Coppens kämpferisch: "Es muss weh tun, gegen Jena zu spielen"

Nach einer extrem langen Durststrecke durfte sich der FC Carl Zeiss Jena am vergangenen Spieltag endlich über den ersten Sieg der Saison freuen. Mit Hansa Rostock erwischte es dabei sogar eines der stärkeren Teams – und das erzeugt Hoffnung beim FCC.

Setzt der Hansa-Sieg neue Kräfte frei?

Ein Sieg und zwei Unentschieden aus 14 Spielen, ansonsten hagelte es nur Niederlagen: Klar, rosig ist die Fußballwelt des FC Carl Zeiss Jena auch nach dem ersten Dreier der Saison noch nicht. Bei fünf Zählern hat man schließlich aktuell ganze zehn Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Dennoch: Die Hoffnung ist wieder da. Und das kann schon einiges wert sein – schließlich packte der FCC erst in der letzten Saison noch gerade so den fast schon unmöglich anmutenden Klassenerhalt.

Das weiß auch Keeper Jo Coppens noch: "Ich habe auch letzte Saison immer daran geglaubt. Nur wer glaubt, kann sein Ziel erreichen", erklärt der Torhüter gegenüber der "Bild". Gerade, dass man mit Hansa Rostock ein aktuelles Top-Team der Liga ins Straucheln brachte, macht den Torhüter stolz. Schließlich schickte sich die Kogge vor dem Jena-Spiel an, nach einer langen Erfolgsserie in die Spitzengruppe zu springen – und stolperte ausgerechnet über das Tabellenschlusslicht: "Es hat mich einfach unglaublich stolz gemacht, wie wir da gearbeitet haben auf dem Platz. Wir waren griffig und haben gekämpft. Das muss unser Weg sein. Es muss weh tun, gegen Jena zu spielen.“

"Keiner will absteigen!"

Als nächstes steht für den FCC das Auswärtsspiel bei Viktoria Köln an (Freitag, 19 Uhr). Ein Spiel, dass der FCC mit dem Schwung aus der letzten Partie zumindest optimistischer angehen kann, als es ohne den Sieg der Fall gewesen wäre. Und wer weiß – vielleicht startet Jena eine kleine Serie? Coppens spricht von einem "langen Weg mit viel Arbeit", verlässt sich aber auf den Teamgeist: "Jeder in unserer Mannschaft hat ein großes Herz. Auch wenn es vielleicht manchmal nach Außen nicht so aussieht: Keiner will absteigen! Wir müssen diesen Weg jetzt gemeinsam weitergehen. Nur gemeinsam werden wir es schaffen."

   
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