Bericht: 1860 München spart sich das Winter-Trainingslager

Der TSV 1860 München muss auch weiterhin sparen und wird deswegen nach Angaben von "dieblaue24" auf das Wintertrainingslager in Spanien verzichten. Den geblockten Platz im Vier-Sterne-Hotel Oliva Nova nehme stattdessen der FC Ingolstadt ein, so das Portal. Ein bitterer Rückschlag für die Löwen und ihren Trainer Daniel Bierofka. 

Ingolstadt übernimmt das Hotel von 1860 

Wieder einmal plagen den TSV 1860 München Probleme finanzieller Art, die es dem Verein aber inzwischen nicht mehr nur schwer machen, Vertragsverhandlungen mit wichtigen Spielern zu führen und so die kommende Saison professionell zu planen, sondern auch einen direkten Einfluss auf die aktuelle Spielzeit nehmen. Wie "dieblaue24" erfahren haben will, soll dem Sparzwang des Vereins nun auch das geplante Wintertrainingslager in Spanien zum Opfer gefallen sein, um so die erwarteten Ausgaben in Höhe von etwa 30.000 Euro einzusparen. Dabei hatte der TSV 1860 sogar schon das Vier-Sterne-Hotel Oliva Nova blocken lassen, hier soll nun aber stattdessen der FC Ingolstadt sein Winterquartier beziehen.

Rückrunden-Vorbereitung somit in Deutschland?

"1860 ist nach wie vor ein krankes Unternehmen", hatte Geschäftsführer Michael Scharold unlängst noch einmal zugegeben. Dass deswegen aber sogar das Trainingslager ausfallen muss, unterstreicht diese Aussage wohl in aller Deutlichkeit. Löwen-Trainer Daniel Bierofka, der Trainingslager gerne auch zum Teambuilding nutzt, wird nun also wohl mit einer Rückrunden-Vorbereitung im vermutlich kalten Deutschland vorlieb nehmen müssen. Große Investitionen auf dem Transfermarkt waren beim 14. der 3. Liga sowieso nicht zu erwarten und werden bei den Vorzeichen wahrscheinlich auch nicht stattfinden. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückrunde könnten besser sein.

   
  • Schokofan

    Die positive Wirkung von Trainingslagern sowohl im Sommer als im Winter sind bei 60 gleich null. Das ist rausgeschmissenes Geld. Die sportlichen Leistungen wurden in den letzten Jahren nicht sichtbar besser. Hoffentlich drückt Bierofka nicht wie des Öfteren geschehen auf die Jammertaste, um seinen Willen durchzudrücken. Es geht auch ohne Trainingslager, vor allem wenn man als KGaA am finanziellen Abgrund steht! Andere Vereine führen auch keine Trainingslager durch und da wird auch keine Staatsaffäre draus gemacht. Wenn der Trainerstab wirklich ernsthafte Absichten hat was fürs Teambuilding zu tun, muss man dafür nicht ins Ausland fahren.

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