Heidenheim Tabellenführer – Osnabrück unterliegt Hansa

Ein torreicher Drittliga-Samstag ist vorbei. Im Spitzenspiel trennten sich der VfL Osnabrück und Hansa Rostock mit 1:2. Der SC Preußen Münster konnte einen Zähler beim Tabellenführer SV Wehen Wiesbaden entführen. Den höchsten Sieg feierte der Chemnitzer FC, der beim SSV Jahn Regensburg mit 5:3 gewann. Rot-Weiß Erfurt kam nicht über ein 1:1 gegen den Tabellenletzten aus Burghausen hinaus.

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Osnabrück verliert gegen Rostock

Vor toller Kulisse neutralisierten sich die Mannschaften im Mittelfeld, der Respekt war beiden Teams anzumerken. Lediglich lange Bälle und Ansätze von Kontern brachten stellenweise Gefahr in der Osnatel-Arena. Nach 24 Minuten dann die befreiende Führung für die Elf von Trainer Maik Walpurgis. Nach einem weiten Einwurf von David Pisot wurde das Spielgerät verlängert. Andreas Spann setzte anschließend zum Fallrückzieher an, traf den Ball jedoch nicht, sodass der dahinter stehende Hohnstedt ebenso artistisch zum 1:0 einnetzen konnte. Danach kam kein Spielfluss zustande. Es ging mit einer 1.0-Führung in die Kabinen. Nach dem Wechsel kamen die Gäste aus der Hansestadt schnell zum Ausgleich. Nach einem Eckball köpfte Johan Plat zum 1:1 ein. Beide Teams boten nun schnellen Fußball, wollten die drei Punkte haben, nur klare Chancen ergaben sich nicht. Wenige Minuten vor dem Abpfiff brachte Savran die "Kogge" doch noch in Front. Leonhard Haas flankte von der rechten Seite, in der Mitte stand der Angreifer genau richtig und köpfte zum Auswärtssieg ein.

 Münster holt einen Punkt in Wiesbaden

Beiden Mannschaften war der Siegeswille anzumerken, lediglich die Torchancen blieben in der Anfangsphase aus. Nach 13 Minuten stand sich Wehens Top-Stürmer José Vunguidica Daniel Masuch gegenüber, wurde von diesem allerdings nach außen abgedrängt, sodass keine gute Chance für die Hausherren heraussprang. Auch im Anschluss waren die Hessen das bessere Team, von den Preußen kam noch zu wenig. Erst nach einer knappen halben Stunde wurden die Bemühungen der Dotchev-Elf zielstrebiger und dies wurde in Minute 38 auch belohnt. Nach einer Ecke kam Dennis Grote frei zum Kopfball. SVWW-Torwart Gurski ließ den Ball abklatschen und Matthew Taylor staubte zur Gästeführung ab. Nach dem Pausentee waren die Hausherren zwingender und erzielten nach einer Stunde durch Alf Mintzel den Ausgleich, der einen Pass von Vunguidica verwertete.

Chemnitz überrollt Regensburg

Die Bayern zeigten sich von Beginn an präsenter, kamen nach 14 Minuten durch Kurz zum 1:0, der einen Querpass von Aosman nur einschieben musste. Doch nur elf Minuten später glichen die Gäste durch Fink aus, der nach einem Freistoß frei zum Kopfball kam. Nur 180 Sekunden später erhöhte Pusch zum 2:1 für die Gäste. Die Regensburger waren völlig von der Rolle. Keeper Wiegers fing sich vier Minuten vor der Pause durch Garbuschewski einen Freistoß aus 40 Metern ein. Den Abschluss in Hälfte eins bescherte Fink, der zum 4:1 für den CFC traf, der eine Unsicherheit der Jahn-Defensive nutze. Doch die Hausherren gaben nicht auf, trafen nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel durch Amachaibou zum 2:4. Gerade als die Hoffnung beim SSV aufkeimte, machte Pusch mit seinem zweiten Treffer und dem gleichzeitigen 2:5 alles klar. Danach tat sich nicht mehr viel, Regensburg kam durch Amachaibou nochmals zum Torerfolg, konnte das Spiel jedoch nicht mehr ausgleichen.

Erfurt mit vielen Problemen gegen Burghausen

Die Burghauser begannen tief gestaffelt, hatten nach fünf Minute jedoch nach einem Eckstoß die erste Aktion des Spiels. Erfurt brauchte 16 Minuten, ehe Brandstetter mit einem Schuss im Strafraum für Gefahr vor dem Tor der Gäste sorgte. Sechs Minuten später erlöste Brandstetter die Fans im Steigerwaldstadion, indem er eine Flanke von Odak zur Führung einköpfte. Fünf Minute vor der Halbzeit hatte Wacker-Spieler Kulabas die Riesenchance zum Ausgleich, traf bei einem Nachschuss das leere Tor nicht. Die zweiten 45 Minuten begannen die Gäste besser, hatten die Rot-Weißen besser im Griff, kamen nach einer Stunde durch Pflügler zum Ausgleich. Das Team von Walter Kogler hatte im Anschluss große Probleme, hatte oftmals Glück, dass die Gäste ihre Möglichkeiten nicht gut ausspielten. Zehn Minuten vor dem Schluss zeigte sie RWE mal wieder vor dem Tor, Göbel köpfte nur knapp am Gehäuse von Loboué vorbei. Den negativen Höhepunkt stellte der Platzverweis für Aykut Öztürk (87.) dar.

Die weiteren Ergebnisse

Kiel – Halle 1:0
Unterhaching – Darmstadt 2:4
Heidenheim – Dortmund 4:0

Statistiken zu den Spielen 

   
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