Bestätigt: Marco Wildersinn ab Sommer neuer Kickers-Coach

Was zuletzt bereits durchgesickert war, ist nun offiziell: Marco Wildersinn übernimmt mit Beginn der kommenden Saison das Traineramt bei den Würzburger Kickers und folgt damit auf Ralf Santelli. Der 41-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2024.

Zuletzt in Hoffenheim

Noch wissen die Unterfranken zwar nicht endgültig, ob es tatsächlich in die Regionalliga gehen wird, oder der Klassenerhalt doch noch gelingt. Doch eine wichtige Weiche für die kommende Saison haben die Kickers mit der Verpflichtung von Wildersinn als neuen Chefcoach unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit nun bereits gestellt. "Mit Marco bekommen wir einen Trainer, der zu 100 Prozent in unser Anforderungsprofil passt", so Sportdirektor Sebastian Neumann. "Alle Gespräche, die wir miteinander geführt haben, waren von Beginn an von großer Sympathie und Offenheit geprägt. Seine Vita und Erfahrung in der Ausbildung junger, vielversprechender Talente hat uns vollumfänglich überzeugt."

Wildersinn trainierte zuletzt zwischen April 2014 und Oktober 2020 die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim in der Regionalliga Südwest und holte aus 211 Spielen 320 Punkte, was einen Schnitt von 1,52 bedeutet. In der Saison 2016/17 wurde er mit dem Kraichgauern Vierter. Vor seiner Zeit als Chefcoach war er bereits Co-Trainer der U23 (2013-2014), zuvor arbeitete er als U19-Coach des Karlsruher SC und war unter Markus Kauczinski Assistent bei der zweiten Mannschaft der Badener (2010-2012).

"Ich freue mich sehr auf die spannende Aufgabe bei den Kickers", sagt der 41-Jährige und Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz. "Der Verein hat viel Potential, und ich möchte entscheidend dabei helfen, das wieder abzurufen." Die Planungen für die neue Spielzeit würden bereits "auf Hochtouren" laufen, sagt der gebürtige Baden-Badener. "Ich kann es kaum erwarten, hier loszulegen."

Santelli kehrt ins NLZ zurück

Bei den Kickers wird Wildersinn die Nachfolge von Ralf Santelli antreten, der nach der Saison wieder ins NLZ der Unterfranken zurückkehren wird. "Die Rückkehr ins Leistungszentrum ist mit den Verantwortlichen besprochen worden. Für mich ist es eine absolute Wertschätzung meiner bisherigen Arbeit, wenn der Verein mich weiterhin in der Funktion als Leiter des Leistungszentrums benötigt", sagt der 53-Jährige, der den Cheftrainer-Posten im Februar von Danny Schwarz übernommen hatte.

Im NLZ will er die bisher erfolgreiche Arbeit weiterführen und ausbauen. "Es ist uns in den letzten Jahren gelungen, mehrere Jungprofis für den professionellen Weg nach oben auszubilden und dorthin zu begleiten." Vorerst liegt der Fokus aber weiterhin auf der Profimannschaft: "Selbstverständlich werde ich bis zum letzten Spieltag meine ganze Energie in diese Aufgabe einbringen, wie ich es bisher immer getan habe.

Vorstandsvorsitzender Benjamin Hirsch dankt Santelli unterdessen dafür, dass er bereits zum zweiten Mal nach der Endphase der vergangenen Saison "in einer außerordentlich schwierigen Situation geholfen" habe. "Wir sind stolz darauf, einen so erfahrenen und motivierten Mann im Verein zu haben, der auch in Zukunft bei der Entwicklung unserer talentierten Nachwuchsspieler eine Schlüsselrolle einnehmen wird."

   
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