Auszeichnung: Erfurt hat "Eliteschule des Fußballs"

Am Samstag gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt, dass sich mit Düsseldorf und Erfurt nun zwei weitere Standorte "Eliteschule des Fußballs" nennen können. Das Präsidium des DFB folgte somit einer Empfehlung des Arbeitskreises "Eliteschulen des Fußballs". "Alle zertifizierten Einrichtungen erfüllen die hohen Kriterien und haben die nötigen Strukturen, um eine parallel laufende schulische und sportliche Förderung unserer Fußballtalente zu gewährleisten. Das enge bundesweite Netz der Eliteschulen des Fußballs ist ein wichtiger Baustein in der Nachwuchsförderung", sagte DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Dieter Drewitz. In Erfurt wurde somit die Zusammenarbeit des Thüringer Fußballverbandes mit dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem Sportgymnasium "Pierre-de-Coubertin" ausgezeichnet. Um dieses Zertifikat zu erhalten, bedarf es einem gut funktionierenden Netzwerk von Schule, Leistungszentrum und Verband. Alle Spitzentalente müssen auf umfassende Hilfe- und Serviceleistungen zurückgreifen können. Dies kann zum Beispiel in Form von zusätzlichen Trainingseinheiten im Rahmen des Vormittagsunterrichts oder Punkten wie Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und zeitlich flexibler Klausurtermine durchgeführt werden. Eliteschulen des Fußballs werden durch den DFB mit 30.000 Euro pro Jahr gefördert.

Stimmen aus Erfurt:

Sportvorstand Alfred Hörtnagl: "Das ist eine Auszeichnung für den Standort Erfurt und den RWE. Man muss bedenken, dass es derzeit erst 32 "Eliteschulen des Fußballs" in Deutschland gibt. Damit hat nicht einmal jeder DFL- Verein eine solche Schule, wohl aber wir als Drittligist. Die Sache unterstreicht und stützt unsere Philosophie!"

Christian Preußer, Leiter des RWE-Nachwuchsleistungszentrums: "Wir sind sehr glücklich, es war ein großer organisatorischer Aufwand, der von vielen Beteiligten bei uns im Verein eine menge abverlangt hat. Die finanzielle Unterstützung hilft uns natürlich sehr".

RWE-Präsident Rolf Rombach: "Einfach nur toll! Hier ist von unseren Mitarbeitern mit viel Fleiß und persönlichem Einsatz etwas Großes geschaffen worden, was bei unseren logistischen Möglichkeiten sehr, sehr schwer war. Christian Preußer und Torsten Traub und ihre Mitstreiter haben sich hier sehr eingesetzt".

 

FOTO: Marcel Junghanns / Klettermaxe Photographie / Fototifosi

   
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