BVB II muss erneut umziehen: Gegen Osnabrück in Wuppertal

Weil sich die Umbauarbeiten im Stadion Rote Erde weiter verzögern und der Signal-Iduna-Park zu Beginn des Jahres nicht durchgehend zur Verfügung steht, muss die U23 von Borussia Dortmund erneut umziehen. Das erste Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am 21. Januar findet in Wuppertal statt, melden die "Ruhr Nachrichten".

Verfüllung der Kohleschächte abgeschlossen

Es sind die alten Kohleschächte aus den Bergbau-Zeiten unterhalb des Spielfelds, die für Probleme sorgen. Denn weil die Hohlräume deutlich größer waren als gedacht, nahm die Verfüllung mit Beton mehr Zeit in Anspruch. Rund 350 Bohrungen waren nötig, die mit 3.400 Tonnen Beton verfüllt wurden. Mittlerweile sind diese Arbeiten zwar erledigt, doch abgeschlossen ist der Umbau damit noch nicht. Eine Rasenheizung samt Drainage soll noch eingebaut werden. Weil damit aber erst ab dem 9. Januar begonnen wird und die Rote Erde somit frühestens Ende Februar wieder zur Verfügung steht, muss die U23 des BVB erneut umziehen.

Für das erste Heimspiel des Jahres gegen den VfL Osnabrück am 21. Januar besteht nun Klarheit: es geht wieder nach Wuppertal. Im Signal-Iduna-Park kann an diesem Tag nicht gespielt werden, weil die Profis am 22. Januar dort gegen den FC Augsburg spielen. Nach Angaben der Zeitung hat der DFB den Westfalen wie schon im Herbst, als drei Heimspiele in Wuppertal stattfanden, eine Ausnahmegenehmigung für das Stadion am Zoo erteilt. Diese ist nötig, weil die Spielstätte des Regionalligisten die Drittliga-Anforderungen nicht erfüllt. Unter anderem fehlt eine Rasenheizung, sodass bei Frost nicht gespielt werden könnte.

FCS-Spiel auch in Wuppertal?

Auch für das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am 11. Februar wird der BVB wohl umziehen müssen, da die Profis vier Tage später im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Chelsea spielen und dafür natürlich ein perfektes Geläuf im Signal-Iduna-Park benötigen. Bei den übrigen beiden Heimspielen bis Ende Februar gegen Wiesbaden (29. Januar) und Mannheim (25. Februar) gibt es dagegen keine Termin-Kollision mit dem Bundesliga-Team, sodass womöglich kein Umzug in eine andere Stadt nötig ist. Die Verantwortlichen hoffen nun darauf, dass es beim Umbau der Roten Erde keine weiteren Verzögerungen mehr gibt und die alt-ehrwürdige Spielstätte Ende Februar nach elf Monaten Umbauphase wieder zur Verfügung steht. Geplant waren eigentlich nur vier Monate.

   
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