13. Februar 2018 um 17:30 Uhr

Bremen II: Justin Eilers vor baldiger Rückkehr

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Auf den Tag genau neun Monate ist es her, dass Justin Eilers sein bestes Spiel im Trikot von Werder Bremen II machte. Mit zwei Toren und einer Torvorlage war Eilers im Mai 2017 der Sieggarant für Bremens U23 beim 4:0-Erfolg gegen den FSV Frankfurt und schien nach langer Verletzungspause endlich auf dem Weg zurück zu alter Form. Doch es folgte der nächste Kreuzbandriss. Nun will der 29-Jährige einen weiteren Anlauf wagen und wird ab nächster Woche wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen. 

"Ein super Gefühl"

"Es gab schon Momente, wo ich vom Kopf her mit mir gekämpft habe. Bei einer so langen Verletzungspause gibt es immer Phasen, wo du neuen Mut fassen musst", erzählt Eilers gegenüber von "Werder.TV" von seiner Leidenszeit der vergangenen Monate, in denen der Stürmer selbst in den zahlreichen Reha-Einheiten immer wieder kleinere Rückschläge verdauen musste. Umso gelöster zeigt sich Eilers beim Gedanken daran, bald wieder vollwertiges Mitglied im Team sein zu können: "Es ist ein super Gefühl wieder auf dem Rasen zu stehen und auf der Zielgeraden der Reha zu sein."

Über die 3. Liga in die Bundesliga?

Abgemacht ist mit Werder, dass die Nummer 17, im Sommer 2016 eigentlich für die Profimannschaft geholt, zunächst Spielpraxis in der 3. Liga sammelt. Dort wird dringend ein guter Torjäger benötigt, schließlich steht die Mannschaft mit sieben Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz bereits mit dem Rücken zur Wand und hat mit 22 Treffern auch den zweitschlechtesten Sturm der Liga. "Ich werde alles dafür geben dem Team zu helfen, damit wir den Klassenerhalt schaffen. Dass ich Tore schießen kann, habe ich vor meiner Verletzung gezeigt", ist Eilers zuversichtlich, an der schlechten Torausbeute etwas ändern zu können. Bewiesen hat er das zuletzt in der Saison 2015/16. Damals noch im Trikot von Dynamo Dresden erzielte Eilers in der 3. Liga 23 Saisontore und wurde damit Torschützenkönig. Es folgte der Wechsel nach Bremen und die Verletztenmisere, die nun endlich ein Ende haben soll.