Bericht: FCK schuldete auch Dynamo Dresden noch Geld

Ende Oktober nahm die Gläubigerversammlung den Insolvenzplan des 1. FC Kaiserslautern an, damit sind die Roten Teufel ihre Schulden in Höhe von 24 Millionen Euro auf einen Schlag losgeworden. Möglich wurde das, weil die insgesamt rund 17.000 Gläubiger lediglich vier Prozent ihrer Forderungen erhalten haben. Wie die "Bild" nun berichtet, gehörte auch Dynamo Dresden dazu.

Geld aus dem Röser-Transfer

Konkret geht es um den Transfer von Lucas Röser, der im Sommer 2019 von den Sachsen zum FCK wechselte. Als Ablösesumme wurden 100.000 Euro vereinbart, die offenbar per Raten-Zahlung fließen sollten. Ein Teil des Geldes wurde scheinbar sofort überwiesen, der andere Teil wäre wohl in diesem Sommer fällig geworden. Doch weil der FCK im Juni Insolvenz anmeldete, floss der ausstehende Betrag in die Insolvenzmasse. Dem Vernehmen nach soll es sich um eine fünfstellige Summe handeln, von der Dynamo nun lediglich vier Prozent erhält. Rund 50.000 Euro muss der Zweitliga-Absteiger wohl abschreiben.

Die Sachsen sind nicht der einzige Verein, der nach einem Transfergeschäft mit dem 1. FC Kaiserslautern in die Röhre schaute. Sonnenhof Großaspach hätten für den Transfer von Philipp Hercher noch 125.000 Euro zugestanden, durch die Insolvenzquote erhielt der Regionalligist lediglich 5.000 Euro. Auch die Würzburger Kickers mussten sich mit 8.000 statt 200.000 Euro für ausstehende Zahlungen aus dem Transfer von Janik Bachmann zufrieden geben. Nachträglich den vollen Betrag überweisen darf der FCK nicht, da eine Bevorzugung einzelner Gläubiger rechtlich ausgeschlossen ist.

FCK nahm vier Millionen Euro ein

Dass der FCK trotz der Insolvenz auf dem Transfermarkt aktiv werden und namhafte Spieler wie Marvin Pourié, Marlon Ritter, Adam Hlousek und Tim Rieder verpflichten konnte, lag vor allem an den generierten Transfererlösen. Durch die Verkäufe von Lennart Grill (Leverkusen / zwei Millionen Euro), Florian Pick (Heidenheim / 800.000 Euro), Christian Kühlwetter (Heidenheim / 750.000 Euro) und Timmy Thiele (Viktoria Köln / 275.000 Euro) nahmen die Roten Teufel fast vier Millionen Euro ein.

Einen Teil des Geldes durfte der FCK direkt reinvestieren, nachdem der Gläubigerausschuss grünes Licht gegeben hatte. Allerdings zahlte der FCK lediglich für Rieder (50.000 Euro) und Ritter (unbekannt) eine Ablösesumme. Alle anderen Transfers waren ablösefrei oder Leihgeschäfte. Zudem stieg Mitte Oktober eine regionale Investorengruppe mit elf Millionen Euro beim FCK ein. Und dennoch: Sympathiepunkte sammelte der FCK während der Sommer-Transferperiode in der Branche nicht, zumal der Klub mit hohen Gehältern gelockt haben soll.

   
  • Daniel

    Was hätte der DFB wohl mit einem Verein aus den neuen Bundesländern gemacht? Genau, Zwangsabstieg, wie 1995 übrigens geschehen. Zum Nachlesen https://www.dynamo-dresden.de/verein/news/newsdetails/die-otto-jahre-enden-im-lizenzentzug.html Lang lebe die SGD !

  • Detlef Heins

    Nun werden die für ihr schlechtes Wirtschaften auch noch belohnt und die anderen Vereine beschissen.
    Neuanfang in der Kreisklasse wäre hier richtig, aber da ist ja der DFB vor mit seinen eigentümlichen Coronagesetzen.

  • weihnachtsmann

    Wir haben Alle… ein Defizit an… Durchblick.
    Ich kann schon verstehen, dass man in der Pfalz die sportliche Realität so gar nicht akzeptieren kann und will… bei dem Briefkopf.

  • Eric Heinrichs

    Bitte den "großen" FCK zwangsabsteigen lassen! Und mit einer Aufstiegssperre für 2-3 Jahre belegen!

    • Südpfälzer

      Heute sinkt für Sie….das Niveau 🎊🎈🍀🎉

      Hast es vielleicht noch nicht mitbekommen, aber wir leben in einem Rechtsstaat. Auf welcher Rechtsgrundlage beruht dein grandioser Vorschlag?

      • Tobi

        Leider rechtlich gesehen ist sein Vorschlag unrealistisch. Aber habt ihr als Fans nicht langsam selber die Schnauze voll von diese halbseidenen Gebahren? Oder suhlt Ihr Euch mit der Vereinsführung in diesem Morast?
        Ich kann alle hier verstehen die sich kritisch über den FCK äußern…

      • Südpfälzer

        Werd doch mal konkret. Was meinst du mit „halbseidenem Gebaren“ und „Morast“. Du haust wir alle anderen hier Scheisshausparolen raus, ohne konkret zu werden. Was genau sollte die Vereinsführung deiner Meinung nach anders machen? Da wird jetzt wahrscheinlich kommen „sie hätten keine Insolvenz anmelden sollen.“ Grandios. Das wäre Insolvenzverschleppung und damit eine Straftat gewesen. Nächster Vorschlag: „sie hätten den Vereinen die noch ausstehenden Ablösen bezahlen sollen.“ Auch wieder ein grandioser Vorschlag. Geht aber halt auch nicht. Man kann innerhalb eines Insolvenzverfahrens nicht mit den allerletzten Penunzen einen Gläubiger auszahlen und alle anderen gucken komplett in die Röhre. Das ist ebenfalls illegal. Die vielzitierten Transfererlöse wurden zu einem späteren Zeitpunkt generiert. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zudem mehrheitlich zugestimmt. Die Gesetze und Regeln nach denen so ein Verfahren abzulaufen hat, hat doch nicht der FCK gemacht. Das sind Gesetze die für jeden innerhalb der Bundesrepublik gelten. Von den betroffenen Vereinen hab ich bisher auch noch kein Wort zu diesem Thema gelesen oder gehört. Hier nölen nur Barackler, Halbfranzosen und paar Ossis (Rostocker oder sowas) rum. Hast du selbst noch einen Vorschlag was man hätte anders machen können? Noch was Informatives zum Schluss: In Deutschland müssen jährlich ungefähr 20 Tausend Unternehmen Insolvenz anmelden. Das sind 55 pro Tag. In jedem Fall verlieren Gläubiger Geld. Das ist Teil unserer Marktwirtschaft. Kein schöner Teil, er gehört aber dazu.

  • Frosty

    Wieso wird hier eigentlich immer ne ausrede für diesen schmutzverein gefunden? Teilweise lese ich hier das ganz Deutschland an der Misere vom fck schuld hat weil ja alle das große Stadion wollten. Jaja es sind immer die anderen ich weiß… Einfach lächerlich.

    Bekennt euch einfach dazu, das seit Jahrzehnten nur noch scheisse passiert in eurem Laden. Der waldhof musste aufgrund schlechter Wirtschaft in den Amateurfußball, hat aber draus gelernt. Ihr hingegen seit das schoßhündchen vom dfb und arbeitet mit allen miesen Tricks und gaunereien die es so gibt. Ekelhaft bleibt da am ende nur noch zu sagen.

    • Marc

      Du meinst die Mannheimer mit ihrem 25k Stadion , bei dem im Gegensatz zum FCK die Stadt größere Teile der Sanierung, Modernisierung und Instandhaltung übernimmt und bei dem man 33% der Mietzahlung durch Untermiete an Fanklubs wieder reinholen kann?

      Sorry aufgrund meines Wohnsitzes bin ich nicht Teil dieser Mannheim-FCK-Hassbeziehung…aber das ist halt als würde man Äpfel und Birnen vergleichen, wenn man da einen Klub als Vergleich hinzuzieht, der fast 20 Jahre in der 4. Liga überleben konnte, weil er nunmal schlichtweg nicht die Infrakstruktur Größe eines FCK hat.

      • Günther1987

        Naja muss man aber unserm SVW lassen sie können gut mit der Stadt und wissen wie man noch Paar Euronen gut macht.
        Das allerwichtigste ist doch auch das Mannheim ein Stadion gebaut hat das ausreichend für die Stadt und Ihr Umkreis ist.

        Die Stadt kaiserslautern hat 100.000 Einwohner und ein Stadion von ca. 54.000 da passt doch das Verhältnis nicht zusammen.
        Der Stadionbetreiber vom Fritz-Walter Stadion will nur Verdienen, schiebt Renovierungen an den Mieter ab und merkt nichtmal das eigentlich der FCK sein einziger Mieter ist, im Normalfall sollten doch beide voneinander Profitieren, den Ohne FCK braucht keiner dieses Stadion nur das hat man in Kaiserslautern noch nicht begriffen sowohl der Bürgermeister als auch der Stadionbetreiber.

        Der SVW konnt all diese Jahre nur überleben weil man angefangen hat sich gewissen situationen anzupassen. Ich bin mir sehr sicher wenn Stadt, Land und FCK diesen Dauerkonflikt beenden würde die Zukunft des FCK auch wieder besser aussehen.
        Hassbeziehung zum FCK kenne ich persönlich nicht, hab in Lu Fussball gespielt daher hat man FCK Fans als Freunde und mein Schwiegervater ist auch Lautrer.

      • Marc

        WIe gesagt: Das damals auch von den FCK Veranwortlichen riesiger Mist gemacht wurde, wird kein FCK Fan oder Veranwortlicher abstreiten. Man ist damals halt davon ausgegangen, dass der Bundesligaabstieg samt Meisterschaft danach nur ein einmaliger Ausrutscher war und dachte man würde ewig in Liga 1 verbleiben. Da hat einfach niemand vorrausgesehen, dass der Fußball einfach finanziell dermaßen abheben und der FCK sichauf einmal nicht als Gewinner sondern Verlierer dieser ENtwicklung sehen würde. Hier wurdee der Grundstein allen Übels gelegt. Ich finde es nur befremdlich, wenn 20 Jahre später den Veranwortlichen unterstellt wird, sie würden undredlich arbeiten, über den Verhältnissen Leben etc.

        Als FCK Fan versucht man das beste draus zu machen. Als Fan anderer Mannschaften muss man sich halt klar sein, dass die Alternative zur aktuellen Strategie nur eine Quasi Auflösung des Vereins wäre. Für den FCK hei´ßt die Wahl nicht 2. Liga oder 3, Liga. Sondern 2. Liga oder Ende des Vereins in der jetzigen Form.

        Der Stadionbetreiber hat übrigens auch wenig WAhlmöglichkeiten. Es wurde damals von der Politik ein Finanzierungsmodell gewünscht und beschlossen, das eine Rückzahlung des Kredits in X Jahren vorsieht. Dabei ist man davon ausgegangen, dass der FCK auch weiterhin in der Lage sein würde die -für zweit und drittliga Verhältnisse – völlig verrückte SUmme von mehreren Millionen Stadionmiete +Instandhaltung etc. zu bezahlen. In sofern profitiert man da weniger gemeinsam als das man gemeinsam in der PAtsche sitzt.

      • Michael Vogel

        Als der Betzenberg zum großen WM-Stadion ausgebaut worden ist, da wurde der FCK aber vorher gefragt und alle Verantwortlichen dort haben mit großer Zustimmung reagiert in der größenwahnsinnigen Annahme, mit diesem Stadion dauerhaft auf Augenhöhe mit dem großen FC Bayern zu sein. Das wird immer geflissentlich verschwiegen. Somit ist der FCK am Ende doch selbst dran schuld. Hätten sie damals "nein" gesagt, dann hätten sie immer noch ihr vereinseigenes kleines und günstiges Stadion. Im Übrigen wird der FCK schon lange mit Unsummen an Steuergeldern subventioniert, da sind das in Mannheim nur Peanuts. Nur ein Beispiel von vielen: Der FCK hat 2014 den Fröhnerhof für 2,6 Millionen von der Stadt gekauft, diese hat die Stadt einige Jahre vorher für 6 Millionen vom FCK gekauft. Also durch windige Immobiliengeschäfte eben mal 3,4 Millionen Steuergelder kassiert.

      • Marc

        Immobilien unterliegen Abnutzungserscheinungen, deshalb in Bilanzen hier eine Abschreibung stattfindet. Der FCK hat den Fröhnerhof zum normalen Buchwert zurückgekauft "windig" ist daran nix…

      • ironimus

        In Sachen Stadion hast Du recht. Der Betzenberg war bis 2003 vereinseigen, hatte ein Fassungsvermögen von ca. 42.000 Zuschauern und war fast immer voll. Aufgrund der völlig überzogenen Erwartungshaltung zur WM 2006 hat man ohne nachzudenken einer Erweiterung um 6-7.000 Plätze zugestimmt, was aufgrund der Enge der Anlage mit äußerst kostspieligen Baumaßnahmen verbunden war. So musste das Dach der Südtribüne mit Kränen angehoben werden, um die Tribünen noch oben ausbauen zu können. Dazu kamen noch ein "Medienturm" und ein "Logenturm" und zusätzliche Maßnahmen für die sogenannte Osterweiterung. Obwohl das Land RLP und die Stadt Kaiserslautern erhebliche Summen zuschossen, musste der FCK sein Stadion verkaufen und daran leidet er heute noch, obwohl er immer wieder mit Steuergeldern subventioniert wurde. Man kann nur hoffen, dass sich die sportliche Situation in absehbarer Zeit bessert und der Verein somit wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Ich bin kein FCK-Fan, aber trotzdem der Meinung, dass die Entwicklung der letzten Jahre nur traurig ist.

    • peaveybandit

      Genauso ist es. Wenn die nicht aufsteigen können, sollen sie sich doch ’nen günstigeren Sportplatz mieten! – oder ABSTEIGEN !

  • Greifswald 57

    FC WireCard. Am Ende hat es wieder keiner gewusst und alle sind aber auch sowas von überrascht. Absturz eines Sympathieträgers.

    • Südpfälzer

      Wire Card hat betrogen, der FCK hält sich an Recht und Gesetz, Genosse 😉

      Wenn man keine Ahnung hat, ist es keine Schande einfach mal die Fresse zu halten 🤫

  • Rolf Zacher

    ich bekomm auch noch Geld :-)

  • Matthias Mewes

    Irgendwann hat es sich selbst bei den 100.000 Einwohnern herumgesprochen, wie "seriös" dort gewirtschaftet wird. Wahrscheinlich dauert das aber in der Pfalz eben etwas länger. Dann, wenn der letzte Sponsor und der letzte Gläubiger verprellt sind, fängt das Abenteuer von Neuen an…

    Da bekanntlich Bierhoff den Ostfußball (5 Vereine, im VJ 7, in der 3.Liga) nach eigenen Worten nicht kennt, jedoch mit Dr. Merk in der s.g. Task Force 3.Luga mauschelt, wird hier genauso viel passieren, wie in der Nationalmannschaft.
    Kaiserslautern muß absteigen!

  • Michael Vogel

    Und der DFB schaut tatenlos zu, wie unsere Pfälzer Freunde ihr Unwesen treiben. 4 Millionen Transfererlöse einnehmen, etliche teure Spieler wie Pourié verpflichten und gleichzeitig unverfroren Insolvenz anmelden. Die solide wirtschaftenden Vereine sind die Dummen und steigen womöglich ab, weil sie sich keinen überteuerten Kader leisten Wollen und können. Auch weil sie wie jena oder Großaspach auf das eingeplante Geld aus Lautern verzichten müssen, somit haben Jena, Großaspach und Dresden im Prinzip erst die teuren Transfers der Lautrer mit möglich gemacht. Der FCK ist mittlerweile bei den meisten Fans in der Rangliste der meistgehaßten Vereine Deutschlands ganz oben angelangt.

    • Marc

      Haben die "solide wirtschafenden Vereine" auch einen Transferüberschuss von 4 Millionen erzielt? Insolvenz meldet man übrigens nicht "unverfroren" an, sondern im Fall von drohenden Zahlungunfähigkeit muss man das machen.Im Endeffekt sollte der FCK halt deutlich mehr Geld öffentlich gezuschusst bekommt. Ganz Deutschland wollte unbedingt die WM in Deutschland haben, die Politiker wollten unbedingt ein WM Stadion in RLP haben und leider waren beim FCK zu diesem Zeitpunkt Leute am Werk, die nicht die Weitsicht hatten um die Auswirkungen dieser Entscheidung zu verstehen. Aus dem Grund hat der FCK als grundsolide wirtschafender Verein, der fast jedes Jahr Transferüberschüsse in Millionenhöhe generiert, trotzdem Insolvenz anmelden müssen.

      • Michael Vogel

        Haben die "solide wirtschafenden Vereine" auch einen Transferüberschuss von 4 Millionen erzielt?

        Nein, sie haben ja auch keine 24 Millionen Schulden. Als normal denkender Mensch hätte man erwartet, das mit den 4 Millionen erstmal die Gläubiger bedient werden.

      • Marc

        Der FCK hat seit 14/15 einen Transferüberschuss in Höhe von über 22 Millionen erwirtschaftet. Es gibt in Deutschland nur 6 Vereine, die einen höheren Überschuss in diesem Zeitraum haben und die sind allesamt in der ersten Liga zu finden, Mannschaften wie DOrtmund, Hoffenheim, Frankfurt und CO haben sogar im internationalen Geschäft gespielt.

        Man muss daher kein Finanzexperte sein um zu verstehen, dass die Probleme beim FCK etwas tiefer liegen als das man nicht solide gearbeitet hat oder mit Geld um sich schmeißen würde. Der FCK ist nunmal mit diesem Stadion in Liga 3 gar nicht und in Liga 2 nur eingeschränkt überlebensfähig, Vor 20 Jahren hat da einfach eine Allianz aus größenwahnsinnigen FCK Veranwortlichen sowieo regional- und bundesland Politikern die Zukunft des Fußballs völlig falsch eingeschätzt. bzw. es war ihnen egal, weil es um kurzfristige profilierung ging.

      • Günther1987

        Der beste Transferüberschuss bringt nichts wenn man zu Hohe Gehälter zahlt, zu Hohe Zuschauereinnahmen kalkuliert und zu Hohe Fixkosten wie wie Miete ectr. hat.

        Umsatz ist nicht Gleich Gewinn.

        Die Schulden begannen schon im Jahr 2000 die WM war 2006, Die Hoffnungen waren Fritz Walter als Ehrenspielführer, WM Standort und die Aufstockung auf über 50.000 Plätze das so mehr Zuschauer auf den Betze gelockt werden, Diese Blase ist aber sehr schnell zerplatzt.

      • Marc

        Der FCK ist der VErein in Liga 3 mit dem höchsten Zuschauerschnitt (also so vor Corona^^) und dem höchsten Transferüberschuss und hat darüber hinaus gerade Investoren im zweistelligen Millionenberech gefunden. Trotzdem gibt es in Liga 3 einige Vereine, die einen höheren Etat haben als der FCK.

        Die Erklärung von Ihnen ist korrekt. Man hat schon nach der MEisterschaft 1998 geglaubt man würde nun zu den großen Playern der Liga gehört und damals auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen – das sind große Fehler gewesen, die man vor 20 Jahren gemacht hat Trotzdem sind das alles Peanuts gewesen, wenn man das in den Kontext der heutigen Umsätze im Profifußball sieht und man hat sich unter Kuntz wieder in Liga 1 vorgearbeitet und hatte die Finanzen auch halbwegs im Griff. Wenn man aber halt dauernd die besten Spieler verkaufen muss und das Geld nicht reinvisteren kann, weil es im Stadion versickert, dann gibts wenig Möglichkeiten sich in ner Liga "einzurichten". Der FCK kann halt in Liga 3 nicht überleben, mit solide wirtschaften oder nicht hat das nix zu tun. Wenn der FCK anders gehandelt hätte, dann würde es dem Verein nunmal jetzt nicht mehr geben.

      • Günther1987

        Der FCK hat viele große Probleme
        Miete des Stadion das Größte, die Stadt selbst wirft dem FCK seit jahren steine in den Weg und dann kommt dieses Anspruchdenken vom Größteil der FCK Gemeinde die Ihren Verein nach wie vor in der CL sehen, dadruch kann kein Trainer, keine Manschaft und kein Sportvorstand in Ruhe Arbeiten
        Dieses Anspruchdenken ist es auch das Ihr Vereine wie Aue, Sandhausen,Heidenheim in der 2. Liga oder jetzt in der 3. Liga Meppen, Verl, Lübeck nicht Ernst nehmt und denkt das sind 3 Punkte und 4 Tore sicher, alles andere ist eine Entäuschung.

        Die besten Spieler Verkaufen andere auch, euer Problem ist ihr wollt in Liga 2 und Kauft dann zum Teil Bankdrücker mit hohem Gelhalt aus dieser Liga, diese über wochen keine Spiel gespielt haben und sofort Leistung bringen sollen.

      • Marc

        Der FCK wird mit Sichherheit niemals wieder CL Spielen und ich kenne auch kaum einen FCK Fan, der da etwas anderes glaubt. Nochmal: Aue und Co können so ruhig arbeiten, weil die schlichtweg keinen finanziellen Druck haben. All diese Vereine sind auch in Liga 3 und abwärts überlebensfähig. Der FCK ist das schlichtweg nicht. Das Ansrpuchsdenken ist bei uns kein sportliches, sondern es ist schlichtweg eine finanzielle Notwendigkeit.

        Das der FCK gerade sportlich schlechte Arbeit leistet ist nochmal eine andere Sache. Mit diesem Etat im tabellenkeller rumzudümpeln ist völlig erbärmlich. Man muss sich da aber auch nix vormachen: Die Dritte Liga ist finanziell eben für keinen der "großen" Vereine einfach zu stemmen. Die Spiele sind furchtbar unattraktiv, Gästefans gibts es kaum und dementsprechend bekommt kein Verein mit größerem Stadion eine vernünftige Auslastung hin. Gleichzeitig sind die Fernseheinnahmen nunmal ein ziemlicher WItz. Dementsprrechend kan keiner der größeren Vereine ohne massive Schuldenaufnahme sich einen so großen finanziellen Vorteil erarbeiten, dass man den Aufstieg planen kann. Das ist nicht wie in Liga 2 wo Berlin absteigt und dann nen doppelt so hohen Etat wie die anderen Top Mannschaften auffahren kann…

      • Günther1987

        Magdeburg, Halle, 1860, Rostock, Dynamo, Waldhof, Saarbrücken, Duisburg bringen schon einiges an Fans mit und sind jetzt auch nicht Unattraktiv, selbst Bayern 2 füllt zum teil die Tribüne.
        Die TV-Gelder sind wirklich sehr schlecht.

        Euer Zuschauerschnitt ist halt auch von über 34.000 auf 17.000 gesunken, und das is der Unterschied von euch z.b. ggü. dem FC Hansa oder 1860 die kommen egal ob der Gegener FCK oder Verl heisst, die Unterstützen Ihr team und schauen nicht darauf wie Attraktiv der Gegner ist.

      • Marc

        1860 hatte in Liga 2 einen Schnitt von 20k-25k zuletzt. In Liga 3 und 4 sind es nun 10k-15k. Nur ma so als Beispiel…

        Es mag da ausnahmen geben, aber insgesamt ist es nunmal so, dass die Leute auch guten Fußball sehen wollen. Der FUßball ist Liga 3 ist nicht gut. Die meisten Spieler bekommen kaum nen gerade Pass und ne saubere Ballanahme hin. Der Erfolg der 4 Liga Aufsteiger zeigrt auch gerade nochmal, dass die 3. Liga eher eine Amateurliga ist und der Sprung zu den DFL Ligen einfach riesengroß ist (kein wunder aufgrund der Fernseheinnahmen)

        Und natürlich ist die Stimmung ne andere, ob da ein paar Dutzend Leute aus Großsapsach aufm Betze kommen oder Tausende von Auswärtsfans von großen Vereinen.

        Die Diskussion darüber, dass beim FCK in Liga 1 45k kommen und in Liga 3 "nur" noch 20k halte ich daher für etwas seltsam. Das überhaupt noch so viele kommen, zeigt einfach mit wie viel Begeisterung die Fans dabei sind. Aber das ist eben bei 1860 und Co auch nicht anders…

      • Günther1987

        Bei 1860 hat das mit dem Stadion zu tun man ist von der Allianzarena ins Grünwalder gezogen und das hat nicht mehr platz.
        Naja es mag auf den FCK zutreffen das die seit Liga 3 keinen Pass an den Mann bekommen, aber in der Letzten Saison sowie auch in dieser gab es einige schöne Spiele und auch Teams die den Großteil Ihre Spiele top Kombis dabei haben, sich regelmäßig top chancen herausspielen und einfach einen Offensiven Power-Fussball anbieten.

        Aber gerade wenn dann Großaspach oder wer auch immer kommt muss man denen doch zeigen wie geil der Betze sein kann.

      • Michael Vogel

        "Insolvenz meldet man übrigens nicht "unverfroren" an, sondern im Fall von drohenden Zahlungunfähigkeit muss man das machen."

        Aha. Wenn es wie üblich 9 Punkze Abzug bei einer Insolvenz gegeben hätte, dann hätte der FCK niemals Insolvenz angemeldet, da braucht man sich nicht in die eigene Tasche zu lügen.

      • Marc

        Der FCK musste Ende Juni Kredite bedienen, die er nicht bedienen konnte. Ohne Corona hätte der FCK dies gekonnt und damit auch keine Insolvenz angemeldet – dann hätte es aber auch keinen Punktabzug gegeben. MIt den fehlenden Einnahmen hingegen gab es keinen großen Spielraum…

  • Matthias

    Den Aufstieg werden sie diese Saison bestimmt nicht mehr schaffen und nächste Saison wird wieder das Geld fehlen, die viel zu hohen Gehälter zu bezahlen. Ich denke, dass es der FCK nicht mehr lange macht.

  • JR910

    Das der FCK auf dem Transfermarkt aktiv werden konnte. lag nicht nur an den Transfererlösen die sie
    bei Verkäufen erzielt haben. Das lag auch an den nicht gezahlten Geldern an andere Vereine.
    Was ist nur aus dem Traditionsverein, für den man mal Hochachtung und Sympathie empfunden hat,
    geworden. Diese miese Spiel hat nur einen weiteren Abstieg verdient. RIP Fritz Walter

  • Günther1987

    17.000 Gläubiger, das ist eine Stolze Zahl.
    Ich frag mich wie man 425.000€ an ablöse Zahlen möchte wenn man nichts auf der Kette hat.
    Wo ist diese Financial Fair Play von dem alle Reden

    Meine Mama sagte mir schon in Kindheitstagen du kannst nur das Tagengeld ausgeben das du auch hast.

    • Marc

      Ein Großteil dieser 17 000 Gläubiger waren halt die eigenen Fans, die im Rahmen von Fananleihen, Dauerkarten etc. Anspruch auf Zahlungen des FCK gehabt hätten.

      Die großen Gläubiger waren:
      – Quattrex, das mit hohen Zinsen und Bonuszahlungen auf den Erfolg strauchelnder Klubs wettet
      – Becca, der entgegen seiner Ankündigung nicht als Investor eingestiegen und sein Darlehen in Eigenkapital umgewandelt hat,
      – Lagadere als Vermarkter des FCK

      Der FCK ist auch ohne Schulden schlichtweg in Liga 3 nicht überlebensfähig. Das Stadion ist einfach zu teuer. Daher brauchte der FCK Investoren um den SPielbetrieb aufrechterhalten zu können. Hier hat sich eine regionale Investorengruppe gefunden, die aber natürlich wollte, dass ihre Investitionen eben auch in die Mannschaft gesteckt werden können. Hätten die Gläubiger sich dem verweigert, dann würde es den FCK schlichtweg nicht mehr geben und die Gläubier hätten auf noch mehr Geld verzichten müssen.

      • Günther1987

        Als Fan ein Schlag ins Gesicht man leiht dem Herzensverein Geld und hoff auf Gewinn und Erfolgt, beides bleibt aus und man bekommt nur einen Bruchteil des Geldes zurück.
        Mit Quattrex und Becca hat man sich die Probleme selbst ins Haus geholt.

        Also im Großen und ganzen sehr viele Amateure beim FCK die das sagen haben.
        Wie du auch Schreibst ohne Schulden in Liga 3 nicht überlebensfähig, also muss man dann wieder mit Schulde Rechnen wenn der FCK die nächsten 2-3 Jahre nicht Aufsteigt?
        Was bei dem Ungedultigen Umfeld und der nicht vorhandenen Sportkompentenz durchaus möglich ist.

      • Marc

        Der FCK hat in Liga 3 aufgrund seiner Infrastruktur (insbesondere Stadion) ein Defizit im hohen einstelligen Millionenbereich. Dieses Defizit muss jährlich ausgeglichen werden, entweder durch EIgenkapital oder Fremdkapital. Dieses Jahr konnten nun Investoren gewonnen werden, die zumindst für diese evtl. auch nächste Saison das Defizit ausgleichen und das Überleben des Vereins sichern. Sollte der FCK nicht austeigen und kein Eigenkapital mehr gewinnen können, dann bliebe nur die Hoffnung auf weiteres Fremdkapital. Da wir allerdings schon die letzten Jahre uns nur bei Kreditspekulanten wie Quattrex Geld leihen konnten, ist das eher unwahrscheinlich. Vermutlich wird der FCK in seiner jetzigen Form bei ausbleibendem sportlichen Erfolg schlichtweg aufhören zu existieren.

      • Michael Vogel

        Ich glaube eher, dass die verantwortlichen Personen beim FCK nach wie vor ein Defizit an Durchblick haben. Sprich Sparen ist dort ein Fremdwort, beispielsweise unterhalten unser Freunde im Osten eine Geschäftsstelle vom feinsten, auf die mancher Erstligist neidisch wäre.

      • Marc

        So mancher Erstligaklub ist auch neidisch auf unsere Zuschauerzahlen. Wenn du halt Zehntausende von Fans und Mitglieder hast, die was wollen, dann erfordert das nunmal ein paar Mitarbeiter mehr als bei nem Klub, der Mühe hat mehr als 3000 Leute in sein stadion zu bekommen….

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