Der Abstiegskampf am 36. Spieltag: Steigen FCS und SVW ab?

Am Freitag wird bereits der drittletzte Spieltag der laufenden Saison eröffnet, die spannende Drittliga-Zeit ist in nur wenigen Tagen erst einmal vorbei. Doch noch bleiben Fans und Beobachtern 30 Spiele, die es zu verfolgen gilt. Eine Entscheidung ist bereits gefallen, der 1. FC Heidenheim ist am Ziel der Träume angekommen und hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht. Bleibt noch die Frage zu klären, welches Team den Ostwürttembergern direkt folgt und wer in die Relegation muss. Auch im Abstiegskampf kann an diesem Wochenende einiges endgültig werden, der Kampf um Rang 17 verspricht aber weiterhin Spannung. Im Folgenden wirft liga3-online.de einen Blick auf die Teams der unteren Tabellenhälfte, von denen einige noch zittern müssen, andere schon so gut wie abgestiegen sind.

11. Platz: FC Rot-Weiß Erfurt – 46 Punkte

Mit einem 3:1-Heimerfolg gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund gelang den Thüringern ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt. Neun Punkte Vorsprung und das deutlich bessere Torverhältnis reichen rechnerisch noch nicht aus, doch ist jedem klar, dass man sich sportlich für das nächste Drittliga-Jahr qualifiziert hat. Der Fokus liegt nun auf dem Landespokal, am 14. Mai trifft man im Finale auf den Rivalen Carl Zeiss Jena. Am Freitag ist man in Darmstadt zu Gast.

12. Platz: SSV Jahn Regensburg – 46 Punkte

Die Mannschaft von (noch) Trainer Thomas Stratos liegt punktgleich hinter den Thüringern und hat den Klassenverbleib ebenfalls sicher. Somit beendet man das erste Jahr nach dem Abstieg wohl im Mittelfeld der Liga, ein Angriff auf Rang vier ist aufgrund von sechs Punkten Rückstand nicht realistisch.

13. Platz: Chemnitzer FC – 44 Punkte

Mit sieben Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz kann auch der Chemnitzer FC die Planungen für die nächste Spielzeit vorantreiben. Zudem steht man am 7. Mai im Finale des Landespokals und könnte mit einem Sieg gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf das Ticket für den DFB-Pokal und damit zusammenhängenden Einnahmen von mindestens 100.000 Euro lösen.

14. Platz: Borussia Dortmund II – 42 Punkte

Trainer David Wagner zeigte sich trotz der Niederlage in Erfurt optimistisch, seine Mannschaft auch in der kommenden Saison in der Dritten Liga zu trainieren. Fünf Punkte haben die Borussen auf Rang 17 Vorsprung – die Ausgangslage ist gut. Am Freitag ist der SV Wehen Wiesbaden zu Gast. Mit einem Sieg könnten die Westfalen den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen, noch muss der Blick Richtung Tabellenkeller gerichtet werden.

15. Platz: Holstein Kiel – 41 Punkte

Durch das 0:0 gegen Jahn Regensburg verpasste es die Mannschaft von Trainer Karsten Neitzel, sich weiter von der Gefahrenzone abzusetzen. Am Samstag gastiert man beim Chemnitzer FC und könnte mit einem Sieg und den passenden Ergebnissen der Konkurrenz den Klassenerhalt perfekt machen.

16. Platz: VfB Stuttgart II – 41 Punkte

Einen wichtigen Sieg feierten die Schwaben am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Unterhaching. Mit 3:2 setzten sich die Schützlinge von Jürgen Kramny gegen die Bayern durch und konnten somit vier Punkte zwischen sich und diese bringen. Am Samstag steht dem VfB mit dem 1. FC Heidenheim ein schwerer Gegner gegenüber, aber mit etwas Glück hat sich dieser noch nicht von den Aufstiegs-Feierlichkeiten erholt.

17. Platz: SV Elversberg – 38 Punkte

Zwar mussten die Saarländer am 35. Spieltag zuschauen, wie die Gastmannschaft im eigenen Stadion feierte, dennoch zeigte man sich mit dem Punkt gegen den Aufsteiger zufrieden. Sicherlich rechnete nicht jeder mit einem Punktgewinn der SVE. Somit sprang die Mannschaft von Trainer Roland Seitz auf einen Nicht-Abstiegsplatz und möchte diesen mit einem Punktgewinn in Regensburg auch verteidigen.

18. Platz: SpVgg Unterhaching – 37 Punkte

Durch einen 2:0-Erfolg gegen Elversberg sprang die Ziege-Truppe auf einen Nicht-Abstiegsplatz, die anschließende Niederlage bei Stuttgart II ließ die Rand-Münchener jedoch wieder auf Platz 18 abrutschen. Nun erwarten die Bayern den VfL Osnabrück und benötigen mindestens ein Unentschieden, eigentlich einen Sieg. Da man bereits am Freitag spielt, ist somit die Chance gegeben, über Nacht an der SVE vorbeizuziehen und diese unter Druck zu setzen.

19. Platz: 1. FC Saarbrücken – 31 Punkte

Am Samstag kommt es zum ultimativen Kellerduell, wenn man den Tabellenletzten aus Burghausen empfängt. Der FCS ist zum Siegen verdammt, alles andere wäre zu wenig. Mit einem Dreier könnte das Team von Trainer Fuat Kilic bestenfalls bis auf vier Punkte an Elversberg heranrücken. Siegt der Nachbar aus dem Saarland, wäre der Abstieg in die Regionalliga aber auch bei einem eigenen Erfolg endgültig.

20. Platz: SV Wacker Burghausen – 30 Punkte

Auch die Bayern müssen das direkte Aufeinandertreffen der beiden Tabellenletzten gewinnen. Bereits bei einem Unentschieden wäre der Gang in Liga vier für Uwe Wolf und seine Mannschaft besiegelt.

FOTO: Dieter Schmoll // Sven Wundrig

 
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