor Pentke stehend die Führung für die Bayern auf dem Fuß, konnte jedoch im letzten Moment von Conrad gestört werden (27.). Nennenswerte Szenen blieben trotz ordentlichem Tempo auch weiterhin Mangelware, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.

Dies änderte sich in der zweiten Hälfte schnell: Türpitz führte einen Freistoß auf Fink aus, der zog aus 20 Metern ab und traf zur Führung (54.). In der Folge gaben sich die Rand-Münchener nicht auf, konnten den CFC phasenweise in deren eigene Hälfte drängen, waren aber in den Aktionen nicht zwingend genug. Stattdessen entscheid der Chemnitzer FC die Partie ganz spät durch einen Konter. Ziereis legte auf Türpitz, der traf zum 2:0 (93.).

Osnabrück mit Heimsieg gegen Erfurt

Die Lila-Weißen starteten offensiv in die Partie und hatten unter anderem durch Hohnstedt eine gute Chance, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei (9.). Beim ersten gefährlichen Angriff der Thüringer verpassten Brandstetter und Bukva in der Mitte (16.). Nach 20 Minuten erzielte Feldhahn per Strafstoß die Führung für den VfL. Zuvor hatte RWE-Keeper Klewin Menga gefoult (21.). Im Anschluss wirkten die Rot-Weißen geschockt und hatten Glück, dass die Niedersachsen gute Möglichkeiten ungenutzt ließen. Erst nach rund einer halben Stunde sorgte Tyrala wieder für Gefahr von Seiten der Gäste, sein Versuch ging denkbar knapp vorbei. RWE näherte sich dem Ausgleich weiter an, ein Kopfball von Kapitän Möhwald ging an den Pfosten – Glück für die Osnabrücker (45.).

Nach dem Seitenwechsel ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten. Brandstetter setzte sich im Strafraum durch und netzte ein (51.). Trotz des Gegentores waren die Spieler von Trainer Maik Walpurgis nicht geschockt und spielten weiter nach vorne, was in Minute 64 belohnt wurde. Hohnstedt hatte viel Zeit und Platz und traf aus rund 16 Metern zur erneuten Führung. Der VfL setzte nach und erhöhte wenig später auf 3:1. Einen Freistoß von Salem konnte Groß annehmen und auf Pisot weiterleiten, der letztlich traf (72.).

Münster schafft spät den Ausgleich in Kiel

Die Partie in Kiel begann sehr ereignisarm. Die Hausherren konnten zunächst nur durch Standards für Gefahr sorgen. Den ersten richtigen Aufreger gab es nach einer halben Stunde, als Kara den Ball an die Latte beförderte. Im Gegenzug verpasste ein Versuch von Kiels Siedschlag nur knapp das Gehäuse von Masuch (33.).

Nach dem Pausentee dauerte es nur drei Minuten, ehe die Kieler mit 1:0 in Führung gingen. Nach einem Freistoß stand Wetter goldrichtig und netzte ein (48.). Fünf Zeigerumdrehungen später schoss Heider an den Pfosten. Kiel machte nun Druck, Siedschlag hatte SCP-Tormann Masuch bereits überwunden, doch Kirsch konnte kur vor der Linie retten (59.). Die Preußen trauten sich gelegentlich vor das Tor der Kieler, wussten Schlussmann Kronholm jedoch nicht zu überwinden. Doch die Gäste sollten noch zum Ausgleich kommen. Bischoff kam in der letzten Minute an den Ball, ließ einen Kieler aussteigen und schlenzte den Ball aus 16 Metern ins Gehäuse. Der späte, aber verdiente, Ausgleich für den SCP (90.)!

Duisburg siegt durch Strafstoß

Es entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie, in der sich viel zwischen den Strafräumen abspielte. Chancen waren Mangelware. Erste Offensivgefahr entstand nach einer Hereingabe von Rahn, doch Ratajczak konnte den Kopfball von Souza klären (14.). Die Hausherren waren nun das bessere Team und ab der 33. Minuten zudem ein Spieler mehr auf dem Feld. Kraus wurde von Schorch im Strafraum zu Fall gebracht, der Duisburger musste vom Feld. Den Elfmeter vergab Kessel jedoch. Im zweiten Durchgang erhielten auch die Gäste einen Elfmeter, nachdem Marquet Janjic gefoult hatte. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zur Gästeführung (52.). Klotz bot sich wenig später die Möglichkeit, auf 2:0 aus Sicht der Zebras zu erhöhen, scheiterte aber freistehend an Poggenborg.

Cottbus kontert Regensburger Führung schnell

Die Partie begann auf beiden Seiten auf überschaubarem Niveau, gute Aktionen konnten sich beide Teams nicht herausspielen. Dies wurde im zweiten Durchgang besser: Lienhard scheiterte mit einem Fallrückzieher an Perdedaj, der auf der Linie postiert war. Die folgende Ecke köpfte Windmüller an den Pfosten (48.). So belohnte sich der Jahn durch die Führung nach 64 Minuten. Güntner traf aus knapp 25 Metern. Doch Energie konterte praktisch im Gegenzug. Nach einer Hereingabe war Kleindienst mit dem Kopf zur Stelle (70.). Nach 87 Minuten musste Michael auf Seiten der Gäste mit gelb-rot vom Platz (87.).

Stuttgart trotz Führung ohne Sieg

Bereits nach 12 Minuten ging der Aufsteiger in Front, nachdem Skarlatidis mühelos durch die VfB-Abwehr kam. Nach einem Solo besorgte Leibold den Ausgleich (31.). Nachdem die Hausherren zuvor gute Chancen liegen ließen, erhöhte Breier auf 2:1 für die Gäste (58.). Nur drei Minuten später schien Baumgartl die Partie mit seinem Treffer entschieden zu haben. Doch Senesie (72.) und Schiek (84.) sorgten noch für den Punktgewinn der Hausherren.

HFC mit glücklichem Punktgewinn

In Halle entwickelte sich eine offene und gute Anfangsphase, die jedoch ohne Torerfolg blieb. Nach 24 Minuten hatte der HFC Glück, dass ein Freistoß von Solga nur an die Latte ging. Die Hausherren hatten große Probleme gegen die Borussen und mussten sich in der Folge bei Schlussmann Kleinheider bedanken, dass die Partie ohne Gegentor überstanden wurde. So war es ein eher glücklicher Punktgewinn für die Mannschaft von Sven Köhler.

FOTO: Hübner

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