Christoph Metzelder absolviert Praktikum bei Preußen Münster

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Lange Zeit war Christoph Metzelder als Manager beim FC Schalke 04 oder als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes im Gespräch. Nun schlägt der 38-Jährige allerdings als Praktikant bei Preußen Münster auf, wo er für die Fußballlehrer-Ausbildung lernen wird.

Metzelder-Brüder in sportlicher Leitung

Der Ex-Nationalspieler und Vize-Weltmeister von 2002 ist bei Preußen Münster kein Unbekannter: Bei den Adlerträgern hat Christoph Metzelders bekannte Fußball-Karriere begonnen. Dort ist er zudem als Aufsichtsratsmitglied tätig, Bruder Malte als Sport-Geschäftsführer. Für die nächsten drei Wochen ordnet sich der ältere der Metzelder-Brüder in der offiziellen Hierarchie weiter unten ein – im Rahmen des 66. Trainerlehrgangs des DFB wird der 38-Jährige ein Praktikum beim SCP vollziehen.

"Ich freue mich auch, dass unser Trainerteam gleich die Offenheit und Bereitschaft signalisiert hat, dieses Praktikum mitzutragen", berichtet Malte Metzelder, an den Christoph schon früh über den offiziellen Weg herangetreten sei, auf der Homepage des Vereins. Drei Praktika müssen die Trainer-Lehrlinge im Laufe ihrer Fußballlehrer-Ausbildung absolvieren, das erste startete für den älteren Metzelder bereits am Montag mit der Videoanalyse des Auftaktspiels gegen 1860 München.

Christoph sitzt mit in der Kabine

Auch mit Ex-Kollegen wie Sebastian Kehl (Borussia Dortmund) und Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen) habe sich Christoph Metzelder ausgetauscht, am Ende fiel die Wahl für das Praktikum aber auf seinen Heimatverein. "Ein Praktikum lebt von seiner Offenheit. Wenn ich bei einem Erstligisten hinter der Bande stehe und ein Training verfolge, ist das etwas anderes als hier, wo ich mit in der Trainerkabine sitzen und immer wieder Fragen stellen darf. Ich kann hier unheimlich viel mitnehmen und sehe das als Riesenchance für mich", begründet der 38-Jährige sein Mitwirken bei den Adlerträgern zum Saisonstart. Weitere Teilnehmer seines Lehrgangs sind in diesem Jahr unter anderem Tim Borowski, Steven Cherundolo und Christian Rahn.

   

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