Bei freiwilligem Abbruch: Vereine sollen DFB-Kosten tragen

Sollte die Saison abgebrochen werden, obwohl eigentlich gespielt werden könnte, drohen den Vereinen hohe Kosten. Wie der DFB mitteilte, will er mögliche Schadensersatzforderungen an die Vereine weitergeben.

Erwartung der Präsidenten

In einer Mitteilung im Anschluss an die Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände heißt es: "In diesem Zuge erwartet die Konferenz der Präsidenten, dass etwaige, mit einem selbst gewählten Abbruch der Saison verbundene Zahlungsverpflichtungen des DFB in Bezug auf Schadenersatz und Regress von den Vereinen der 3. Liga getragen würden." Auf welche Summe sich der Schadenersatz belaufen könnte, ließ der DFB offen.

DFB fordert Konzepte

Dass auf den Verband bei einem freiwilligen Abbruch hohe Regressforderungen von Sponsoren und Partnern zukommen könnten, davor hatte der DFB zuletzt immer wieder gewarnt: "Nur durch den Willen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen" könnten "erhebliche Schadensersatzforderungen vermieden werden, die ansonsten die Klubs zu tragen hätten", sagte DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge zuletzt. Derweil hat der Verband die Befürworter eines Abbruchs aufgefordert, konkrete Konzepte zu erarbeiten.

   
  • Kicker

    Ich finde schon, dass einige Vereine bewusst über die Medien versuchen einen Saisonabbruch herbeizuführen. Mannheim und Duisburg stehen beide vorne. Während der Mannheimer Manager überdreht und polarisiert, empfinde ich z. B. die wenigen Aussagen aus Duisburg eher sachlich. Das gleiche gilt für die abstiegsgefährdeten Clubs. Großaspach, Münster und mit leichten Abstrichen Zwickau müssen nicht jeden Tag in der Zeitung stehen, Halle, Jena und mit Abstrichen Magdeburg schon.

    Besonders schlimm finde ich die Posse um den Hygenebeauftraften. Offensichtlich gibt es Vereine (alle die weiterspielen wollen), die das umsetzen können, das gemacht haben und wieder im Mannschaftstraining oder kurz davor sind. Also geht es. Und es gibt Vereine (die nicht weiterspielen wollen), die das Thema Hygenebeauftrag aussitzen (mal unabhängig davon ob trainiert werden darf). Da sehe ich schon eine klare Tendenz, ein mögliches Saisonende weitestmöglich zu reissen, damit man zusätzlich noch in die vertraglichen Probleme nach dem 30.06. auf seiner Seite hat.

    Leider spielt der DFB durch sein kastastrophales Krisenmanagement diesen Vereinen noch in die Karten. Ein Telefonat mit MP Haseloff verbrennt Optionen, des Weiteren wird versucht nur mit offenen Drohungen die Vereine auf Kurs zu bringen. Mit solchen Beitägen beschädigt man sich selbst, die Drohungen nimnt seitens der betroffenden Vereine keiner Ernst. Die 3. Liga braucht eine professionelle Führung.

    Von daher kann man nur hoffen, dass ein Verein wie RWE nicht aufsteigt, dessen Manager durch abenteuerliche Vorschläge (2 KO Spiele) versucht, RWE noch in die 3. Liga zu reden. Das wäre nur ein Selbstdarsteller in Liga 3 mehr.

    • Nur mal so

      Ich habe mir das bei den Befürwortern mal angeschaut. Bin durch zahlreiche Freude durch alle Ligen verbunden. Alle haben seit Wochen auf offiziellen Hompage Stellenausschreibungen laufen. In der Erfüllung einer ordentlichen Umsetzung bedarf es ein Vollstelle. Ehrenamtlich kann das niemand umsetzen weil Ärzte ja auch Praxen oder eine Anstellung haben. Dazu kommt wieder das Thema der Finanzierung. Aus Mannheim weiß ich das man von seitens des DFB einen Hygienefachman stellen wollte oder zumindest helfen wollte. Passiert ist bis heute allerdings nichts.
      Das verschieden Mannschaften wieder trainieren ist durch den Föderalismus machbar. Nur eben nicht bundesweit einheitlich. Das die Gesundheitsämter letztendlich entscheiden wird ja immer auch betont und akzeptiert, angeblich. Die Realität sieht ganz anders aus. Allein das ist Wettbewerbsverzerrung. Allein dieser einzige Grund reicht schon aus uns stellt den Verband , ala Fairness, Solidarität, sportlich, ins Abseits.
      Es stimmt wenn du sagst, das manche stets im Vordergrund agieren. Nur wenn Watzke und Uhrenkalle philosophieren, bis zum Erbrechen ,ist das normal und gern gesehen.
      Das jeder Verein , auch vierte Liga ,versucht sich besser zu stellen ist dabei das kleinste Problem.

      • Kicker

        Ich sehe die Argumente pro und kontra. Viele Argumente kann ich nachvollziehen. Die Diskussion sollte jedoch intern geführt werden.

        Da die Politik einer schnellen Fortführung der Saison nicht zustimmt (u. a. da einige Vereine nicht ins Mannschaftstraining eingesteigen dürfen) ist m.E. die Saison zu Ende. Daher sind alle Drohungen des DFB gegenstandslos und juristisch nicht haltbar.

        Es geht doch ausschließlich um die Wertung der Saison. Hier verstehe ich den DFB und die so, dass die Grösse der 1. – 3. Liga beibehalten werden soll. Also liegt die Priorität auf einer Saison mit Auf- und Absteigern (z. B. die Wertung der aktuellen Tabelle). Das wird der DFB aber nicht thematisieren, weil dann sofort die Klagewelle der Verlierer einsetzt. Man wird es aber nicht allen Clubs recht machen können.

        Beim Fussball interessieren mich die 90 Minuten auf dem Platz. Was die Gerren sus München oder Dortmund sagen langweilt was mich nur noch.

      • Matthias Mewes

        Was die Herren aus München oder Dortmund sagen langweilt was mich nur noch.

        …leider dirigieren die durch ihren Druck des unbedingten Weiterspielenmüssens auch den DFB, der diesen durchreicht.

        Man hätte normalerweise die Saion auch aussetzen können, um sie später fortzusetzen bzw. zu Ende zu spielen. Ich denke, da wären einige der "Abbruchbefürworter" einverstanden gewesen, zumindest habe ich die Herren Kallnik und Rauschenbach so interpretiert.

        Leider ist das dann zeitlich mit den Plänen der DFL nicht umsetzbar (selbst da glaube ich derzeit noch nicht an ein planmässiges Ende).

        Es ist ja auch offensichtlich, dass die Herren Marien und Gorenzel ihren derzeitigen "Wettbewerbsvorteil" gegen die anderen ausspielen…

    • Steffen

      Mal eine angenehm sachliche Darstellung, auch wenn ich teilweise anderer Meinung bin. Ich glaube das Kernproblem ist, dass 1. und 2. Liga mit der Saisonfortführung Geld verdienen, während es in der 3. Liga mit der Fortsetzung der Saison verbrannt wird. Die 300.000 € Solidarzahlung decken evtl. die Hygienekosten, aber bei weitem nicht die Kosten des Spielbetriebs für 11 Spieltage.
      Mein Verein ist der FSV Zwickau. Zwickau hätte noch 6 Heimspiele, darunter die zuschauerträchtigen Derbys gegen Rostock, Halle und Chemnitz. Ich schätze die Einnahmeausfälle auf mindestens 600.000 Euro. Das sind über 20% des Etats, welcher zu Saisonbeginn für die 1.Mannschaft geplant war. Ohne weitere Spiele hätte das Team in Kurzarbeit keine Kosten verursacht, ähnlich sieht es mit der Stadionnutzung aus. Jetzt kommt voller Spielbetrieb, volle Kosten und massive Einnahmeausfälle.
      Das Problem sieht auch der DFB, nicht umsonst verzichtet er für nächste Saison auf die Prüfung der wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Vereine. Aber an dieser Stelle helfen – da kommt nichts.
      Ich fürchte der Spielbetrieb wird erzwungen, ob zu Ende gespielt wird steht in den Sternen, aber der wirtschaftliche Schaden für die Vereine ist angerichtet. Und ja, am stärksten betroffen sind natürlich die Vereine, welche dann mit einem Schuldenberg in die Regionalliga gehen. Dort ist ganz sicher kein Abbau von Verbindlichkeiten möglich. Und keiner dieser Vereine, egal wer es ist, hat Schuld an Corona. Ist es das wert, wenn evtl. am Ende der Saison mehrere Vereine vor dem Aus stehen?

    • Matthias Mewes

      "Großaspach, Münster und mit leichten Abstrichen Zwickau müssen nicht
      jeden Tag in der Zeitung stehen, Halle, Jena und mit Abstrichen
      Magdeburg schon."

      Alle Drittligavereine stehen regelmäßig in der Zeitung und bedingt durch die aktuelle Situation auch in der Öffentlichkeit.
      Letztlich ist es Ermessen der Redakteure dieser Seite, was davon hier veröffentlicht wird.
      Ansonsten sachlich geschrieben!

  • joe

    Die kosten sollen aber nur auf die Verweigerer verteilt werden und auch Absteiger soll es geben dann kann man Abstimmen

  • Sterneneisen

    Dieser Verband disqualifiziert sich weiterhin immens. Immerhin hat er erfolgreich alle gegeneinander aufgehetzt, und tut nun sein bestes, die Gräben zu vertiefen. Alte, graue Männer, die den Hals nicht voll genug kriegen.

    • Fußballfan

      Hetzten tuen eigentlich nur Halle und Mannheim mit täglich abenteuerlichsten Ausreden warum man nicht spielen kann, obwohl die Mehrheit dafür ist

      • Ein Hallenser

        Ich empfehle dir mal das Interview mit dem Präsi vom HFC reinzuziehen.

        https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-408542.html

        Es sind sachliche Argumente aus Sicht des HFC. Abenteurliche Ausreden kann ich hier nicht erkennen. Und die Vereine tun auch alles den Re Start umzusetzen. Es ist aber aus Ihrer Sicht finanzieller Harakiri. Es wird hier auch nicht dem DFB gedroht oder ähnliches. Andersrum ist der Ton seitens des DFB immer mehr unter der Gürdellinie. Der DFB verlangt Solidatität von den Vereinen. Selber git er aber 0 Solidarität an Die Vereine zurück.

      • joe

        Die Verweigerer setzen nur egoismus
        dagegen fair play geht anders z.B. Tabelle mitAuf-und Abstieg

      • Erfurter

        Eigentlich wollte ich heute nicht mehr, aber was solls….

        Die "Verweigerer" die ja eigentlich "Nichtdürfer" sind, werden als Egoisten bezeichnet.
        Und die, die schon seit Wochen trainieren labern von Fairplay.
        Man Leute, gehts noch? So viel Dreistigkeit muss man erst mal an den Tag legen.
        Und wenn diese Dreistigheit dann noch zusammenfällt mit anderen "positiven" Eigenschaften wird es gefährlich.

        Ich hab es heute schon einmal gesagt. Unser Problem ist glaube ich nicht Corona sondern BSE.

        Vielleicht sollte man da auch mal regelmäßig testen.

      • joe

        Beser nichtwoller oder gar nicht erst versucher
        Sie haben nicht viele Anstrengungen unternommen um wieder trainieren ZU DÜRFEN
        Sie waren sich nur bei nichtabstieg und Aufstieg einig."EGOISTISCH"

      • joe

        Man hört nur immer nicht umsetzbar oder eine andere billige ausrede
        Warum funktioniertes bei vielen Vereinen? Weil die wollen!!!

      • oliver wagner

        Nein, weil die das Ganze etwas lachser sehen. Ist wie bei den Bundesländern, jedes hat eigene Corona Regeln, die von eigenen Interessen geprägt sind. Natürlich haben Halle und Mannheim die, aber genauso auch Rostock und Meppen. Bestes Beispiel: wenn die Gastronomie im Westen des Harzes vor dem Männertag aufmacht und die im Osten erst danach sehen Letztere sich benachteiligt. Wenn die Befürworter der Fortsetzung schon 3 Wochen trainieren, die Gegner nicht ist das nichts anderes. Angekommen?

      • Sterneneisen

        Zitiere die "Hetze" des HFCs doch bitte, ansonsten troll dich. Geht gar nicht, wie du dich hier gibts.

  • Insider

    Das heißt doch im Umkehrschluß, dass der DFB ERHEBLICHE Summen durch Liga 3 eingenommen hat (Werbe- und Fernsehgelder), aber nur einen Bruchteil an die Vereine weitergegeben hat . Hier sollten mal unabhängige Institutionen den DFB überprüfen, wieviel Gelder durch die 3.Liga tatsächlich eingenommen werden. Denn wenn der DFB jetzt bei Abbruch viel zurück zahlen muß, müssen die ja auch viel "abgezweigt" haben…

    • Friedrich Herschel

      Ich vermute, dass der DFB vor allem das Klagerisiko der nichtaufsteigenden Aufstiegskandidaten scheut. Die halbe Liga ist im Aufsteigskampf, und allein der Schadenersatz entgangener TV-Gelder ist fast zehn Millionen Euro. Da könnte ganz schnell ganz viel zusammenkommen. Imho ist das der Grund, warum die das durchpeitschen wollen.

  • Balljunge

    Sollte die Saison abgebrochen werden, obwohl eigentlich gespielt werden könnte, drohen den Vereinen hohe Kosten. Wie der DFB mitteilte, will er mögliche Schadensersatzforderungen an die Vereine weitergeben.
    Gibt es eigentlich noch einen DFB Präsidenten, der diesem Totalversager das Heft aus der Hand nehmen kann ? Der Typ ist völlig untragbar !
    Mal im Ernst – wann hat jemand von Euch das letzte Lebenszeichen von Herrn Fritz Keller vernommen ?

    Also DFB – Bitte diese Angelegenheit zur Chefsache erklären !!

  • Doppelherz

    Hmm…als man vor Jahren gesungen hat:
    "…Fußball ist unser Leben, denn König Fußball REGIERT die Welt…"(Ich glaube ’74)
    hab ich das ganz anders interpretiert…

  • Fußballfan

    Die ganze Diskussion ist mehr als lächerlich. Bis mindestens 2021, vielleicht auch 2022 wird es keine Spiele mit Zuschauern geben können. Soll man jetzt solange aussetzten? Dann ist der Profifußball in Deutschland gestorben. Halle, Jena, Mannheim und Co. werden auch in der neuen Saison das Hygienekonzept umsetzten müssen und wenn sie dafür zu blöd sind sollen sie sich abmelden. Wenn man wüsste, das ganze ist bis Juni oder Juli oder August 2020 vorbei, wäre es ja okay solange auszusetzen, aber jeder weiß dass das noch lange so gehen kann und wird. Die Pandemie wird nicht wie man aus den Ausführungen aus Mannheim entnehmen könnte pünktlich zur neuen Saison beendet sein. Daher muss weitergespielt werden. Mannheim selbst hat ja angeblich so große Angst vor der Krankheit, dann sollen sie sich gleich bis Sommer 21 oder 22, wenn Corona vorbei ist, abmelden – wäre doch unverantwortlich, weiter zu spielen!

    Nur die Vereine die profitieren würden sind für den Abbruch, dass man auf dieses mehr als durchschaubare Manöver als DFB überhaupt eingeht ist schon unnötig. Überhaupt ist es lächerlich, dass es bei Abbruch keine Absteiger geben soll. Wo aufgestiegen wird, wird auch abgestiegen. Ganz einfach. Mal schauen ob die Sportsfreunde aus Münster dann auch noch von einer "unzumutbaren Aufgabe" sprechen würden…

    Jeder Bauarbeiter, Krankenpfleger, Verkäufer geht zur Arbeit, auch wenn es das Risiko gibt, sich anzustecken. Die Profifußballer haben bei den ständigen Tests ein Risiko das gegen 0 geht. Klar, es sind keine 0 Prozent, aber die gäbe es nur wenn man sich bis Sommer 21 oder 22 daheim einschließt und sich die Einkäufe vor die Tür stellen lässt….

    Abbruch wäre lächerlich, wie gesagt, dann kann man gleich bis zum Ende der Coronakrise aussetzen, ansonsten wäre es inkonsequent, da Risiken einer Ansteckung und Geisterspiele auch bei einer neuen Saison anstehen würden. Daher absolut lächerliche Diskussion die Fortführung überhaupt in Frage zu stellen.

    • Halli Galli

      Blablabla…..wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten

      • Fußballfan

        Dein Vorschlag wäre also, bis zum Impfstoff 2021 oder 22 oder 23 den Fußballbetrieb einzustellen? Wie gesagt, Geisterspiele und Hygienekonzepte werden auch in der neuen Saison angesagt sein daher für mich unverständlich warum man Abbrechen will

      • Erfurter

        Ich glaube zwar ich rede hier vor eine Wand- aber noch einmal!!!!
        Eine neue Saison kann man planen. Braucht auch nicht 11 Spiele in 5 Wochen planen. Kann sich auf alles einstellen.
        Du gehst auch nicht in 5 Wochen 11 mal zu Frisör, weil er vorher 8 Wochen zu war-ODER DOCH??

        Den Etat kann man planen. Hygienebeauftragte und Konzepte einrechnen.u.s.w.
        Ist das soooooooooo schwer zu begreifen?
        UND man kann für alle Mannschaften gleiche Trainingsbedingungen zulassen.
        Aber dafür brauchte man etwas Verstand und das Gefühl für Gerechtigkeit.
        Und das scheint dem DFB und einigen anderen Vertretern völlig abhanden gekommen zu sein!!!!
        P.S. Kann mir übrigens auch noch einmal jemand erklären, was daran mutwillig ist, wenn man bis Ende Mai nicht trainieren darf aber 2 Tage vorher schon spielen soll?
        Langsam glaube ich, dass nicht Corona das Problem ist sonder BSE!!!!

      • Halli Galli

        Sehr gute Antwort.Klasse.

      • Chemiker 1966

        "Fusballfan" hat das jetzt aber zweimal gepostet. Der hat bestimmt recht, ganz sicher, muss ja jetzt stimmen 😂

      • Fußballfan

        Klar ist es nicht zu 100 Prozent gerecht, dass manche früher wieder Trainieren dürfen als andere. Aber immer noch gerechter als alles am grünen Tisch zu entscheiden. Dass ausgerechnet die Bundesländer, wo es nicht nur kaum Corona-Infizierte, sondern auch keine Erst- und Zweitligisten gibt jetzt querschießen, ist alles aber sicher kein Zufall. Mehr als durchschaubar. Diese Saison gehört zu Ende gespielt, weil sich an den Rahmenbedingungen (Geisterspiele, Hygienekonzepte) so schnell nix ändern wird, anderenfalls kann man wirklich den Fußball bis zum Impfstoff ruhen lassen. Und dann ist man auch Mannheim, Halle und die ganzen anderen Verweigerer los, den die sind dann alle pleite.

      • Chemiker 1966

        Spätestens jetzt hast Du mich überzeugt. Auch Dein Nickname spricht Bände: Fußballfan 😂. Ich würde sagen, Du änderst den in: Fairer Sportsmann

      • Fairer Sportsmann

        Kann ich gerne machen, aber an den Fakten ändert sich trotzdem nichts. Es muss und wird weitergehen, schon alleine wegen der Tatsache, dem Fakt, dass es auch nächste Saison nicht anders ausschauen wird, Stichwort Geisterspiele und Hygienekonzept. Und überhaupt, die Mehrheit der Vereine ist zurecht fürs weiterspielen und daher gibt es eigentlich gar nix zu diskutieren

      • Erfurter

        Gescheiter wirst du aber auch mit neuem Namen nicht.
        Passt übrigens auch gut zu dir.
        Der DFB steht für Fairnis und Toleranz- genau wie der faire Sportsmann.
        Und noch etwas. Hab ja vor 2 Stunden schon gesagt, dass ich wohl vor eine Wand rede. Trefflicher hättest du es nicht beweisen können.
        Bist du schon beim DFB- wenn nicht bewirb dich mal. Die suchen so faire Sportsmänner wie dich.

      • Fairer Sportsmann

        Ist es für dich Fair, dass Mannheim mit einem Tor mehr wie Haching aufsteigt, und Haching nächstes Jahr wieder gegen Jena spielen muss, die krachend abgestiegen wären? Es ist einfach quatsch, abzubrechen, da Geisterspiele und Hygienekonzepte auch nächstes Jahr wieder angesagt sind. Ist es fair, dass die Minderheit jetzt ihren Willen bekommt und die Mehrheit, die weiterspielen will, aufhören muss? Einzige konsequente ALternative wäre, komplett auszusetzten bis der Coronavirus besiegt ist. Wann das sein wird? Weiß keiner. Welche Vereine dann noch existent sind? Vermutlich so gut wie gar keine.

      • Erfurter

        Ich will nicht mehr mit einer Wand reden….aber weil du so lieb bist….
        Wenn man eine Saison mit Geisterspielen und allem drum und dran plant ist es bestimmt machbar. Alles andere habe ich dazu gesagt.

        Es fallen nur die auf die Fresse, die schon Geld geplant haben, was sie nicht haben. Scheint dein Verein auch dazu zugehöhren. Aber fragt doch mal euren Ministerpräsidenten. Soll ja in anderen Bundesländern auch gehn.

        Und wegen einem Tor mehr sind schon viele Welt- Europa oder Deutscher Meister geworden. Das ist nämlich der Sinn des Fußballspielens.
        Wer mehr Tore schießt hat gewonnen. Wow- und JA das ist fair. Manchmal aber auch schwer zu ertragen.

        So und jetzt habe ich für heute genug.

      • Fairer Sportsmann

        Ganz genau die neue Saison wird man auch ohne Zuschauereinnahmen planen müssen. Richtig erkannt. Hat aber nix mit der aktuellen Saison zu tun – und nein, fair wäre dass nicht wenn die Mehrheit weiterspielen will, sich aber dennoch die Minderheit durchsetzt, und alles am grünen Tisch entschieden wird, nur weil sich sieben Vereine wegen des eigenen Vorteils verweigern!

      • Chemiker 1966

        Na wenigstens hast Du Sinn für Humor und bist auch noch einsichtig.

        Daher folgendes, Ich mache mal kurz copy und paste aus einem anderen Kommentar von mir (Es gebt um die Planung der nächsten Saison, egal welche Liga).

        Aber genau die Planungsunsicherheit macht eine Fortsetzung der Saison noch komplizierter. Denn man weiß erst Ende Juni in welcher Liga man spielt. Vertragsverhandlungen ausgesetzt, weil keine Ahnung in welcher Liga man nächste Saison spielt. Man sagt, ihr steigt ab, aber es gibt kein Konzept für die 4. Liga. Oder warum wird die abgebrochen? Warum wollen alle in eine zweigleisige 3. Liga? Und zur Krönung darf man absteigen, hat bspw. Halle für 800.00 umgebaut, und es gibt ab August keine 4. Liga mehr? Dann kann man den Verein auch jetzt auflösen. Dann bekommen die Gläubiger wenigsten mehr. Es geht hier um das überleben des Vereins! Warum beantwortet der DFB nicht diese Fragen? Stattdessen möchte man von den Vereinen ein Konzept? Die haben doch selbst kein LANGFRISTIGES KONZEPT!

        Warum interessiert die Diskussion keinen Zweitligisten. Davon spielen nächste Saison, nach jetzigem Stand, mindestens 2 in Liga 3?

      • Erfurter

        Ach so, im Sport sind ja Fairness, Gerechtigkeit, Respekt… nicht so entscheidend.

        Man spielt ja für was anderes. Kommt ja mehr auf´s große Ganze an. Geld, Bespaßung, Finanzierung von Quacksalbern- früher im alten Rom hat man gesagt Brot und Spiele.
        Bei den Verweigerern in der Arena hat das Publikum dann den Daumen nach unten gehalten und gejohlt. Der Cäsar (heute wohl DFB hat dann sein Urteil gefällt). Danach gingen alle zufrieden nach Hause.

        Mir tun solche armen Geister langsam nur noch leid. Lasst euch weiter verar….und bespaßen.

        Und los sind wir nach dieser Krise hoffentlich die Großkotze, die Geld ausgeben, was sie noch gar nicht haben. Und wenn es nicht klappt machen sie dann alle anderen für verantwortlich.
        Und dann wünsche ich mir für die Zeit danach noch einen Verband, der für so etwas ähnlichem wie sportliche Werte steht.
        Aber das ist jetzt wohl etwas zu viel des Guten…..

      • Sterneneisen

        Alles gar nicht so schlimm, hauptsache es wird gespielt – egal wie unfair die Bedingungen sind. Und dann wünscht du anderen den Abstieg.

        Kanaillen wie du haben im Fußball nichts verloren. Sowas von zum Fremdschämen.

      • Fußballfan

        Da ist es natürlich fairer, wenn Mannheim mit einem Tor mehr wie Haching aufsteigt, und Haching wieder in der gleichen Liga spielt wie Jena? Das wäre dann fair??? Wahnsinn wie man so einen blödsinn verzapfen kann

      • Sterneneisen

        Wahnsinn was du alles aus meinem Post herauslesen kannst. Hab ich nie behauptet, auch nicht an anderer Stelle. Was soll dein Müll hier also unter meinem Kommentar?

      • Mighty Mouse

        Dieses Planen kennen wir doch am liebsten Kurzarbeit weiterlaufen lassen und einen kleinen Teil vom Verein bezahlen lassen!!!Meine Meinung ist wenn das Arbeitsam hört was die Saisonabruchsbefürworter vor haben,das Sie die Arbeit verweigern sofort das Kurzarbeitergeld einstellen lassen und das Geld wieder zurückfordern denn wie heißt es so schön wer die Arbeit verweigert hat auch keinen Anspruch auf Hilfe vom Staat!!!

      • Friedrich Herschel

        Das Kurzarbeitergeldprogramm ist extra dafür da, "unrentable" Arbeit zu reduzieren, damit die Firma (und damit die Arbeitsplätze) erhalten bleiben.

    • Kai Schröder

      Thema Hygienekonzept: Da wurde mehrfach von Verantwortlichen der Vereine angesprochen das diese in der kurzen Zeit für diese Vereine nicht umsetzbar seien und man da auch ein Saisonbeginn Anfang September anstrebe um alle Vorgaben umzusetzen von der Planbarkeit. Bestes Beispiel sind da der Hygienebeauftragte und die zusätzlichen Räumlichkeiten im Stadion. Beim Hygienebeauftragten muss es ein Arzt sein und nicht jeder Verein hat einen festangestellten Arzt sondern die Mannschaftsärzte arbeiten da auf ehrenamtlicher Basis. Somit muss eine Planstelle geschaffen und ausgeschrieben werden, dann muss erstmal jemand sich bewerben und geeignet sein für diese Stelle. Diese Vorgänge gehen ja nicht innerhalb von ein- zwei Tage und komisch laut DFB will man da Leute aus dem eigenen Netzwerk zur Verfügung stellen aber es passiert da nix von Seitens des DFB´s außer heißer Luft.

      Thema Bauarbeiter, Krankenpfleger, Verkäufer die sind weit aus besser geschützt als jeder Profisportler, denn ich selbst bin als Verkäufer tätig und muss mit Maske und mit dem Abstand zum Kunden täglich arbeiten. Beim Profisportler ist es nicht der Fall mit Maske und mit Abstand Ihren Beruf nach zugehen und die Test werden ja nicht täglich durch geführt und somit ist die Übertragungsrate bei Sportlern noch größer als bei normalen Arbeitern. Die Testauswertung liegt ja auch nicht innerhalb kürzester Zeit vor sondern dauert auch etwas somit können infizierte Sportler die Virus ohne Schutz weiter verbreiten.

      • Fußballfan

        "Beim Profisportler ist es nicht der Fall mit Maske und mit Abstand Ihren Beruf nach zugehen und die Test werden ja nicht täglich durch geführt und somit ist die Übertragungsrate bei Sportlern noch größer als bei normalen Arbeitern" so ein Blödsinn, normale Arbeiter werden gar nicht getestet deswegen ist es wahrscheinlicher, dass beispielsweise ein Krankenpfleger angesteckt wird. Und warum es gerade die alt bekannten Vereine sind, die die Hygienekonzepte nicht umsetzten können…komischer Zufall. Ich bleibe dabei: Geisterspiele und Hygienevorschriften wird es auch nächste Saison geben, genauso wie die minimale Gefahr, sich anzustecken. Daher wäre ein Saisonabbruch lächerlich, man brächte dann wirklich gar nicht mehr zu spielen bis dann 2021 oder 22 oder noch später der Impfstoff da ist.

    • Sterneneisen

      Deine Glaskugel hätte ich gerne. Wahlweise würde ich sie dann ans RKI weitergeben, die würden sich genauso freuen.

      Könnte jetzt jedes "Argument" auseinandernehmen, aber deine Prämisse ist dermaßen daneben, dass auch das reicht: Nee, lass mal, du hast hier gerade 10 Minuten deiner Zeit verschwendet.

      • Fußballfan

        Glaubst du im Ernst, ab September sitzen wieder Tausende im Fußballstadion als wäre nix gewesen? Das wird die ganze neue Saison auch noch so gehen mit Geisterspielen und Hygienekonzept. Wie naiv kann man sein.

      • Sterneneisen

        Genau das erwarte ich: Geisterspiele. Habe nie was anderes behauptet. Du bist der Meister im Strohmannargument. Ständig argumentierst du gegen etwas, dass ich nie gesagt habe.

        Machst du das mit Absicht, oder stellst du dich nur doof?

  • oliver wagner

    Was haben die denn geraucht? Kollektiven Ausflug nach Venlo gemacht oder was? Für die eigene Unfähigkeit Vereine verantwortlich machen, geht gar nicht. Seid froh, das es die gibt, sonst wärt ihr alle arbeitslos.

  • Erfurter

    In diesem Zug könnte man auch gleich alle Vertreter des DFB entlassen. Die jetzige Gang ist meiner Meinung nach völlig fehl am Platz.

    Sie vertreten nämlich weder Vereine,Spieler, noch Fans oder irgend etwas anderes, was mit Fussball zu tun hat.
    Und die Begriffe Fairnes, Respekt und Toleranz sollten sie mal ganz schnell von ihrer Internetseite löschen.
    Das ist ungefähr so, als wenn sich ein Schlachthof den Slogen Tierwohl auf die Hompage schreibt.
    Ich kann die Gedankengänge dieser korrupten Truppe einfach nicht mehr nachvollziehen.
    Man denkt jeden Tag, dümmer und schlimmer geht es nicht mehr. Und dann kommt aus irgend einem Loch wieder so ein Möchtegernfunktionär und legt einen drauf!
    Einfach ekelhaft

    MEINE FORDERUNG. RÜCKTRITT der DFB Führung und unabhängige Vermittler!

    • Chemiker 1966

      … und gleichzeitig soll man denen den Status eines "eingetragener Verein" entziehen. Dann können Sie eine GmbH gründen, so wie die DFL eine ist..

  • PeterPlys

    Putzig der DFB…
    Das bedeutet ja im Gegenzug, dass der DFB die Mehrkosten für die Vereine bei Zwangsgeisterspielen übernimmt. Offensichtlich sind die Anwälte des DFB auch schon weit über allen Altersgrenzen.

    • Friedrich Herschel

      Die Kostenübernahme für das nachträglich eingeführte Hygienekonzept könnte der DFB durchaus machen. Es sind aber keine Zwangsgeisterspiele, weil sich die Vereine freiwillig bei der Lizenzierung zur Durchführung verpflichtet haben.

      • PeterPlys

        Ganz gewiss haben sich die Vereine bei der Lizenzierung (ich bin durchaus lernfähig, ist ja eigentlich auch logisch) nicht verpflichtet, Spiele ohne Zuschauer und die Einnahmen auszutragen.

        Geisterspiele sind die Höchststrafe für echte Fußballfans und die Vereine. Ich lehne diese grundsätzlich ab, sie sind nicht die Rettung des Fußballs, sie zerstören die Fankultur.

        https://www.deutschlandfunk.de/fussball-europaeische-fan-gruppen-gegen-geisterspiele-wegen.2851.de.html?drn:news_id=1130291.

      • Friedrich Herschel

        Sie haben sich dazu verpflichtet, die Spiele durchzuführen. Der DFB hat keine Zuschauereinnahmen garantiert. Rechtlich gesehen haben sich die Vereine bzgl. der Zuschauereinnahmen verkalkuliert, das war ihr unternehmerisches Risiko. Der DFB dringt halt nur darauf, dass die Vereine die ihm zugesagte Leistung erbringen – das ist doch aber kein Zwang, wenn man die Einhaltung von Verträgen verlangt.

        Das heißt nicht, dass ich das Gebaren des DFB gutheiße oder mich Geisterspiele so reizen würden. Auch das Marathonprogramm, tw. ohne richtige Vorbereitung ist Irrsinn.

      • PeterPlys

        Na ja, der DFB hat bei der Lizenzierung auch der Zuschauerkalkulation (bei vielen Vereinen die wichtigste Einnahmequelle) zugestimmt. Auch die Vereine konnten keine Pandemie einkalkulieren. Dieses zusätzliche Risiko jetzt einzig und allein unter Zwang den Vereinen aufzubürden und zusätzlich mit Regreßforderungen zu drohen ist einfach nur noch unwürdig. Mein Vertrauen in den DFB war vorher schon schlecht, jetzt ist es restlos hinüber. Von einer Zusammenarbeit mit den Vereinen kann doch überhaupt keine Rede mehr sein.
        Du schreibst "unternehmerisches Risiko". Mag sein, das haben andere Branchen derzeit auch. Aber der DFB hat auch die Aufgabe, ein Konzept zu erstellen, dass den finanziellen Schaden für die Vereine nicht noch erhöht.

      • Friedrich Herschel

        Aber mit der Zustimmung sind doch keine Garantien oder Risikenübernahmen verbunden.

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