Bestätigt: Adam Hlousek kehrt auf Leihbasis zum FCK zurück

Adam Hlousek ist in Kaiserlautern kein Unbekannter, nun kehrt der Linksverteidiger nach neun Jahren auf Leihbasis an den Betzenberg zurück. Zuletzt war der Tscheche für Viktoria Pilsen im Heimatland tätig, bringt abder drei Titel als polnischer Meister mit.

Drei Meistertitel in Polen

81 Bundesliga bestritt Adam Hlousek für den 1. FC Kaiserslautern, den 1. FC Nürnberg und den VfB Stuttgart. Anschließend war der ehemalige tschechische Nationalspieler vier Jahre lang für Legia Warschau aktiv, spielte Europa League und Champions League und sammelte drei Meistertitel in Polen. Im letzten Sommer zog es den 31-Jährigen zunächst zurück in die Heimat – und jetzt schließlich zum 1. FC Kaiserlautern. Weil er in Pilsen noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, erfolgt der Wechsel auf einjähriger Leihbasis.

In der Rückrunde der Saison 2010/11 lief Hlousek schon einmal für die Roten Teufel auf, das Gefühl hat er nie vergessen: "Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder hier bin. Als ich gestern das erste Mal wieder auf den Betze gefahren bin, habe ich eine Gänsehaut bekommen. Ich freue mich sehr darauf, wieder hier zu spielen und zu trainieren." Nach neun Jahren ist die Rückkehr fix, der achtfache tschechische Nationalspieler geht in der kommenden Saison für die Roten Teufel an den Ball.

Konkurrent für Hercher gesucht

In Pilsen war Hlousek zuletzt 18 Mal in der höchsten Spielklasse am Ball, dabei traf er einmal ins Tor und bereitete drei weitere Treffer vor. Mit dieser Bilanz soll er nun in Kaiserslautern zum Konkurrenten von Philipp Hercher werden. "Mit Adam Hloušek verpflichten wir einen gestandenen, physisch starken, international erfahrenen Spieler, der sowohl auf der Linksverteidiger-Position als auch im linken Mittelfeld spielen kann", nennt Sportchef Boris Notzon die Vorzüge des 31-Jährigen, der mit viel Erfahrung an den Betzenberg zurückkehrt: "Adam kennt den deutschen Fußball, weiß worauf es beim FCK ankommt und wird mit seiner Erfahrung Verantwortung in unserer Mannschaft übernehmen."

   
  • Günther1987

    Kein Geld im Sack aber einkaufen wie ein Großer, Danke DFB

    • griesgramix

      Einfach nicht nachvollziehbar solche Verpflichtungen… der nächste Kandidat ist für mich Duisburg. Vor paar Wochen hieß es noch, man macht wegen Corona statt 1,2 nun 1,8 Mio Minus (!) in der laufenden Saison, verpflichtet aber auch gleich wieder Zweitligaspieler. Und dann wird geschimpft, die dritte Liga wäre eine Pleiteliga – dabei sind die Vereine vollkommen selber schuld, wenn sie pleite gehen.

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