Bei Fan-Rückkehr: Keine Gästefans bis Saisonende

Noch ist völlig offen, wann die Fans zurück in die Stadien dürfen – mindestens bis zum 10. Januar bleiben die Spielstätten in jedem Fall leer. Klar ist aber bereits: Gästefans werden bis zum Saisonende nicht zugelassen sein.

Regelung verlängert

Bislang galt diese Regelung bis zum 31. Dezember 2020, am Freitag wurde sie vom DFB-Präsidium um ein halbes Jahr verlängert – auch um Reiseaufkommen zu verhindern. Es ist aber eine Ausnahme möglich: So können Ticketkontingente für Gästefans zur Verfügung gestellt werden, "wenn dies in Übereinstimmung mit den örtlichen Verfügungslagen steht und mit den zuständigen Behörden abgestimmt ist", teilte der DFB mit. Normalerweise sind im Regelspielbetrieb jeweils zehn Prozent der verfügbaren Sitz- und Stehplatzkarten den Gästefans vorbehalten. Die Zulässigkeit von Stehplätzen in der Corona-Pandemie richte sich nach der örtlichen Verfügungslage. Entsprechende Regelungen müssen in den Hygienekonzepten der Vereine getroffen werden.

DFB verzichtet auf Spielabgabe der Klubs

Derweil verzichtet der DFB bei allen Partien, zu denen behördlich weniger als 10.001 Zuschauer zugelassen sind, auf die ihm zustehende Spielabgabe der Klubs. Dies soll zur finanziellen Entlastung der Drittligisten beitragen. Normalerweise muss der gastgebende Klub einen Beitrag von fünf Prozent der Zuschauer-Einnahmen, mindestens jedoch 1.000 Euro pro Heimspiel, abtreten. Drei Prozent erhält der DFB, der restliche Anteil von zwei Prozent steht als Beitrag dem Regional-/Landesverband zu, dem dieser Verein angehört. Bereits in der vergangenen Saison hatte der DFB an den letzten elf Spieltagen der 3. Liga, die komplett ohne Besucher ausgetragen werden mussten, keinen Mindestbeitrag erhoben.

Stadionbeauftragter künftig Pflicht

Zudem hat der DFB eine Formulierung in den Zulassungsvoraussetzungen, wonach eine "uneingeschränkte" Verfügbarkeit des gemeldeten Stadions gewährleistet werden muss, angepasst. Ab sofort heißt es: "Das Stadion muss für den gesamten Spielbetrieb des Bewerbers in der 3. Liga zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine von Eigentümer und Bewerber gezeichnete Erklärung entsprechend dem von der DFB-Zentralverwaltung hierzu erstellten Formular zu erbringen." Die Nutzung eines Stadions könne also durchaus bestimmten Einschränkungen unterliegen, ohne dass dies der Durchführung des Spielbetriebs in diesem Stadion generell entgegenstünde. Mit Beginn der Saison 2021/2022 ist von den Klubs der 3. Liga im Rahmen des Zulassungsverfahrens zudem ein Stadionbeauftragter oder eine Stadionbeauftragte zu benennen.

   
  • Daniel M.

    Und im nächsten Herbst gibts dann kein Corona mehr. So ein Schwachsinn. Ach nee, da haben sich ja alle dann impfen lassen.
    Da wird sich in Zukunft sicher Widerstand regen.

    • Ven65

      Das Ende der (Fussball-)Kultur
      Widerstand überfällig

  • ironimus

    Es ist bedauerlich, aber die Vereine werden auch diese Kröte schlucken müssen. Wir können froh sein, wenn die laufende Saison bis Mai/Juni 2021 überhaupt durchgeführt und beendet werden kann. Hoffentlich bessert sich die Lage im Sommer 21 dann soweit, dass wenigstens die nächste Spielzeit wieder unter einigermaßen normalen Bedingungen beginnt.

  • René M.

    es wird weiter an der Irrsinns-Spirale gedreht
    und die 3. Liga fährt gegen die Wand
    wer schützt uns hier eigentlich vor was?

  • Scheuni

    Wer glaubt, das die neue Saison normal starten wird, sollte langsam das Hirn einschalten. Aber interessant, das man schon weiß, was in ca.5 Monaten sein wird. Das über die organisierte Fußballszene bisher nichts passiert ist und das alles so hingenommen wird, wundert einen schon. Die könnten zusammen was bewegen.

  • Lothar Wiehler

    Ich prognostiziere Ihnen:
    Bald wir jeder von uns jemanden kennen, der nicht an die Corona-"Pandemie" glaubt.

    • Lothar Wiehler

      Das müssen wir verhindern.

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