"Die Mentalität war da": SC Verl feiert den ersten Saisonsieg

Der SC Verl hat am Samstagnachmittag die ersten drei Punkte der Saison eingefahren. Die Beteiligten freuten sich danach besonders über die Einstellung und einen starken Torhüter.

"Die ersten Spiele waren hart"

Zehn Gegentore kassierte Verl in den ersten drei Spielen der 3. Liga. Dazu kamen drei Treffer im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV. Beim 1:0-Auswärtssieg in Mannheim stand nun erstmals die Null hinten für den SCV. "Die ersten Spiele waren natürlich hart mit den Gegentoren", erklärte daher auch Torhüter Timo Schlieck nach dem Spiel bei "MagentaSport". Dabei habe man in den Spielen grundsätzlich gut gestanden, aber zu viele "individuelle Fehler" gemacht. Diese blieben in Mannheim aus, auch wenn der Waldhof sich einige gute Chancen herausspielen konnten. "Da haben wir auch einen richtig guten Torhüter gebraucht", lobte Trainer Orest Shala den 20-Jährigen auf der Pressekonferenz.

Aber beide betonten auch, wie gut die gesamte Mannschaft in der Defensive gearbeitet hätte. "Es war ein ganz anderes Spiel als in den letzten Wochen, weil wir richtig leiden mussten", sagte der Cheftrainer. Diese "Fähigkeit" habe die Mannschaft aber in dem Spiel gezeigt, wodurch Shala "stolz" auf seine Spieler sei. Die Mannheimer hätten die Abwehr stetig "mit Flanken und Durchbrüchen beschäftigt", in das Tor wollte der Ball aber nicht. Mehrfach konnte Schlieck sich dabei auszeichnen. "Heute war es einfach wichtig, dass ich dem Team helfen konnte", freute sich der Torwart.

"Am Ende ist es Profifußball"

Auch am Mikrofon von "MagentaSport" stellte Shala besonders die Einstellung seiner Mannschaft heraus. Fußballerisch könne man vieles besser machen. "Aber die Mentalität heute den Karren aus dem Dreck zu holen, die waren auf jeden Fall da", so der Übungsleiter. "Die Mentalität war da", ergänzte dieser und das ganze Team sei als "eine Einheit" aufgetreten. Die Verler waren über weite Strecken in der eigenen Defensive beschäftigt. Der eigentliche Ballbesitzfußball war beim ersten Saisonsieg kaum zu sehen. Zudem hätte der Treffer aufgrund einer Abseitsposition nicht zählen dürfen.

"Am Ende ist es Profifußball, und da geht es um die drei Punkte", war dem Trainer dies am Ende aber egal. Durch den Sieg sprangen die Ostwestfalen vorbei an Wiesbaden auf den 19. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag wartet nun ein wichtiges Spiel gegen Aufsteiger SV Meppen. Die Emsländer zeigen bisher verschiedene Gesichter in dieser Spielzeit, haben aber bereits eine gute Offensivqualität bewiesen. Trainer Shala wird auf eine ähnliche Einstellung in dem Spiel hoffen wie in Mannheim. Vielleicht kommt dann das spielerische dann auch zusätzlich wieder etwas besser zur Geltung, um den zweiten Saisonsieg einzufahren.

   

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