Diskussion um die Erfurter Arena: Ist das letzte Wort gesprochen?

Am Mittwoch kam es im Thüringer Landtag zu einer Anhörung bezüglich der Thematik "Arena" in Erfurt. Vertreter der CDU, welche sich noch immer als großer Gegner des 30 Millionen Euro Projekts zeigen, mussten eine erneute Niederlage hinnehmen. Die Partei hatte zuletzt vorgeschlagen, elf Millionen Euro an Landesmitteln zur Verfügung zu stellen, um das Steigerwaldstadion in den kommenden Jahren zu sanieren. Da jedoch keine konkrete Finanzierungsplanung aufgezeigt werden konnte, möchte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein weiterhin am Plan der Multifunktionsarena festhalten. "Erst wenn es von Seiten des Landes einen konkreten Vorschlag zu einer alternativen Finanzierung gibt, wird sich die Stadt Gesprächen nicht verschließen", zitiert ihn die "Thüringer Allgemeine".

Ausschreibungsfrist endet am 27. Januar

Erneut wurde von Wirtschaftsminister Uwe Höhn darauf hingewiesen, dass gegen den Förderbescheid über 30 Millionen Euro keine rechtlichen Bedenken bestehen und von der Landesregierung deshalb gar nicht mehr zurückgenommen werden kann. Deshalb sei die Diskussion ohnehin hinfällig. Schon seit Längerem wird der CDU vorgeworfen, die Thematik einzig für den Wahlkampf in Thüringen nutzen zu wollen, jedoch keine konkreten Vorschläge zu haben. Die Ausschreibungsfrist für die Bauausführung der neuen Spielstätte, die im Jahr 2016 fertiggestellt werden soll, läuft noch bis zum 27. Januar. Mitte Februar tagt erstmals eine vom Stadtrat beschlossene Jury, die in naher Zukunft einen Siegerentwurf zum Bau empfehlen wird. Der geplante Baubeginn ist noch in diesem Jahr. Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb.

FOTOS: Marcel Junghanns / Klettermaxe Photographie / Fototifosi

   
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