Ausgeschieden! Energie kassiert bittere Pleite bei Viertligist

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Blamage für Energie Cottbus! Die Lausitzer unterlagen am Samstag im Viertelfinale des Landespokals beim Viertligisten FSV 63 Luckenwalde mit 0:1 und sind damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Der Siegtreffer für den Außenseiter fiel erst in der 112. Minute, nachdem es nach 90 Minuten zunächst torlos geblieben war. 

Cottbus zunächst besser

Die Miriuta-Elf war vor 1.598 Zuschauern zunächst das bessere Team und hätte schon nach vier Minuten in Führung gehen können, Breitkreuz verpasste eine Hereingabe im Zentrum jedoch hauchdünn. Cottbus blieb am Drücker und hatte durch Kauko (21.) eine weitere gute Chance. Vor der Pause machte dann aber auch der Viertligist von sich reden. In der 35. Minute musste Renno bei einem Schuss von Diouf schon viel riskieren, um den Gegentreffer zu verhindern.

Breitkreuz' Tor zählt nicht

Den zweiten Durchgang begannen die Lausitzer druckvoll, fanden aber nur selten Lücken in der gut sortierten Abwehr der Hausherren. Manuel Zeitz hatte in der 58. Minute eine der seltenen Chancen, setzte einen Ball aber knapp vorbei. In der Schlussphase wurde Luckenwalde immer mutiger und witterte seine Chance. Zwölf Minuten vor dem Ende brachte Breitkreuz den Ball zwar im Tor unter, stand dabei jedoch im Abseits. So blieb es spannend, denn auch nach 90 Minuten hatte das 0:0 weiter Bestand – es ging in die Verlängerung.

Aufregung um nicht gegebenen Treffer – Diouf schockt Cottbus spät

Dort angekommen, netzte Breitkreuz in der 95. Minute ein, der Schiedsrichter-Assistent hatte jedoch erneut seine Fahne oben, der Treffer zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht. Eine klare Fehlentscheidung, wie die TV-Bilder zeigten. Luckenwalde witterte nun endgültig eine Chance und ging in der 112. Minute sensationell in Führung: Mame Mbar Diouf brachte den Viertligisten per Hacke aus kurzer Distanz mit 1:0 in Front – das Stadion tobte. Nur fünf Zeigerumdrehungen später hätte Luckenwalde alles klar machen können, Bogdan zog jedoch freistehend drüber. In der Nachspielzeit musste Joni Kauko dann den Platz vorzeitig verlassen. Erst sah er wegen Meckerns Gelb, dann wegen hämischen Klatschens Gelb-Rot. Die Partie wurde hitziger, es blieb aber beim sensationellen Sieg des Außenseiters. Für Vasile Miritua war es die erste Niederlage als Trainer von Energie Cottbus.

Hinweis: Mit Holstein Kiel ist ein weiterer Drittligist aus dem Landespokal ausgeschieden.

 

 

   
  • René

    So ist es. Man wird nur noch beschissen!

  • PeterPlys

    Ich bin kein Cottbus-Fan und freue mich auch mal, wenn eine höherklassige Mannschaft zu Recht aus dem Pokal ausscheidet. Aber das war wirklich die schlechteste Schiedsrichterleistung, die ich in den letzten 10 Jahren gesehen habe…

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