Bayern erlaubt nur noch Stadion-Auslastung von 25 Prozent

Zusammen mit Sachsen und Thüringen ist Bayern derzeit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Entsprechend hat das Kabinett im Freistaat verschärfte Regeln angekündigt, die unter anderem auch die Stadion-Auslastung betreffen. Diese sollen am Dienstag beschlossen werden und am Mittwoch in Kraft treten.

2G-Plus für Stadionzutritt

So dürften nur noch 25 Prozent der Plätze in den Arenen belegt werden. Heißt: Im Grünwalder Stadion sind künftig nur noch 3.750 Fans erlaubt, sodass 1860 den Ticket-Verkauf für die Spiele gegen Mannheim und Duisburg gestoppt hat. In die Würzburger Flyeralarm-Arena dürfen 3.272 Zuschauer, Türkgücüs Heimspiele im Olympiastadion können vor maximal 17.250 Besuchern ausgetragen werden. Zudem gilt 2G-Plus, Geimpfte und Genesene benötigen somit zusätzlich einen negativen Test. Die Verschärfungen treten ab Mittwoch in Kraft und gelten vorerst bis zum 15. Dezember. Am nun anstehenden Spieltag bleiben die bisherigen Regeln bestehen, 1860 spielt gegen Duisburg somit vor 15.000 Zuschauern. Es gilt 2G, wobei 1860 seinen Fans empfiehlt, sich im Vorfeld einem Schnelltest zu unterziehen.

In sogenannten Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 1.000 soll künftig "alles geschlossen werden", wie Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz ankündigte. Auch die Sport-Veranstaltungen seien mit inbegriffen. Die Folge wären somit Geisterspiele. Derweil sprach Söder sich für das 2G-Modell für Fußballprofis aus. Dies sei "sinnvoll", so der CSU-Politiker.

   
Back to top button