DFB fordert Konzepte von Abbruchs-Befürwortern

Die 3. Liga gleicht in diesen Tagen einem Tollhaus, nach wie vor sind die Vereine in der Frage nach der Saison-Fortsetzung zerstritten. Die Befürworter eines Abbruchs kritisiert DFB-Vizepräsident Rainer Koch nun mit deutlichen Worten – und fordert Konzepte. 

"Unwürdiges Schauspiel"

Sieben Klubs umfasst die Allianz der Abbruchs-Befürworter, ihnen wirft Koch in einem Interview auf der DFB-Homepage ein "unwürdiges Schauspiel" vor, das "unerträglich" und "nicht länger hinzunehmen" sei: "All jene, die vehement einen Saisonabbruch verfolgen, müssen endlich Antworten liefern, was ihre konkreten Alternativen sind, und ob sie bereit sind, die Verantwortung für die gravierenden wirtschaftlichen und strukturellen Folgen zu übernehmen", stellt Koch klar und fordert "praktikable Vorschläge". Einen solchen hatte FCM-Geschäftsführer zuletzt im "MDR"-Interview gemacht: Während der Abstieg ausgesetzt wird, sollen alle Regionalliga-Meister direkt aufsteigen. Folglich würde die 3. Liga in der kommenden Saison mit bis zu 25 Teams an den Start gehen – je nachdem, wie viele Klubs in die 2. Liga aufsteigen. Ein Vorschlag mit acht Absteigern nach einer Aufstockung lehnt Koch dagegen ab: "Ein solches Modell geistert zwar momentan durch die Öffentlichkeit, wurde im Übrigen aber bisher von keinem Klub offiziell dem DFB vorgestellt."

Auch die Präsidenten der Regional- und Landesverbände des DFB fordern die Befürworter eines Abbruchs "dringend" auf, "umgehend für Klarheit und Aufklärung zu zentralen Fragen zu sorgen, die mit einem selbst gewählten Abbruch der Spielzeit verbunden wären." Dazu zählen die Aufstiegs- und Abstiegsregelungen sowie "praktikable" Vorschläge, wie die 3. Liga künftig einen Spielbetrieb als Profiliga durchführen soll und die kommende Saison durchzuführen wäre. Zu klären wäre unter anderem, ob die 3. Liga bereit ist, in diesem Fall Absteiger zu stellen, ab wann sie den Spielbetrieb in der neuen Saison wieder aufnehmen möchte und insbesondere, ob sie auch ohne Zuschauer spielen würde.

"Klares und machbares Konzept" erwartet

Sollte der Abstieg bei einem Abbruch ausgesetzt werden, könnte die 3. Liga in der kommenden Saison bis zu 24 Vereine umfassen. Die Regional- und Landesverbände erwarten von den Befürwortern eines Saisonabbruchs bis zum außerordentlichen DFB-Bundestag am 25. Mai daher ein "klares und machbares Konzept, wie und in welchem Zeitrahmen eine solche Saison ordnungsgemäß" abgewickelt werden könne. Außerdem erwartet die Konferenz der Präsidenten, "dass etwaige, mit einem selbst gewählten Abbruch der Saison verbundene Zahlungsverpflichtungen des DFB in Bezug auf Schadenersatz und Regress von den Vereinen der 3. Liga getragen würden".

Im Rahmen ihrer heutigen Konferenz kamen die Präsidenten der Regional- und Landesverbände zudem zu der Auffassung, dass die aktuellen und von einigen Vereinen betriebenen Debatten "sowohl der 3. Liga als auch dem gesamten deutschen Fußball mit dem DFB und seinen 26 Mitgliedsverbänden großen Schaden" zufüge. Daher fordern die Präsidenten die Klubs zu einem "lösungsorientierten Verhalten" auf und erinnern an den Zulassungsvertrag zwischen dem DFB und Vereinen. Demnach seien die Klubs verpflichtet, "einen Spielbetrieb in der 3. Liga durchzuführen und folglich die Saison in der 3. Liga zu Ende spielen zu wollen". Zumindest vorbehaltlich der behördlichen Verfügungslage.

Vorerst keine zweigleisige 3. Liga

Diesbezüglich hofft DFB-Vizepräsident Peter Frymuth "zeitnah auf ein übergeordnetes Signal, ob es bundesweit bezogen in der 3. Liga weitergehen kann". Gleichzeitig warnt der DFB-Vize erneut vor den Folgen eines Abbruchs: "Ein selbst gewählter Saisonabbruch wäre mit enormen Risiken verbunden, allen voran in Bezug auf mögliche Schadenersatz- und Regressforderungen." Zudem wären die Auf- und Abstiegsregelungen unklar und erst vom DFB-Bundestag zu entscheiden. Auch ein Aufstieg in die 2. Bundesliga "wäre nicht automatisch gewährleistet".

Zum Antrag des saarländischen Fußball-Verbandes, die 3. Liga in zwei Staffeln aufzuteilen, geben die Regional- und Landesverbände zu bedenken, "dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die notwendigen strukturellen, ordnungsrechtlichen, wirtschaftlichen und zulassungstechnischen Voraussetzungen zur Einführung einer zweigleisigen 3. Liga nicht vorliegen dürften". Vor diesem Hintergrund scheine eine "kurzfristige Einführung nach Einschätzung der Konferenz weder faktisch noch rechtlich und wirtschaftlich umsetzbar". Die Regional- und Landesverbände schlagen daher vor, den Antrag des SFV zur weiteren Beratung an den Ausschuss 3. Liga und den DFB-Spielausschuss zu verweisen.

   
  • Reinhard

    Wenn abgebrochen wird, ist die Liga tot. Mit Verweigerern kann man keine Liga durchführen. Deshalb bleibt nur sofortiger Lizenzentzug, Der kommt eh, wenn man das Geld nicht aufbringen kann um den Spielbetrieb in der nächsten Saison ohne Zuschauer zu finanzieren. .

    Welches Argument gibt es jetzt nicht mitmachen zu wollen m hingegen im September aber ganz sicher. Was ist im September anders als jetzt? Man hat sich über den grünen Tisch gerettet oder den Aufstieg erschlichen. Das mit Aufstieg ohne sportliche Qualifizierung wird eh nicht hinhauen, Die DFL Clubs sind ja nicht blöd..

  • Fußballfan

    Es macht keinen Sinn, abzubrechen. Auch in der neuen Saison wird es Geisterspiele geben, auch in der neuen Saison wird es das minimale Risiko geben, sich anzustecken, auch in der neuen Saison wird das Hygienekonzept umgesetzt werden müssen. Das alles wird sich nicht bis zum Start der neuen Saison erledigt haben. Abbruch daher sinnlos, da die widrigen Rahmenbedingungen bleiben werden, auch bei einer neuen Saison. Man müsste dann konsequenterweise komplett aussetzten bis der Impfstoff dann 2021 oder 22 oder noch später da sein wird. Warum die letzten sechs und die ersten zwei der Tabelle für den Abbruch gestimmt haben und genau bei denen Vereinen es nicht geht, die Konzepte umzusetzten. Das genau die Kommunen den Sport verbieten, wo die Vereine auf Abbruch drängen.. Was für ein Zufall… Hoffentlich kommen Halle, Mannheim, Jena und Co. mit dieser mehr als durchschaubaren Taktik nicht durch.

    • Erfurter

      und hier auch noch…..esist zum brechen

    • warum die Fortsetzungs-Befürworter (zufällig alle Vereine aus Bayern (zufällig DFB-Vize-Präsident Koch)) weiterspielen wollen und dort alles einzuhalten ist (DFB/DFL Lobbyarbeit (bestätigt!)) ist doch ganuso zufällig – oder nicht? Sie alle hoffen noch auf den sportlichen Aufstieg.

      Hoffentlich kommen 1860, Unterhaching, Würzburg und Co. mit dieser mehr als durchschaubaren Taktik nicht durch.

      Sind wir doch mal ehrlich:

      Jeder Verein versucht hier das maximal Beste für SICH SELSBT herauszuholen. Genauso wie 90% aller Kommentare hier von Fans des jeweiligen Lagers kommen.
      Wäre euer Verein auf einem Abstiegs- oder Aufstiegsplatz wäre das doch genau umgekehrt, da brauchen wir uns nichts vormachen…

      Strengt euch doch mal etwas mehr an und schaut euch mal die ganzen Presseberichte an.
      DFB / DFL handeln ebenfalls nur in Eigeninteresse. – Ebenso wie jeder Verein.
      Gerade sprachen sie noch von Fairness – dann sollen Vereine auf das Heimrecht verzichten.
      Gerade sprachen sie noch davon, dass man die Experten entscheiden müssen – nicht Verband oder Verein und im nächsten Pressebericht steht, dass der DFB einen Verband anruft, der die Saison abbrechen möchte und ihn bittet dies nicht zu tun.

      Wer sind denn die Experten? Politik? Gesundheitsämter? oder doch die DFB-Präsidenten?

      Dass die Vereine der 1. und 2. BL spielen wollen ist ebenfalls im Eigeninteresse der Vereine.

      Man sieht aber ebenso, dass die Lager sich in der Auf- und Abstiegsfrage dann schon trennen im Falle eines Abbruchs. Es wurde nur anders kommuniziert, da alle Vereine auf das die Fernsehgelder angewiesen sind. In der 3. Liga eben nicht.

      Der DFB hat übrigens nur ein Szenario vorgestellt – namlich das der Fortführung.
      Nur deshalb eskaliert das ganze in diesem Ausmaß. Hier den Vereinen jetzt ein Konzeptentwurf aufs Auge zu drücken bestätigt nur die Unfähigkeit des DFB.

      Die Vereine sollen bei Abbruch die Regressansprüche des DFB zahlen?

      Zahlt der DFB die Umsatzverluste der Vereine bedingt durch Geisterspiele bei Fortführung?

  • Jürgen Gallert

    Landesrecht bricht Vereinsrecht! Und zu behaupten, dass Vereine die Pandemieverordnung von Landesregierungen zu ihren Gunsten beeinflussen können, ist einfach nur paranoid. Tatsache ist, dass in Ländern mit Bundesligisten die DFL maßgeblichen Einfluss ausübt und deshalb dort die Sonderwünsche des DFB billigend in Kauf genommen werden. Der DFB hat Verantwortung für alle Drittligisten, nicht nur für Aufstiegsaspiranten und Gutbetuchte. Er hat genauso Verantwortung für sparsam Wirtschaftende und wirtschaftlich angeschlagene Vereine und auch für die Spieler und Mitarbeiter. Der DFB sucht keine gerechte Lösung, sondern hetzt die Vereine gegeneinander auf. Dass eigene wirtschaftliche Interessen dahinter stehen, kann vermutet werden.

    • Matthias Mewes

      Das sehe ich auch so. Der DFB gibt nur den Druck der DFL weiter. Da die DFL weiter spielt, ist ein Aussetzen der Saison nicht möglich. Unabhängig der Entscheidungen der jeweiligen Gesundheitsämter fehlt den DFB-Auflagen eine Gegenfinanzierung aller Maßnahmen.
      Dabei fällt dem DFB nun seine schlechte Vermarktung seiner 3.Liga auf die Füsse.
      Am lautesten jammern bei sofortiger Fortsetzung der Saison die Vereine, die den Aufstieg wollten und diesen verpasst haben….
      Ich habe zudem arge Zweifel, dass alle Befürworter einer sofortigen Fortsetzung der Saison, die Hygienekonzepte konsequent umsetzen. Da sollten dann auch (DFB-) unabhängige Prüfungen vor Ort stattfinden und offen kommuniziert werden.

      • WickedGame

        Das müssen die Vereine finanzieren wie jedes andere Unternehmen auch.
        Und Unterstützung gab es schon. Die Forderung nach kompletter Übernahme der Kosten wäre doch dezent überzogen oder

      • Matthias Mewes

        Aber warum?
        Die Lizenzierung und Saisonplanung erfolgte doch unter völlig anderen Voraussetzungen.

        Nun knechtet der DFB unter Druck der Watzkes und Rummenigges die 3.Liga.

        Selbst jetzt bemüht sich der DFB nicht, die Liga bzw. den Rest der Liga vernünftig zu finanzieren. Wäre es nicht Pflicht der Herren bei Zuschauerausschluss für höhere Fernsehgelder zu kämpfen, wäre es nicht gerecht, wenn man sich einen (Fernseh-) Zugang zu einem Spiel erwerben kann, bei dem der Heimmannschaft ein Großteil Erlöse zugeordnet werden?
        Mit zusätzlichen Geldern können eventuell auch die weitaus höheren Ausgaben refinanziert werden.

        Mir mangelt es einfach an der Kreativität und Diplomatie der Herren. Ein guter Verband muss anders arbeiten.

        Ich vertrete die Meinung, dass das Fortsetzen der Saison nur unter wirklich einheitlichen Bedingungen erfolgen sollte.

        Die sind derzeit einfach nicht gegeben.

      • WickedGame

        Und die wird es nicht geben! Das ist aber nunmal der Situation geschuldet.
        Aber wir sind ja nicht Pippi Langstrumpf und machen uns es alle so wie es uns gefällt

        Man muss sich der Situation anpassen wie jedes andere Unternehmen auch.
        Jede finanzielle Unterstützung wäre natürlich sehr sehr hilfreich, aber nur darauf hoffen darf man nicht. Man hat darauf eben kein Anspruch!

      • PeterPlys

        Moment mal, die Vereine müssen also Mehrkosten von einigen 100.000 Euro tragen, weil der DFB Zwangsgeisterspiele durchführen möchte?
        Das halte ich für Erpressung, der DFB hat Schaden von den Vereinen abzuwenden.
        Und um noch einmal auf Hansa zu kommen: Die hatten schon mehrmals die Höchststrafe "Geisterspiele" und haben hinterher von einem Schaden von bis zu 400.000 Euro pro Spiel gesprochen. Aber das bekommt man mit den spendenwilligen Fans per "Geistereintrittskarte" und einem Immobilienbetrügerjongleur Elgeti in der Hinterhand sicher hin…

      • WickedGame

        Bin zu alt für diesen scheiß

      • PeterPlys

        Hab ich mir gedacht…

    • WickedGame

      Das mit dem landesrecht hat hier auch niemand bestritten.
      In Mecklenburg-Vorpommern stand der Verein Hansa Rostock immer wieder in Kontakt mit der MP Frau Schwesig und IM Caffier. Für Fragen seitens der Regierung hat Hansa Lösungen erarbeitet und natürlich der dfb und die dfl mit dem Konzept.
      Daraufhin gab es soweit grunes Licht und vorher die sondergenehmigungen für kleingruppentraining.
      Die Entscheidung liegt nun verständlicherweise bei dem örtlichen Gesundheitsamt wie es weitergeht(medial abrufbar).
      Sprich, man hat lösungsorientiert gearbeitet und Probleme versucht zu lösen. Auf die absehbare finanzielle Belastung hat man mit Aktionen versucht das minus zu verringern.
      Die Motivation ist zum einen, das man den Spieltbetrieb sichern möchte, es finanzieller speziell bei hansa ein geringeres minus wäre und naturluch auch das sportliche mit der möglichen Chance auf einen Aufstieg.
      Andere Vereine waren ja nicht einmal bereit eine Ausnahmegenehmigung zu stellen.

      Wenn man wollen würde und eher enttäuscht ist, das die eigene Landesregierung einem nicht die Möglichkeit gibt, wäre man da dann nicht offener für Lösungen? Sprich offen für die Hilfe in einem anderen Bundesland spielen zu können?
      Es liegt so einfach nahe, das die Vereine die Entscheidung ihrer Regierung (in der Findung dieser sie nachweislich beteiligt waren) gerne entgegennehmen um ihre Interessen durchsetzen zu können.

  • Kunibert78

    Wie zu erwarten war, von den Abbruch Befürwortern keinerlei inhaltlich Einlassung zur Regressfrage.
    Stattdessen wird drauf los gepöbelt und immer wieder das Nicht-Konzept des Herrn Kallnik angeführt, wohl wissend, dass auch dieses nur auf maximales Eigeninteresse abzielt, anderen Vereinen Chancen nimmt (ohne darauf natürlich überhaupt nur einzugehen) und wirtschaftlich keinerlei Antwort liefert. Bessere Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit bei Abbruch und Saisonneustart mit Geisterspielen ab September? Weil dann die in Mitteldeutschland exorbitanten Zusatzkosten zur Umsetzung des Hygienekonzepts plötzlich signifikant sinken? Weil sich plötzlich neue Geldquellen auftun u.a. durch Aufbohren der Liga? Weil man mit einer solchen Saison nicht das gleiche Thema der Arbeits-/Verträge hätte? Glaubt hier eigtl. irgendwer ernsthaft diesen Quark? Sofern nein, könnten wir es dann wenigstens unterlassen, als echte Alternative immer wieder anzuführen. Das wäre großartig.

    Ebenso sollte man es unterlassen, dass Wort Solidarität zu missbrauchen. Von Beginn an, wurde von den Abbruch-Befürworten das Heil bevorzugt in den Medien oder der Politik gesucht, während man sich den solidarischen Mehrheitsprinzip nicht unterwerfen wollte. Das Aussetzen des Abstieges zu Lasten aller Vereine bei gleichzeitiger Chancen-Löschung der übrigen Vereine ist solidarisch? Wohl kaum. Nebelkerzen wie die WM 2006, Katar oder sonstwas geben den restlichen Vereinen und dem Verband nicht mehr Antworten

    Ich schlage vor, die Abbruch-Befürworter machen nun schnell einen belastbaren Vorschlag, welcher reale Antworten, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht, als auch die Abstiegsfrage ordentlich beantwortet, damit dieser Stillstand ein Ende hat. Nur Stop-Taste und Nein zu allem, was nicht der eigenem Wunsch entspricht, ist schlicht zu wenig. Gern kann Mr. "gegenzuhalten, solange die Kraft bleibt" sich auch mit durchdachten Vorschlägen beteiligen, statt die Verantwortung der durch ihn initiierten Politik dreisterweise auf den Verband und die anderen Vereine abwälzen. Andernfalls soll er besser nichts mehr sagen.

    • Daniel M.

      Lesen bildet! Es gibt etliche belastbare Vorschläge. Die mediale Aufmerksamkeit und Verbreitung von Forderungen und Drohungen ist einzig seitens des DFB zu erkennen. (Siehe Artikel) Du argumentierst 1:1 wie der DFB. Daher ist eine Einlassung auf diesen (deinen)Unsinn gar nicht mehr sinnvoll.

      • Kunibert78

        Korrekt, lesen bildet, denn belastbar ist da gar nichts, sondern nur Eigennutz in eine hübsche Hülle gepackt.

      • Kunibert78

        Und richtig, wie auch der DFB erwarte ich Lösungen, welche die Interessen ALLER berücksichtigen. Das als Unsinn zu betiteln, sagt mehr über Deine Beschränkung

      • Daniel M.

        Dann erwarte ma.

      • PeterPlys

        Das ist naiv. Der DFB hat nicht das Interesse, auf die Sorgen und Argumente ALLER Vereine einzugehen, das hat er doch schon bewiesen.
        Wer auf Lösungswege des DFB hofft hat ja wohl ein paar Jahre verpasst.
        Wenn man Erpressung, Bestechung, Vertuschung, Konfrontation als Lösung sieht ist das natürlich etwas anderes.

      • Kunibert78

        Blubb. Hier meinen einige aber abseits der bestehenden sportlichen Realität oder in Mehrheit getragener Entscheidungen, Vorgaben zu Lasten Anderer machen zu können. Finde den Fehler, so Du willst

      • PeterPlys

        "In Mehrheit getragener Entscheidungen" – erzähl mal, welche Mehrheitsentscheidungen
        Blubb

      • Kunibert78

        Wir brauchen hier auch nicht den DFB zum Sündenbock zu machen und immer und immer wieder mit allgemeinem Blabla das böse Bild konstruieren. Soweit mir bekannt, haben auch ein paar Vereine ein Interesse an der Wiederaufnahme des Spielbetriebes angemeldet. Aber hey, die sollen schließlich solidarisch sein, auf Ihre sportlichen Chancen verzichten, nachweisliche Abstiegskandidaten in eine neue Spielzeit retten und dann bei gleichen Chancen und weniger Geld für alle antreten. Auf dieser Grundlage den DFB anzuprangern, ist schon anspruchsvoll

      • PeterPlys

        Welche sportliche Chancen denn?

        Abbruch —> Klagen
        Geisterspiele —> Klagen
        Kann ich dir vorhersagen, ist nicht schwer. Mit Sport hat das nichts mehr zu tun, wie man es dreht und wendet.
        Der DFB ist zusätzlich noch der Sündenbock, weil er Vereine seiner 3. Liga zu noch höheren Ausgaben zwingen will.
        Ich hatte es schon einmal erwähnt: Hansa hatte ja schon Geisterspiele. Da wurde behauptet, dass jedes dieser Spiele bis zu 400.000 Euro gekostet hätte. Hansa hat noch 5 Heimspiele. Wir sind doch im Profifußball, oder?

    • Erfurter

      Was verstehst du denn unter Sölidarität?
      Das alle wie eine Herde hinter einem korrupten Verband hinterherrennen und den Vereinen denen es nur um ihren schnellen Erfolg und das schnelle Geld geht eine Legitimation geben.
      Schon mal was von Gleichbehandlung gehört?

      Hab schon mehrfach gesagt. Baut euch wieder ein Colosseum, dazu ein paar Gladiatoren und stellt euch auf die Tribüne und johlt!

      Dann könnt ihr euch auch gleich noch daran aufgeilen, wenn ein Gladiator eine Waffe hat und der andere leer ausgeht.
      Ach so- ist ja Kontaktsperre. Zumindest für Zuschauer. Dann johlt halt vorm Fernseher mit der Pulle Bier in der Hand.
      Diese Diskussion hier und viele Beiträge widern mich einfach nur noch an.
      Spätrömische Dekadenz hat mal jemand gesagt.
      Tschüss

    • Tobger

      Wieso nur konnten andere Ligen in anderen Sportarten, aber zum Teil mit gleichem Fernsehpartner die Regressfrage lösen? Vielleicht, weil sie es versucht haben.

  • Tobger

    Der wichtigste Punkt im Konzept der zukünftigen 3.Liga liegt klar auf der Hand:

    Es muss dringend eine neue Verbandsführung her!

    In einer Pandemie hat es der Verband nicht geschafft, Szenarien für die aktuelle Saison zu entwickeln. Es wurde starr ein (objektiv unrealistischer) Plan entwickelt und mit Denkverboten in andere Richtungen untersetzt.
    Während andere Ligen bereits abgebrochen haben, malt der DFB den Untergang des Abendlandes an die Wand, ohne zu verraten, warum diese Apokalypse nicht schon beim Abbruch der Handball-Meisterschaft eingetreten ist.
    Man beruft sich auf Verpflichtungen, die aber bei Kriegen, Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder eben Pandemien (auch gesetzlich) nicht gelten. Der Verband steuert die Trainerausbildung, und schert sich aber überhaupt nicht auf Lehrinhalte im Hinblick auf Trainingsdosierung / Regenration / Saisonvorbereitung. Man tut sich sichtbar leicht, diese Risiken kleinzureden und an andere abzuwälzen.

    Man fabuliert von Solidarität und fordert Bekenntnisse zum Erhalt der Liga und ist andererseits ohne Kompromiss bereit, mindestens 4 Vereine (wenn es 4 Absteiger geben soll) nicht nur eine Liga tiefer, sondern auch in eine drohende Insolvenz zu schicken.

    Man redet davon, keine Sonderrolle einnehmen zu wollen, stellt sich aber über das Gesetz.

    Man spricht von Schmierentheater der Verweigerer, obwohl die zum Teil nichts anderes tun, als die Gesetzeslage zu befolgen.

    Man entwickelt einen völlig unhaltbaren und ungerechten Zeitplan und spricht mit notorischer Ignoranz von "sportlicher Weiterführung" der Saison, hatte aber keine Skrupel, für einen WM-Standort Katar, den Rahmenspielplan des Weltfußballs über den Haufen zu werfen.

    Man wundert sich, dass Vereine mit Abstiegsgefahr (der freie Fall wäre noch nie so tief gewesen) eine andere Sicht der Dinge haben, als Mannschaften, die sich sicher wiegen, und vielleicht sogar Hoffnung auf den Aufstieg haben.

    Man fordert Konzepte und Sicherstellungen, um die man sich selbst hätte kümmern sollen. Die größten Verweigerer sitzen wohl nicht bei den Vereinen, sondern in der Verbandsführung. Die Verweigerung gilt der Realität und der Prinzipien, die man so gerne auf Hochglanzbroschüren drucken lässt.

    Schade! Der Fußball hätte eine richtig gute Rolle spielen können, aber er durfte es nicht.

    • Matthias Mewes

      Super geschrieben, Danke! Sachlich und fundamentiert!

      • Tobger

        Kleine Ergänzung:

        Die Regressthematik hätte man längst mit anderen Lügen bereden können, die einen Vertrag mit dem gleichen Sender haben. Man muss nur wollen.

      • Erfurter

        Da kann ich mich nur anschließen.
        Danke, dass es hier noch solche Kommentare gibt lässt mich hoffen!

  • Daniel M.

    Wieviel Konzepte braucht dieser korrupte, lethargische, völlig überalterte und arrogante DFB, bzw. seine Unfähigen, geldgierigen und widerlichen Funktionäre, denn noch?? Da gibt es doch mittlerweile unzählige. Die wurden doch aber bisher weder gehört noch hat sich der werte DFB dafür interessiert. Das ist eine Sauerei, wie dieser Kriminelle Verband agiert. Egal, ob Abbruch oder Fortführung. Keine Verantwortung, nur Bedingungen diktieren, Einflussnahme auf die Politik. Der Verband gehört zerschlagen.

  • Fußballfan

    Die ganze Diskussion ist mehr als lächerlich. Bis mindestens 2021, vielleicht auch 2022 wird es keine Spiele mit Zuschauern geben können. Soll man jetzt solange aussetzten? Dann ist der Profifußball in Deutschland gestorben. Halle, Jena, Mannheim und Co. werden auch in der neuen Saison das Hygienekonzept umsetzten müssen und wenn sie dafür zu blöd sind sollen sie sich abmelden. Wenn man wüsste, das ganze ist bis Juni oder Juli oder August 2020 vorbei, wäre es ja okay solange auszusetzen, aber jeder weiß dass das noch lange so gehen kann und wird. Die Pandemie wird nicht wie man aus den Ausführungen aus Mannheim entnehmen könnte pünktlich zur neuen Saison beendet sein. Daher muss weitergespielt werden. Mannheim selbst hat ja angeblich so große Angst vor der Krankheit, dann sollen sie sich gleich bis Sommer 21 oder 22, wenn Corona vorbei ist, abmelden – wäre doch unverantwortlich, weiter zu spielen!

    Nur die Vereine die profitieren würden sind gegen den Abbruch, dass man auf dieses mehr als durchschaubare Manöver als DFB überhaupt eingeht ist schon unnötig. Überhaupt ist es lächerlich, dass es bei Abbruch keine Absteiger geben soll. Wo aufgestiegen wird, wird auch abgestiegen. Ganz einfach. Mal schauen ob die Sportsfreunde aus Münster dann auch noch von einer "unzumutbaren Aufgabe" sprechen würden…

    Jeder Bauarbeiter, Krankenpfleger, Verkäufer geht zur Arbeit, auch wenn es das Risiko gibt, sich anzustecken. Die Profifußballer haben bei den ständigen Tests ein Risiko das gegen 0 geht. Klar, es sind keine 0 Prozent, aber die gäbe es nur wenn man sich bis Sommer 21 oder 22 daheim einschließt und sich die Einkäufe vor die Tür stellen lässt….

    Abbruch wäre lächerlich, wie gesagt, dann kann man gleich bis zum Ende der Coronakrise aussetzen, ansonsten wäre es inkonsequent, da Risiken einer Ansteckung und Geisterspiele auch bei einer neuen Saison anstehen würden. Daher absolut lächerliche Diskussion die Fortführung überhaupt in Frage zu stellen.

    • Fußballfan

      Für den Abbruch muss es natürlich heißen im 2. Absatz

    • Chemiker 1966

      Und wie soll das langfristig finanziert werden?

      Daher besteht auch die Forderung an den DFB, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Daran sollte doch nun jeder Verein Interesse haben. Auch die Absteiger aus der 2. BL!

    • Nur mal so

      Schönen langes Text. Aber nix kapiert. Die Weltwirtschaft sucht nach Lösungen, immer unter Vorbehalt der Gesundheit. Ergo, Verantwortungsvoll. Außreiser wird es da geben, keine Frage. Es sind solche Leute wie du, bloß nicht wirklich überlegen, schön Öl ins Feuer gießen. Es geht um Verantwortung und Gesundheit aller, im DFB Slogan angeblich fair und solidarisch . Populisten wie du sind derzeit die die genau diese Diskussionen ausarten lassen, wo jede konstruktive Meinung mit Füßen getreten wird.

      • Fußballfan

        Was ist daran populistisch festzustellen, dass die Probleme (Geisterspiele, Hygienekonzepte) auch bei Abbruch in der neuen Saison noch da sein werden? Gar nichts. Das ist nicht populistisch, sondern mehr als realistisch.

      • Nur mal so

        Du hast aber schon mitbekommen das überall versucht wird , und zwar unter Einhaltung der Gesetze, das Leben hochzufahren ? Deine Szenario ist purer Pobulismus, du behauptest Sachen , niemand im Moment weiß wirklich was nächstes Jahr ist. Nur ist bis dahin Zeit sich anzupassen. Von klammen Vereinen, die noch nicht mal trainieren können, finanziell immer am Abgrund, sollen nun auf eigene Kosten alles tragen ? Ja ? Das soll fair sein ? Ohne Fernsehmillionen ? Dein Ernst ?
        Wie diese Herren ticken war zu erst zu lesen, als Uhrenkalle. Milliarden werden am Wochenende zuschauen. Millionen Eltern in wirklichen Problemen sollen solche Aussagen für voll nehmen? In meinen Landkreis darf ich noch immer nicht trainieren lassen, ok Dorfliga, aber egal. Erkläre mir wie ich meinen Jungs diesen Irsinn erklären soll ? Nun du

      • Fußballfan

        Ja, ich verstehe das schon, aber was ist die Alternative? Die wäre, auszusetzten, bis Corona überstanden ist. Wann soll das sein? Wenns gut geht 2021, wenns schlecht geht 2022 – oder noch später. Dann wären die Vereine erst recht am Ende.

      • Fußballfan

        Noch mal: Den Coronavirus wirds auch nächstes Jahr noch geben. Was soll an dieser Aussage populistisch sein? Unterschied Populismus-Realismus scheint dir nicht klar zu sein, gut dass die Schule bald wieder los geht…

      • PeterPlys

        Was Corona angeht lassen wir uns mal von der weiteren Entwicklung überraschen.
        Das andere betreffend: Man kann die folgende Saison planen, ohne von Zuschauereinnahmen auszugehen, weniger Geld ausgeben für Spieler usw.
        Wenn dann doch Zuschauer kommen dürfen, gibt es ein dickes PLUS.

      • WickedGame

        Die dorfliga spielt zum Spaß und für sich, der Profifußballer eben nicht. An ihm hängen viele Existenzen.
        Die vereine haben bei der Lizenzierung zugestimmt an dem spielbetrieb teilzunehmen. Ist es also dann nicht richtig sich abzumelden wenn man die finanzielle Mehrbelastung nicht tragen kann? Somit wäre dann doch die Möglichkeit für die neue saison zu planen? Jeder kann das für sich entscheiden, aber doch nicht für andere Vereine? Woher nehmen sie sich das Recht durch ihren motivierten abbruch die liga zu erhalten?

      • PeterPlys

        Und weil so viele Existenzen an den Profivereinen hängen kann der DFB ein Konzept durchdrücken, dass die finanzielle Belastung vieler Vereine in der 3. Liga erhöht?
        Da gibt es ein dickes Logikloch…

      • WickedGame

        Dein Text ist aber irgendwie nicht besser. Schon hartes Brot was du ihm da an den Kopf wirfst!
        Man muss die Art und Weise von ihm nicht mögen, aber ein paar richtige Ansätze sind doch vorhanden. Die du indirekt sogar bestätigst…

        Denn der Profifußball ist doch auch ein wirtschaftlicher Zweig oder nicht?
        Der ein Konzept aus dem Boden stampft, um die GESUNDHEIT aller bestmöglich zu schützen. Um die VERANTWORTUNG für die zehntausende zu übernehmen und die Arbeitsplätze zu sichern durch den Spieltbetrieb. Auch der DFB übernimmt die Verantwortung und geht seinem Auftrag aus der Satzung nach und versucht den Spielbetrieb zu sichern und solidarisch alle Interessen der Vereine zu vertreten.
        Nur darf das keine Einbahnstraße sein und die Vereine stehen doch auch in der Pflicht?
        Auch hat man doch eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und darf nicht unnötig auf Steuergelder zurückgreifen, wenn es gar nicht nötig ist?

        Für die Zukunft muss dann natürlich finanziell was passieren! Viele klubs versuchen halt finanziell eher an der zweiten Liga zu sein und bezahlen die Spieler dementsprechend. Vllt sollte man auch erstmal akzeptieren, daß man mehr an der Regionalliga steht.

      • Nur mal so

        Das Verhältnis, als erstes ,muss man schon mal erwähnen. 56.000 Arbeitsplätze hängen daran. Viel keine Frage, nur sind das geschätzte Zahlen, das sind nämlich nicht Arbeitskräfte des DFB.
        Zur Solidarität. Was ist das für Solidarität wenn Vereine auf Grund der Vorgaben seit Wochen unterschiedliche Bedingungen haben ? Wenn man nun den Vereinen das Heimrecht wegnehmen will, und die Kosten dafür auch noch ablehnt ? Man nun ein Konzept verlangt, welche mehrfach vorhanden sind, nur lesen müsste man sie. Und eben Konzepte zu entwickeln ist der Verband nun mal auch da. Nur verfolgt man Konzepte im blanken Egoismus. Warum wird z. B. eine Aufstockung der Bundesligen kategorisch abgelehnt? Dazu müsste man halt Satzungen usw anpassen. Nein niemals. Das kann man nur ganz plötzlich in Liga drei um erpresserisch sein Willen durchzusetzen.
        Einbahnstraße. Kein einziger Verein hat sich bisher geweigert zu spielen. Da wird politisch geforderter umgesetzt. Hier muss erwähnt werden das gerade die Drittligisten meistens nur Mieter in den Stadien sind und somit dem Willen der Politik komplett unterliegen. Die Behauptungen nun man verschwört sich mit der Politik ist heftig und sollte dann bitte vom DFB bewiesen werden. Mittlerweile sehen das ganze Szenario auch die ersten Bundesligisten äußert fragwürdig.
        Auf Steuergeld hat der Fußball keinen Anspruch und wurde bisher auch nicht gefordert. Allein das Kurzarbeitergeld, dieses bezieht auch jedes Unternehmen.
        Zum Thema Gesundheit. Wenn der DFB verlangt vier englische Wochen , quasi aus dem Kaltstart zu absolvieren, einige Vereine sind immer noch nicht im Training, ist das gesund?
        Man hat an einem Konzept für die Bundesligisten gebastelt. Diese ging auch auf da man Millionen an Geldern noch eingestrichen hat und die Vorgaben durch durch viel Geld eingehalten werden können. Welcher Drittligist kann sich mehrer Busse leisten, komplette Hotels anmieten oder allein die Größe um Abstände einzuhalten die die Hygiene vorschreibt. Man stellt sein eigenes Premiumprojekt, was schwer krankt, weil eben total unterfinanziert, an den Pranger. Behauptet das die Liga in der Existenz nun gefährdet ist, ohne zu erklären inwiefern. Die Behauptungen von Regress hat man über Wochen nicht eineinziges mal formuliert.
        Der DFB ist ein gemeinnütziger Verein. Die letzten Jahre, insbesondere die Geschichten um WM Vergabe, nun dieses beschämende, offene Drohgebärden, zeigen in erschreckender Weise wo zuallerletzt mal grundsätzlich hingeschaut werden sollte.

      • Friedrich Herschel

        Die ersten beiden Ligen können in ihrer Größe nur mit Zustimmung der DFL angepasst werden. Und das die in diesen Krisenzeiten mehr Vereine an den "Fleischtöpfen" mit mehr als nur Brotkrumen beteiligen will glaube ich nicht.

      • WickedGame

        Das Öl wird doch aber immer wieder von denen ins Feuer gegossen, die momentan immer wieder anfangen mit "scheiß DFB, wm2006 usw"
        Bei allem was war, muss man die Situation jetzt sehen und nicht immer wieder mit Sachen anfangen die jetzt gar keine Rolle spielen.

        Bei der Trainingsfrage ist es natürlich schwieriger, aber auch dort sind paar Dinge hausgemacht. Wenn man in kleineren Gruppen trainieren könnte, es aber nicht macht.
        10 Tage Mannschaftstraining sollten es schon sein bevor es losgeht. Niemand der Spieler war aber die letzten Wochen untätig, somit ist ja eine grundfitness gegeben. Jetzt im kleingruppentraining kann man da nochmal spezieller dran arbeiten. Trainer sagen momentan auch, das der Fußball in den letzten Spielen ein wenig anders aussehen wird. Weniger intensiv. Und bei den Spielen treten noch immer 11 gegen 11 an, da sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.
        Zudem gehe ich davon aus, das der Spielbetrieb über den 30.6 hinaus gehen wird. Da wird man kurzfristig Lösungen für finden hoffe ich.

        Ich glaube leider nicht an Zufälle, gerade wenn sie sich so häufen wie momentan. Das es ausgerechnet bei den Vereinen Probleme gibt, die vorher schon so offensiv in ihren Bemühungen waren für den Abbruch.
        Auch das es ausgerechnet passend dazu in den Bundesländern Probleme gibt!
        Jetzt wurde gesagt, das sie sich mit den anderen MP’s zusammensetzen wollen, nur gab es diese Gespräche schon vorher und die Länder blocken weiter!

        Bei dem Thema Konzepte hat der dfb leider recht momentan. In den Konferenzen wurde seitens der Abbruchsbefürworter kein Konzept vorgelegt oder Antworten geliefert für die offenen Fragen bei einem Abbruch. Es steht bis jetzt nur die Aussage von Herrn kallnik, ohne genauen Inhalt.
        Über die neue Saison muss sich Gedanken gemacht werden, aber doch bitte erst wenn die Fragen für die momentsne Saison geklärt sind.

        Das Problem ist, das die dfl weiterspielen muss, da sonst unzählige Vereine sich abmelden dürften. Dadurch ist die 3 Liga auch unter zugzwang, da sie rechtlich mit der 2 Liga verbandelt ist.
        Eine Weiterführung löst einfach mehr Fragen als ein Abbruch. Das alle Vereine draufzahlen ist in der Situation doch völlig normal. Es ist wie bei der Lizenzierung oder Insolvenzen, wenn ein Verein da das Geld für den spielbetrieb nicht aufbringen kann, dann muss er sich abmelden. Ich finde diese pauschalen Beträge an Mehrkosten auch schwierig, interessanter wären doch die tatsächlichen. Denn hotels usw müssen ja auch unter normalen Bedingungen bezahlt werden, also wie viel kommt da wirklich obendrauf?!
        Zudem gab es eine finanzspitze die nicht selbstverständlich ist, aber so sehen das hier anscheinend viele!!
        Nur bezahlt den Firmen in der freien Wirtschaft die momentanen Mehrkosten auch niemand anderes. Die müssen auch für ihre zusätzlichen Kosten aufkommen. Warum soll es also bei den vereinen anders sein?!?

        Über allem steht halt der Erhalt des Spielbetriebs(laut Satzung des DFB) und die Liga, dem müssen sich alle Vereine unterordnen. Wer Probleme hat, dem wird momentan ja vom DFB geholfen, obwohl man das nicht muss. Sprich Lösungen zu finden wie anderer Spielort usw., oder vereine die anderen Clubs ihre hilfe anbieten.
        Nur muss man das wollen!

      • Tango Oscar Mike

        "In den Konferenzen wurde seitens der Abbruchsbefürworter kein Konzept vorgelegt oder Antworten geliefert für die offenen Fragen bei einem Abbruch."

        das stimmt nicht!

      • WickedGame

        Jetzt melden die Leute hier meine Beiträge als Spam an. Starke Leistung. Wohl die richtigen angesprochen

    • Ohne alles

      und du bist Fußballfan ? Wirklich ?
      Warum möchten die anderen Vereine wie 1859 oder Haching Rostock usw weiterspielen?
      Etwa wegen den großen zu erwartenden Einnahmen?

      • WickedGame

        Momentan fallen "nur" die Zuschauereinnahmen weg.

        Bei Abbruch Sponsorengelder von der 3. Liga. Stadiongenerierte Sponsoreneinnahmen, wo manche Klubs einen mittleren Millionenbetrag bekommen. Lass davon nur ein Drittel wegfallen, dann reden wir immer noch über einen Millionenbetrag. Bei anderen Sponsoren kommen dann auch eventuelle Regressansprüche.
        Ein Abbruch hat echt eine große Dunkelziffer

    • Nachdenkender

      "Nur die Vereine die profitieren würden sind gegen den Abbruch, dass man auf dieses mehr als durchschaubare Manöver als DFB überhaupt eingeht ist schon unnötig."
      Welche Vereine meinst Du jetzt? 60 München, Rostock? Das sind ja sie Vereine, die am lautesten mit dem sonst so verhassten DFB jaulen. Oder meinst Du andere?

      • Fußballfan

        Habe mich verschrieben, die für den Abbruch sind, muss es heißen. Hab ich unten aber schon korregiert.

  • Marko

    Spielt doch einfach Fußball

    • Doppelherz

      Darf ich leider nicht…

    • Friedrich Herschel

      Zählen Schiedsrichter eigentlich als Fussballspieler?

      • Doppelherz

        Manchmal…

  • Fussballer

    Jetzt kommt dieses Mäuschen wieder aus dem DFB-Loch gekrochen, piepst ein bisschen rum und verschwindet dann wieder bis das nächsten Mäuschen rausschaut, piepst, verschwindet. Auch ein Konzept von einem Verband. Kein gutes, aber es ist eines. Müssten nicht gerade diese Mäuschen auch Plan B, C und D in der Schublade haben? Dafür werden sie u.a. bezahlt, auch von den Vereinen.

    Wie peinlich Herr Koch & Co., zurück geht’s mit Ihnen wo der fette Käse wartet.

  • Nur mal so

    @ nikita und co, lesen und verstehen hilft mitunter. Ihr kapiert alle überhaupt nicht was hier für mieses Schauspiel abgeht. Ganz schlimm dabei , der DFB spaltet die Fans , uns alle, in noch nie da gewesenen Maßstab . Schon mal eine Pressekonferenz des Herrn Koch geschaut ? Mitbekommen das dieses Herren nur noch genehmen Fragen Stellung beziehen? Wacht auf !
    Ein guter Beitrag zum Dilemma der das Hauptproblem gut und sachlich trifft.
    https://www.otz.de/meinung/meine-meinung-dfb-verletzt-eigene-ethik-regeln-id229111947.html

    • Nikita

      Meiner Meinung nach war die ultimative Forderung von Mannheim & Co. das miese Schauspiel, das die Liga und die Fans gespalten hat.

      Seitdem kann man sich nur noch pro oder contra positionieren. Dabei ist die Forderung, an der Tabellenspitze nach anderen Regeln abzubrechen als am Tabellenende, die absurdeste von allen. Alle praktikablen Lösungen sind seitdem vom Tisch.

      Insbesondere trauere ich der Chance nach wenigen Playoff-Spielen nach (dabei hätten nicht einmal alle mitmachen müssen). Erledigt waren seit dieser Koalition der Nutznießer die Optionen, dass es Auf- und Absteiger oder dass es weder Auf-, noch Absteiger gibt. Auch die Option, dass über den Juni hinaus gespielt werden könnte, stand seitdem nicht mehr zur Debatte. Da waren überwiegend die selben Mannschaften dagegen.

      Ich habe für den DFB nichts übrig, aber hier sind andere die Schuldigen.

  • Philipp Schramm

    Wann begreift der DFB endlich, das es hier nicht um’s Finanzielle, sondern um die Gesundheit der Spieler, des Trainerstabes, deren Angehörigen und auch der Fans geht?
    Was will der DFB denn noch? Die Abbruch-Befürworter haben ihre Gründe mehr als 1 mal bekannt gegeben. Da wird sich auch nichts dran ändern.

    • muschaka

      Stimmt. Mit den Gründen wird man täglich medial bombadiert. Ganz davon abgesehen geht es den Vereinen sehr wohl ums finanielle. Das sagen diese doch selber.

      Und trotzdem gibt es immer noch kein vernünftiges Konzept für die neue Saison.

      • Nachdenkender

        nochmal für euch zwei Blitzbirnen @Fussballfan und @muschaka: ein Saisonabbruch gibt erstmal jedem Club die Sicherheit zu wissen, in welcher Liga er spielt. Das macht das ganze Vertragswesen für die kommende Saison um ein Vielfaches einfacher, als jetzt noch auf Biegen und Brechen zu spielen, um dann doch abzubrechen.
        Ein Saisonabbruch mit der Aussicht auf eine neue Saison ab September erlaubt es den Vereinen, eigentlich, die Spieler in Kurzarbeit zu lassen.- Das senkt die Kosten für den Verein bis September. Das sind dann bis Jahresende 4 Monate anstatt 7 Monate. OK, jetzt natürlich obsolate, weil die Vereine ja durch Blitzbirnen gezwungen worden, die Kurzarbeit zu beenden.
        Natürlich weiß kein Mensch, wie es die nächsten Monate mit diesem Virus- oder Nichtvirus weitergeht. Fakt ist: Eine Fortsetzung dieser Saison bringt für alle Ligen nur Streit und kostet sinnlos Geld.
        Also darf es nur eine Lösung geben: erst öffnen Unternehmen, Geschäfte, KITA´s, Schulen, Sportvereine (Amateure!) usw. und dann können wir weiter über Profifussball diskutieren

    • Fußballfan

      Dann müssen wir aber jetzt bis Sommer 2021, vielleicht 2022 das Fußballspielen einstellen, wenn das die große Sorge ist. Dann war’s dass aber mit dem Profifußball in Deutschland. Die Pandemie wird nicht pünktlich zur neuen Saison beendet sein, die Risiken werden noch da sein in der nächsten, womöglich auch in der übernächsten Saison. Aber aufgrund der permanenten Tests ist das Risiko fast bei 0, jeder Bauarbeiter, Krankenpfleger und Verkäufer hat ein höheres Risiko und die gehen auch zur Arbeit. Gründe der Abbruch-Befürworter sind einzig und allein sportliche Interessen, dass ist mehr als offensichtlich. Aber die ganzen Vereine die jetzt gegen die Wiederaufnahme sind sollten dann aussetzten bis Sommer 21 oder 22, wenn Corona irgendwann überwunden ist… Halle, Magdeburg und Co. werden auch in der neuen Saison vor leeren Rängen spielen müssen und das Hygienekonzept befolgen… Wenn ihnen dass nicht passt müssen sie abmelden

      • Tobger

        Man hätte Zeit, das Konzept umzusetzen. Man könnte eine Saisonvorbereitung machen und hätte sofort Planungssicherheit. Ist wirklich nicht schwer zu verstehen, oder?
        Stattdessen bietet der DFB den 4 geplanten Absteigern einen hohen finanziellen Verlust, eine unklare Zukunft in der Regionalliga, womöglich Extrakosten für neutrale Spielorte…und quatscht von Solidarität. Das ist verrückt!

  • Nikita

    Das Konzept der Abbruchs-Befürworter ist doch bekannt: Es wird kein Fußball gespielt, niemand steigt ab und alle, die gerade vorne sind, steigen auf. Und das in allen Ligen.

    • Christiane Sommer

      Irgendwie genau das Konzept, dass man in der 4. Liga anwendet. Das scheint dem DFB ja sonst ganz gut zu passen. Oder will er da auch Geld von seinen bayerischen Vereinen. Dieser Vogel gehört einfach nur weg. Weit weg, Weißrussland oder so…

      • Nikita

        Will man anschließend wieder auf die bisherige Ligengröße kommen, muss es in der 3. Liga neun (!) Absteiger geben. Will man das?

      • Friedrich Herschel

        Wäre auch "witzig". 'Ne Saison, wo dich nichtmal 50 Punkte retten. Wenn normalerweise finanzieller Selbstmord gemacht wird, um nach oben zu kommen, wird’s nötig sein, um allein die Klasse zu halten.

      • Christiane Sommer

        Wie kommst du denn auf 9 Absteiger? Die Liga mit 26 Vereinen war ja wohl nur eine Drohkulisse des DFB. Das ist ja nicht machbar, egal was die alten Herren so erzählen…

      • Nikita

        Wenn zwei Mannschaften aufsteigen und keine absteigen, sind wir bei 18. Fünf Aufsteiger aus den Regionalligen müssen dazukommen, wenn nicht mehr gespielt wird und die gleichen Regeln herrschen, macht also 23 Teams.

        In der Folgesaison kommen natürlich wieder mindestens vier Aufsteiger aus den fünf Regionalligen dazu, damit sind wir also bei neun Absteigern, um wieder auf 18 Teams zu kommen. Eigentlich ist es sogar noch schlimmer, denn auch die zweite Liga wäre ja größer geworden. Falls die auch wieder auf 18 Teams verkleinert werden soll, kommen also zwei Mannschaften mehr in die 3. Liga runter. Dann müssten dort sogar 11 Clubs absteigen!

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