Böger-Abschied vom Halleschen FC wird konkret

Sportdirektor Stefan Böger und der Hallesche FC gehen wohl getrennte Wege. Was sich bereits am Samstag ankündigte, wird nun konkret: "In der Position, wie ich hier arbeiten soll, bin ich womöglich der falsche Mann", äußert sich Böger in der "Bild" und soll bereits um die Auflösung seines noch bis 2019 laufenden Vertrages gebeten haben.

Kritik an Vorstand und Trainer

Klar scheint: Die Basis für eine weitere Zusammenarbeit scheint nicht mehr gegeben: "Wiederholt habe ich dem Vorstand meine Unzufriedenheit mitgeteilt", spielt der 51-Jährige vor allem auf die fehlenden Gestaltungsmöglichkeiten beim HFC an. So hat der Vorstand bei Spielerverpflichtungen das letzte Wort. Auch die Kommunikation mit Trainer Rico Schmitt ist für Böger nicht zufriedenstellend: "Der sportliche Austausch (…) war und ist mir zu gering. Ich bin gewohnt, intensiv über Fußball zu diskutieren", kritisiert Böger in der "Bild".

Zieht es Böger zu Chinas U20?

Der Abgang des 51-Jährigen scheint also nur noch eine Frage der Zeit, zumal Böger offenbar ein Angebot des chinesischen Fußballverbandes vorliegen hat. Der Plan: Böger soll das Trainerteam der U20-Nationalmannschaft ergänzen, die ab der kommenden Saison wohl als 20. Verein in der Regionalliga Südwest an den Start gehen wird. Bevor es soweit ist, muss allerdings noch der bis 2019 laufende Vertrag beim HFC aufgelöst werden. Offenbar geht es aber nur noch um die Höhe der Abfindung.

   
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