"Das macht den Kopf kaputt": HFC-Kapitän Washausen fällt weiter aus

Seit dem letzten Testspiel der Sommervorbereitung gegen Rot-Weiß Erfurt laboriert HFC-Kapitän Jan Washausen an einer mysteriösen Wadenverletzung, verpasste auch den Saisonauftakt gegen Uerdingen. Da die Ursache der Beschwerden noch immer nicht endgültig geklärt ist, wurde nun "der Reset-Knopf für die Muskulatur gedrückt."

"Niemand weiß, woran es liegt"

Auch für das erste Heimspiel gegen Hansa Rostock sieht es schlecht aus: Halles Jan Washausen fehlt weiterhin mit einer Verletzung an der linken Wade. Das Schlimme: Niemand kennt den genauen Ursprung der Schmerzen. "Aktuell gehen wir davon aus, dass es vom Rücken kommt und die Nerven die Wade dominant ansteuern", erklärte der HFC-Kapitän laut "Mitteldeutscher Zeitung". So erhielt der 30-Jährige zuletzt eine Spritze von Mannschaftsarzt Dr. Thomas Bartels. Dadurch "wurde jetzt der Reset-Knopf für die Muskulatur gedrückt. Meine Beine waren danach ein paar Stunden taub, damit sie mal entspannen können."

Auch psychisch setzt die derzeitige Situation Halles Spielführer zu – insbesondere die Ungewissheit schlägt auf das Gemüt. "Wenn du dir den Arm brichst, weißt du, dass du ein paar Wochen einen Gips trägst und danach wieder spielen kannst. Aber bei so einer Verletzung wie meiner weiß niemand verlässlich, woran es liegt und wie lange es letztlich dauert. Das macht den Kopf kaputt und frustriert."

Weiterhin kein Training auf dem Platz

Washausen möchte seinem Körper die Zeit geben, die er zur Genesung benötigt. "Es wäre gut, diese Spitz-auf-Knopf-Sachen zu lassen und kurz vor einem Spiel zu schauen, ob es doch klappen könnte." Diesem Leitsatz entsprechend hält sich der Routinier zurzeit vom Rasen fern. Stattdessen ist er vermehrt auf den Rad unterwegs, trainiert alternativ im Kraftraum. Denn "das Vertrauen in meine Muskulatur muss wieder hergestellt werden."

   
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