Die Dauerkarten-Preise der Drittligisten im Vergleich

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© Flohre

Wie viel kosten die Dauerkarten der Drittligisten und wer bietet im Vergleich die teuersten und günstigsten Jahreskarten? Eine von liga3-online.de angefertigte Übersicht liefert die Antworten.

Zwickau ist Spitzenreiter – Schnäppchen in Unterhaching

Die teuersten Dauerkarten verkauft der FSV Zwickau – im Schnitt werden 328,63 Euro fällig. Vor allem die Stehplatz-Jahreskarte – die teuerste der Liga – schlägt mit 231 Euro zu Buche. Der Hintergrund: Der FSV Zwickau verzichtet auf Werbung an der Fantribüne. "Das ist unser Beitrag zum Erhalt der klassischen Fußball- und Fankultur", heißt es. Auf dem zweiten Platz folgt die SG Sonnenhof Großaspach (315,50 Euro), die zeitgleich auch die teuerste Sitzplatz-Karte der 3. Liga verkauft (632 Euro). Dahinter folgen Fortuna Köln (300 Euro), Rot-Weiß Erfurt (288,75 Euro) und der VfL Osnabrück (285 Euro).

Deutlich günstiger sind die Dauerkarten in Unterhaching (214,50) sowie in Aalen und Meppen (217,50 Euro). Die günstigste Sitzplatzkarte verkauft der 1. FC Magdeburg: Für den Fanblock hinter dem Tor, der aber als Stehplatz-Bereich genutzt wird, werden 194 Euro fällig. Die günstigste Stehplatzkarte bietet Aufsteiger Unterhaching an (99 Euro).

Nur Paderborn senkt die Preise

Im Liga-Schnitt müssen für eine Dauerkarte der Saison 2016/17 261 Euro aufgewendet werden. Damit sind die Preise im Liga-Durchschnitt im Vergleich zu vergangenen Saison um rund sieben Euro gesunken, obwohl mit Zwickau, Rostock, Erfurt und Wiesbaden vier Drittligisten der letzten Serie ihre Preise erhöht haben. Günstiger wurden die Tickets nur beim SC Paderborn, der in der vergangenen Saison noch die teuersten Dauerkarten verkaufte. Nun werden im Schnitt statt 331,50 nur noch 276,38 Euro fällig.

Hier die vollständige Übersicht:

Dauerkartenpreise der 3. Liga

(alle Preise in Euro)
PlatzVereinTeuerste SitzplatzkarteGünstigste SitzplatzkarteTeuerste StehplatzkarteGünstigste StehplatzkarteDurchschnitt
Durchschnitt:414,55295,94175,33172,58266,40
1 1860 München499419222222340,50
2 FSV Zwickau*489,50363231231328,63
3 KFC Uerdingen510300210210307,50
4 Fortuna Köln390390210210300
5 Eintracht Braunschweig477,50327,50190190296,25
6 1. FC Kaiserslautern575235165165285
7 Würzburger Kickers**460260190150265
8 Hansa Rostock*424231,34198,67198,67263,17
9 VfL Osnabrück*431283165165261
10 Preußen Münster389318165165259,25
11 Karlsruher SC499205169154256,75
12 SV Meppen400304160160256
13 Hallescher FC*379238189189248,75
14 SpVgg Unterhaching370370125125247,50
15 SV Wehen Wiesbaden420280143143246,50
16 Sportfreunde Lotte348319154154243,75
17 Energie Cottbus300300180180240
18 Carl Zeiss Jena365211155155221,50
19 VfR Aalen290290145145217,50
20 Sonnenhof Großaspach275275140140207,50
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Anmerkungen:

Bei den ausgewiesenen Preisen handelt es sich jeweils um Vollzahler-Tickets. Sämtliche Ermäßigungen (Mitglieder, Studenten, Rentner, Familien, etc.) sowie VIP- und andere Sonder-Tickets wurden nicht berücksichtigt.

* Zwickau, Erfurt, Rostock, Paderborn und Halle haben mehrere Verkaufsphasen mit unterschiedlichen Preisen (Frühbucherrabatt) angesetzt. Die in dieser Tabelle ausgewiesenen Preise stellen jeweils den Durchschnittswert aller Verkaufsphasen dar.

** Bei der SG Sonnenhof Großaspach gilt die Dauerkarte nicht nur für alle 19 Drittliga-Heimspiele, sondern auch für zwei garantierte Repräsentationsspielen (Testspiele, Pokal). Um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurden die Preise der SG entsprechend auf 19 statt 21 Spiele umgerechnet.

** Die günstigsten Sitzplätze in Würzburg sind sichteingeschränkt.

Werder Bremen II verkauft keine Dauerkarten und wurde dementsprechend nicht berücksichtigt. 

   
  • Pappnase

    "Im Liga-Schnitt müssen für eine Dauerkarte der Saison 2016/17 261 Euro aufgewendet werden."
    Also entweder "mussten" oder "2017/18". ;-)

  • Jürgen Gallert

    Die genannten Durchschnitte sind natürlich nur bedingt aussagekräftig, da die einzelnen Preisgruppen sehr unterschiedlich als Dauerkarte verkauft werden. Ein realistischer Vergleich wäre möglich, wenn man die tatsächlich verkaufte Anzahl der Dauerkarten und ihre Preise berücksichtigt.

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