BTSV im Spitzenspiel mit Meppen: "Den nächsten Schritt machen"

Topspiel in Braunschweig! Zur Gast bei der Eintracht wird der SV Meppen sein, der sich aktuell noch einen Punkt vor den Löwen platziert. Mit einem Sieg könnte der BTSV an der "Mannschaft der Stunde" vorbeiziehen, wie es Cheftrainer Michael Schiele formulierte. Für Braunschweig wäre es jedenfalls der nächste Schritt in der Entwicklung.

"Eine große Hausaufgabe"

Der Niederlage gegen Wiesbaden folgte ein Sieg gegen München, der Pleite in Magdeburg folgte ein Erfolg in Würzburg – aktuell hat Eintracht Braunschweig die passende Antwort auf kleine Rückschläge parat. Nach dem Geschmack von Michael Schiele soll es dem Team nun gelingen, den "nächsten Schritt zu machen". Vorzugsweise schon im Spitzenspiel mit dem SV Meppen (Samstag, 14 Uhr). Mit einem weiteren Erfolg könnte sich der BTSV wieder garantiert in die Top drei der Liga vorschieben, denn der SVM ist nur einen Punkt entfernt. Doch darin liegt gleichzeitig die Herausforderung.

"Sie sind die Mannschaft der Stunde, haben die letzten fünf Spiele allesamt gewonnen. Sie haben sich zu einer Spitzenmannschaft gemausert, spielen kompakt und haben schon viele Tore geschossen", lobte der 43-Jährige die Entwicklung der Emsländer. "Manchmal laufen sie hoch an, manchmal stehen sie tiefer, bestreiten viele Zweikämpfe und können brutal gut über die Außenbahnen umschalten. Es wird auf jeden Fall eine große Hausaufgabe."

Schieles Lob für Würzburg-Partie

Für die Partie stehen dem Coach wieder alle Akteure zur Verfügung, die auch gegen Würzburg dabei waren. Zwei Tage wurde nach dem Sieg am Dallenberg regeneriert. "Heute geben wir beim Training wieder Vollgas, es liegt also wieder am Trainer, wer im Kader stehen wird", kündigte Schiele zuversichtlich an. Ein Kandidat für die Startelf könnte wieder Sebastian Müller sein, der in Würzburg ein Tor schoss und bei einem weiteren Treffer im Abseits stand. "Klar merkt man ihm an, dass er zwei bis drei Monate raus war, aber ich glaube, er macht uns allen viel Freude, wenn er mehr Spielpraxis hat, er kontinuierlich Woche für Woche auf dem Platz steht", überlegte der Übungsleiter.

Generell war Schiele mit der Partie bei seinem Ex-Klub zufrieden. "Wir haben in der ersten Halbzeit ganz, ganz viel von dem umgesetzt, was wir wollten", erklärte der 43-Jährige, dass man den Sieg "sehr hoch" ansehen könnte. Gleichzeitig war es noch nicht die Leistungsgrenze, die beim BTSV möglich sei: "Über 90 Minuten war es gut, aus dem Spiel nehmen wir viel Positives mit und natürlich auch Sachen, die wir ändern müssen. Das haben wir angesprochen, die Dinge sind abgehakt." Zuversichtlich geht es daher ins Topspiel, um sich ebenfalls zu einer Spitzenmannschaft zu mausern.

   
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