Daniel Wein über 1860-Aufstieg: "Es gäbe nichts Schöneres"

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Etwas mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass der TSV 1860 München den 1. FC Saarbrücken besiegte und in die 3. Liga aufstieg. Ein Gefühl, das Daniel Wein nachhaltig beeindruckte – und das der Defensiv-Allrounder gerne nochmal erleben würde.

"Auf keinen Fall weniger Punkte"

Tabellenplatz neun, elf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und nur fünf Zähler Abstand zum ersten Abstiegsplatz: Klar, Aufstiegskampf sieht anders aus. Das weiß auch Daniel Wein vom TSV 1860 München, der die Marschroute für die Rückrunde ganz klar vorgibt: "Wir wollen Distanz zur Abstiegszone schaffen und so schnell wie möglich den Klassenerhalt schaffen", so der 24-Jährige gegenüber "Abendzeitung". "Dafür sind wir in einer guten Ausgangsposition, aber weniger Punkte als in der Hinrunde dürfen wir auf keinen Fall holen."

Wenn die Münchner Löwen am 25. Januar gegen die Sportfreunde Lotte in die restliche Saison starten, tun sie dies mit einer ausgeglichenen Bilanz: Sechs Siege und sechs Niederlagen, dazu acht Unentschieden stehen derzeit für die Giesinger zu Buche. Wein erlebte fast alle davon über die volle Distanz mit: Nur gegen Energie Cottbus und den 1. FC Kaiserslautern wurde der Defensivspieler je einmal ausgewechselt. Ansonsten war Wein in jedem Spiel durchgängig auf dem Platz zu finden – entweder als Teil der Viererkette oder im defensiven Mittelfeld. Eine Rotation, die der ehemalige U19-Nationalspieler gerne einschränken würde: "Ich sehe mich ehrlich gesagt auf der Sechs."

Tattoo bei Aufstieg

Trainer Daniel Bierofka sah das nicht immer so. Über den Coach äußert sich Wein aber ausschließlich positiv: "Er war da nach dem Abstieg, hat den Verein am Leben gehalten. Das muss jeder Fan und jeder Verantwortliche auch wissen." Wein kam erst 2017 dazu, erlebte dann aber den Aufstieg aus der Regionalliga hautnah mit: "Ein bisschen Geschichte haben wir im letzten Jahr mit dem Aufstieg schon geschrieben. Es gäbe nichts Schöneres, als mit dem Verein noch mal aufzusteigen."

Und auch, wenn das eher ein Wunsch für die kommenden Jahre sein könnte – den Aufstieg würde Wein per Tattoo verewigen: "Die Jungs, die nach dem Aufstieg auf Malle waren, haben sich aufs Bein ein ,up’ und eine Drei tätowieren lassen. Ich lasse mir dann ein ,up’ und eine Zwei tätowieren, wenn es soweit kommt."

   

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