CFC prüft erneuten Einspruch gegen Lizenz-Bedingungen

Nachdem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen Einspruch des Chemnitzer FC gegen die Bedingungen für die Lizenz der Saison 2017/18 nicht vollumfänglich anerkannt hat, prüfen die Himmelblauen nun erneut die Formulierung eines Widerspruches.

CFC muss 4,6 Millionen Euro nachweisen

Der Hintergrund: Bis zum 2. Juni muss der CFC beim DFB eine Summe von 4,6 Millionen Euro nachweisen – ansonsten droht der Lizenzentzug. Schon im vergangenen November hatte sich ein Millionen-Loch im Finanzhaushalt der laufenden Saison aufgetan, das nur durch die Hilfe der Stadt (1,26 Millionen) und durch die Unterstützung eines Energieversorgers (1,5 Millionen) geschlossen werden konnte.

   
  • Thomas Horstmann

    Bei allen Einsprüchen..warum nicht besser solide wirtschaften und nicht immer auf die Oberbürgermeisterin hoffen !

    • FCK88

      In der 3. LIGA solide Wirtschaften, der war gut. ? Da stehen jedes Jahr mehrere Vereine vor der Insolvenz.

      • Diaspora06

        …. es ist sicherlich nicht einfach in dieser Liga eine ’schwarze Null' zu schaffen, aber in Chemnitz wurde es doch wohl übertrieben – man konnte sich doch nur wundern, wie es möglich war, bei einem vergleichsweise überschaubaren Zuschauerdurchschnitt, Spieler wie Frahn, Grote etc. zu gewinnen, bei denen andere Vereine finanziell abwinken mussten. Wenn dann die 'Wette' nicht aufgeht, muss man m.E. auch die Konsequenzen tragen….

      • Sterneneisen

        Nur weil viele Vereine über ihre Maßstäbe leben, ist es legitim?

      • baender

        Ahja ? Bitte mal entsprechend mit Beispielen für die letzten 5 Jahre belegen. Ad hoc fallen mir nur Aalen und der FSV ein. Vielleicht noch der ein oder andere, der Probleme hatte, aber selbst die Lizenzauflagen sind nicht so oft.

    • baender

      Sie haben noch nie selbständig gearbeitet oder überhaupt im Finanzbereich oder mit strategischem Management zutun gehabt, oder ?

      Es gibt nicht DAS "solide wirtschaften", weil es immer ein Ausgleich mehrerer Interessen gibt, die sich gegenseitig ausschließen. Wenn der cfc bspw. 10 mio in Rücklagen "zur Sicherheit" stecken würde, dann würde man ihm vorwerfen, das Geld nicht sinnvoll einzusetzen. Hier gibt es eben sehr viel Interpretationsspielraum und gewisse sachlich-fachliche Grenzen.

      Um noch ein konkretes Beispiel zu nenne… beim DFB muss eine gewisse Summe liquider Mittel hinterlegt werden, um nachweisen zu können, daß man die Saison abschließen kann. Diese Mittel dürfen meines Wissens nach auch nicht angerührt werden (liegen also brach). Jetzt müsste man schauen wie die konkreten Bedingungen sind, es kann nämlich durchaus sein, dass "schwierige" Kondidaten (also welche, die Probleme haben) sogar mehr hinterlegen müssen (von wegen Ausfallrisiko ist höher, ähnlich wie bei Krediten). Im Endeffekt (wie bei Krediten) sind damit die Rahmenbedingungen umso besser, je besser es dem verein geht (et vice versa). Oder andrs gesprochen: gerade Vereine, die sowieso schon Schwierigkeiten haben, oder knapp kalkulieren müssen, ahben genau deswegen zusätzliche Lasten zu tragen…

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