CFC-Insolvenzverwalter Siemon muss Konto freigeben

Nachdem Insolvenzverwalter Klaus Siemon ein durch den CFC-Notvorstand eingerichtetes Konto sperren ließ, muss er es nun wieder freigeben. Andernfalls drohen ihm juristische Konsequenzen.

Siemons Vorgang "rechtsmissbräuchlich"

Im August war das Nachwuchsleistungszentrum des Chemnitzer FC durch Insolvenzverwalter Siemon aus der Insolvenzmasse freigegeben worden. Nachdem die Zukunft des Nachwuchsleistungszentrums kurzzeitig in Frage stand, wurde es vorerst gerettet – und die Fans des CFC begannen, Spenden zu sammeln. Diese wurden auf ein Konto bei der Sparkasse Chemnitz überwiesen, auf das der Insolvenzverwalter keinen Zugriff hatte.

Diesen Schritt allerdings missbilligte Siemon und ließ das Konto sperren – mit der Argumentation, er alleine stehe aktuell in der Verantwortung, über Vereinsvermögen zu verfügen. Einem Bericht von "Tag24" zufolge war dieser Vorgang allerdings nicht rechtens.

Siemon zur Unterlassung aufgefordert

Demnach erachtet das Landgericht Chemnitz den Schritt Siemons als rechtsmissbräuchlich. Siemon habe es fortan zu unterlassen, gegenüber der Sparkasse Chemnitz als Verfügungsberechtigter des Geschäftsgirokontos des Chemnitzer Fußballclub e.V. aufzutreten. Dies beinhalte "insbesondere Kontostände abzufragen, die Überweisung von Kontoguthaben und zukünftig eingehenden Beträgen und Übermittlung sämtlicher Kontoauszüge an sich zu fordern oder zu äußern, Verfügungen von dem Konto nicht zuzustimmen, oder zu behaupten, Verfügungen über das Konto seien nur mit Zustimmung des Insolvenzverwalters möglich."

Bei Zuwiderhandlung müsse Siemon mit der Verhängung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro oder einer Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten rechnen, sollte das Ordnungsgeld nicht beigetrieben werden können. Darüber hinaus müsse Siemon erklären, dass das Konto nicht Teil der Insolvenzmasse ist und er keine Verwaltungs- oder Vergütungsrechte daran besitze. Die Verfahrenskosten in Höhe von ca. 6.000 Euro habe er ebenfalls zu tragen.

   
  • Friedrich Herschel

    Wenn ein Insolvenzverwalter rechtsmißbräuchlich handelt, dann sollte er von seinen Aufgaben entbunden werden.

    • Mike

      OT:
      Bezüglich Ihrer Lüge und Verdrehung der Tatsachen den CFC betreffend.
      Alles was Sie aufzählten waren Naziaktionen und Nazis,nicht der CFC!
      Dort gibt es auch Christen und Fans gegen Nazis!Das wird aber in der Presse kaum erwähnt!
      Der CFC ist kein rechtsradikaler Verein,er hat Probleme mit Rechten in seiner Fanszene.Das ist die Wahrheit und nicht umgekehrt.
      Der CFC wehrt sich gegen Rechte,siehe Entlassung von Frahn!Nichts davon gehört?
      Oder bei München II,wo einige Nazis gegen Sobbotzik austickten,wurde gegen diese vorgegangen!

      • Friedrich Herschel

        Yeah, OT, aber voll. Und dann auch noch 11 Tage später. Was mach ich mit ner Nase wie dir?

        Vlt. solltest du dir mal überlegen, wie ich lügen kann, wenn du gleichzeitig einräumst, dass der CFC Probleme mit Rechten in seiner Fanszene hat und Frahns Entlassung auch ein Zeichen gegen Rechts sein soll.

        Sind alle CFC-Fans Nazis? Nö. Hat auch keiner behauptet, also brauchste nicht dagegen argumentieren. Der CFC hat nur zuviele. Und auch noch lautstarke. Wie sonst auch im Leben: die bösen ruinieren es für die guten. Also setz deine Energie lieber dafür ein, im eigenen Laden auszukehren, als im Internet rumzublöken. Guck mal, unsachlich kann ich auch.

      • Mike

        Das sogenannte totale OT,war nicht so total,da an besagter richtiger Stelle,antworten nicht mehr möglich war!
        Ihre Lüge war Ihr dummer und unsachlicher Satz,der CFC wäre ein Chaos-Verein.
        Es passierten eine Menge Unstimmigkeiten ,die auch sehr hochgepuscht wurden von den Medien,so wie viele Nichtigkeiten!
        Dieses "Chaos" gibt es in jedem Proficlub und trotzdem sind die Clubs keine Chaosclubs!
        Ich war im Gegensatz zu Ihnen nicht unsachlich und Ihr Kommentar hat auch nach 11 Jahren noch Bestand,nämlich solange Sie sich dafür nicht entschuldigen!

  • Tobi

    Handelt Siemon als IV nunmehr im Interesse des Vereins, oder geht es ihm lediglich um Selbstdarstellung? Was hat diese Personalie dem CFC bisher gebracht? Aufgefallen ist Siemon doch primär durch Negativschlagzeilen.

  • Sterneneisen

    Der Beweis, worum es für den IV Siemon wirklich geht.

    Bei Insolvenzverfahren sollte es nicht darum gehen, gegen die anderen Funktionäre zu gewinnen. Normalerweise hätte man Siemon längst von seinen Pflichten entbunden haben, und einen neuen IV einsetzen müssen.

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