Jena: DFB ermittelt nach Fan-Attacken auf Schiedsrichter

Nachdem es am Samstag im Anschluss an das FCC-Heimspiel gegen die Würzburger Kickers zu Attacken einiger Zuschauer auf das Schiedsrichter-Team um Markus Wollenweber gekommen war, hat der DFB am Montag entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Derweil flatterte dem FCC eine weitere Geldstrafe ins Haus.

FCC muss Stellungnahme abgeben

Lautstarke Pfiffe und "Schieber, Schieber"-Rufe hallten Markus Wollenweber und seinen beiden Assistenten Kevin Domnick und Robin Braun entgegen, als sie nach dem Spiel in Richtung Spielertunnel gingen. Einige Fans überstiegen dabei einen Zaun zum Innenraum und mussten vom Sicherheitsdienst zurückgedrängt werden. Dennoch bekam einer der beiden Linienrichter von einem Zuschauer einen leichten Schlag auf den Rücken. Außerdem flog ein Stuhl in Richtung des Schiedsrichter-Gespanns, verfehlte das Ziel aber.

Am Sonntag entschuldigte sich der FCC beim Schiedsrichter-Team, um die Abgabe einer Stellungnahme beim DFB kommt der Verein aber dennoch nicht herum. In Kürze wird somit eine neuerliche Geldstrafe auf die Thüringer zukommen.

Pyro-Vorfall gegen KSC geahndet

Post vom DFB erhielt der FCC am Montag auch aus einem anderen Grund: Weil Fans beim Spiel gegen Karlsruhe am 9. Februar Pyrotechnik gezündet hatten, ist der FCC vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.960 Euro belegt worden. Konkret geahndet wurde das Zünden eines Blinkers und drei Rauchkörpern, wodurch die Partie für rund eine halbe Minute unterbrochen werden musste.

Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, der FCC kann innerhalb von 24 Stunden Einspruch einlegen und damit eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen. In der Strafentabelle belegen die Thüringer mit einer Gesamtstrafe von 51.160 Euro weiterhin den dritten Platz.

 

   
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