Bengalos und Becherwurf: VfL Osnabrück muss 7.800 Euro zahlen

Für die Vorfälle beim Heimspiel gegen den SC Verl am 9. November ist der VfL Osnabrück vom DFB-Sportgericht am Dienstag mit einer Geldstrafe in Höhe von 7.800 Euro belegt worden.

Spiel für über 15 Minuten unterbrochen

Geahndet wurde zum einen das Abbrennen von acht bengalischen Fackeln und zum anderen das Werfen von Gegenständen. So traf in der 55. Minute ein teilweise gefüllter Bierbecher Schiedsrichter-Assistent Tobias Fritsch am Oberschenkel. Daraufhin wurde die Partie für 1:45 Minuten unterbrochen und eine Stadiondurchsage veranlasst. Als das Spiel wieder fortgesetzt werden sollte, warfen Osnabrücker Zuschauer weitere Gegenstände auf das Spielfeld. Daraufhin verließen das Schiedsrichter-Team und die Mannschaften das Spielfeld, es wurde eine weitere Stadiondurchsage veranlasst. Nach 14:15 Minuten Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt.

Vierter der Strafentabelle

Den Verursacher der Spielunterbrechung konnten die Lila-Weißen anschließend ausfindig machen. Zudem ließ der VfL am Dienstag wissen: "Nachdem noch während des Spiels die ersten Videoaufnahmen ausgewertet wurden, läuft die Prüfung von Regressansprüchen sowie möglicher Stadionverbote weiter." Dem Urteil haben die Lila-Weißen derweil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Insgesamt musste Osnabrück in der laufenden Serie bereits 21.500 Euro an den DFB zahlen, was Rang 4 in der Strafentabelle bedeutet.

   
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