Biankadi-Abgang "nicht vorstellbar" – Lach vor Unterschrift

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Drei Neuzugänge hat der F.C. Hansa Rostock bereits vermeldet, Nummer vier dürfte mit Frederik Lach in Kürze folgen. Derweil hat Cebio Soukou einen Wechsel innerhalb der 3. Liga ausgeschlossen, während für Merveille Biankadi bisher keine konkrete Anfrage vorliegt.

Soukou zögert mit Entscheidung

Bleibt er oder geht er? Auch fünf Tage nach dem Ende der Saison kann Cebio Soukou auf diese Frage noch keine Antwort liefern: "Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht", betont der Stürmer in der "Bild"-Zeitung. Klar ist nur: "Ich werde zu keinem anderen Drittligisten wechseln." Wenn, dann würde Soukou bei Hansa bleiben. Dass er seinen Spind bereits geräumt hat, ist derweil aber wohl noch kein Anzeichen für einen bevorstehenden Abschied: "Das mussten alle machen, wegen des Rammstein-Konzerts", berichtet der 26-Jährige. Seine Rostocker Wohnung hat er bisher nicht gekündigt – aber auch das hat nichts mit seiner Zukunft zu tun: "Das war von vorherein so geplant, weil ich wegen des Afrika-Cups keinen Umzug machen könnte." Sportvorstand Martin Pieckenhagen hat Soukou derweil schon als Abgang eingeplant, im Interview mit der "Ostsee-Zeitung" sagt er wörtlich: "Wir verlieren mit Cebio Soukou einen wertvollen Torschützen."

Lach im Anflug

Mit Frederik Lach befindet sich unterdessen ein weiterer Neuzugang im Anflug. Bestätigt ist der Transfer des 22-jährigen Innenverteidigers von Viertligist Wattenscheid 09 zwar noch nicht, allerdings gratuliert ihm Peter Neururer, Sportchef des Regionalligisten, in der "Bild" bereits zum Wechsel: "Als er mir sagte, dass er nach Rostock geht, habe ich ihm sofort gratuliert. Wenn er weiter an sich arbeitet, hat er das Zeug für die 2. Liga." 24 Mal kam Lach in der abgelaufenen Saison für Wattenscheid zum Einsatz, insgesamt stehen 80 Regionalliga-Spiele in seiner Vita.

Noch keine Anfrage für Biankadi

Bezüglich Merveille Biankadi, der beim Karlsruher SC auf der Wunschliste steht, sei indes noch niemand auf die Kogge zugekommen: "Biankadi nicht, kein Berater und auch kein KSC-Verantwortlicher", berichtet Pieckenhagen in der "Ostsee Zeitung". Ohnehin sei ein Abgang "Stand heute, nicht vorstellbar", wie Pieckenhagen klarstellt. Dass Hansa kein Interesse daran hat, seinen besten Torjäger (zehn Treffer, fünf Vorlagen) ziehen zu lassen, überrascht dabei nicht. Ohnehin steht Biankadi noch bis 2020 unter Vertrag und könnte somit nur für eine wohl mittlere sechsstellige Ablösesumme wechseln.

   

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