Bald Drittliga-Spiele im Volksparkstadion?

Während die Bundesliga-Mannschaft des Hamburger SV schon seit Wochen auf einen sportlichen Erfolg und ein paar positive Schlagzeilen wartet, marschiert die zweite Mannschaft der Norddeutschen in der Regionalliga Nord vorneweg und könnte nach dem letzten Spieltag womöglich an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Sollte sich der HSV II dann tatsächlich für die 3. Liga qualifizieren, würde die Mannschaft ihre Spiele laut der "Bild" zukünftig ebenfalls im Volksparkstadion austragen. 

Wolfgang-Meyer-Sportanlage fasst nur 1318 Zuschauer

Platz eins mit 45 Punkte aus 20 Begegnungen, bei nur einer Niederlage: Die Bilanz der Hamburger Zweitvertretung in der Regionalliga Nord liest sich derzeit vorzüglich. Und auch, wenn nach der Beförderung vom bisherigen U21-Coach Christian Titz zum Bundesliga-Trainer erst einmal abgewartet werden muss, wie sich dessen Nachfolger Steffen Weiss schlägt, so scheint eine Teilnahme an den Aufstiegsspielen für den HSV II doch mehr als realistisch. Zumal die Mannschaft momentan noch drei Spiele weniger absolviert hat als der punktgleiche Zweite aus Wolfsburg. Ein Problem gäbe es bei einem Aufstieg allerdings bei der Auswahl der Heimspielstätte, denn die Wolfgang-Meyer-Sportanlage, das bisherige Stadion der zweiten Mannschaft, fasst nur 1.318 Zuschauer und wäre für die 3. Liga somit zu klein. Laut der "Bild" würde der Verein seine Drittliga-Spiele im Falle des Aufstiegs daher im Volksparkstadion austragen, das mit seinen 57.000 Plätzen die gestellten Anforderungen mehr als erfüllt.

Auch Kiel könnte Spiele im Hamburger Volksparkstadion austragen

Überhaupt ist das WM-Stadion von 2006 derzeit häufiger ein Thema. Erst am Dienstag war das Stadion des Hamburger SV nämlich auch als mögliches Ausweichstadion für Holstein Kiel in Erwägung gezogen worden, sollte die KSV, momentan Tabellen-Dritter in der 2. Liga, den Sprung in die Bundesliga schaffen. Zwar würden die Kieler laut Vizepräsident Wolfgang Schwenke dann nur ihre Topspiele wie beispielsweise gegen Bayern München oder Borussia Dortmund in Hamburg austragen, für die Spieltags-Planer dürfte die Konstellation mit drei Mannschaften in einem Stadion allerdings schwierig werden. Das Millerntor-Stadion des St. Pauli würde als weitere Möglichkeit für Kiel übrigens ausfallen, hier fehlt die für die erste Liga notwendige Tor-Technologie. Und für den HSV ist die Spielstätte aus bekannten Gründen erst recht kein Thema.

   

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