Bericht: Isländischer Nationalstürmer Bjarnason auf den Betze?

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Mit 49 Toren stellte der 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Spielzeit den siebtbesten Angriff der Liga – zwar ein stabiler Wert, angesichts der höheren Ansprüche der Roten Teufel jedoch zu wenig. Beim FCK sondiert man daher auch im Angriff den Markt. Einen Knipser sollen die Pfälzer nun in Schweden ausfindig gemacht haben.

Bjarnason kurz vor Medizincheck?

Wie schwedische Medien – darunter die "Kvällsposten" und das "Helsingborgs Dagblad" – unisono berichten, buhlt der 1. FC Kaiserslautern um die Dienste von Andri Rúnar Bjarnason. Demnach seien sich der FCK und Bjarnasons derzeitiger Arbeitgeber Helsingborgs IF bereits einig, sodass sich der isländische Nationalspieler unmittelbar vor dem Medizincheck befinden soll. Der 28-Jährige war erst im Januar 2018 aus der isländischen Heimat von UMF Grindavík zum schwedische Erstligisten gewechselt, wo er in saisonübergreifend 38 Pflichtspielen 21 Treffer und neun Vorlagen für Helsingborg verbuchen konnte – 16 davon alleine in der Spielzeit 2018, wo er als bester Torjäger der Liga Helsingborg von der zweiten in die erste schwedische Liga schoss.

Isländischer Nationalspieler kostet Ablöse

Beim FCK würde der 1,93 Meter-Hüne gegenüber Lukas Spalvis, Timmy Thiele, Christian Kühlwetter und Elias Huth einen völlig anderen Spielertypen verkörpern, der aufgrund seiner Größe für Luftvorteile sorgen könnte. Da der isländische Nationalspieler (fünf Länderspiele, ein Tor) bei den Hafenstädtern noch bis Ende des Jahres 2019 unter Vertrag steht, würde im Falle eines Wechsels in die Dritte Liga wohl eine Ablösesumme fällig werden. In welchem Bereich der Sockelbetrag für den Torjäger liegen soll, definieren die beiden Tagesblätter jedoch nicht näher. Die "Kvällsposten" hatte zuletzt konkret auch Zweitligist SV Darmstadt 98 mit der Personalie Bjarnason in Verbindung gebracht und spekulierte über das Interesse gleich mehrerer deutscher Vereine. Das Rennen – sofern man den schwedischen Medienberichten Glauben schenken darf – macht nun aber offenbar der 1. FC Kaiserslautern.

 

   

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