Auftakt im Landespokal: Haching, Münster und FCI souverän

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Am Dienstagabend fiel in gleich mehreren Verbandspokalen der Startschuss. In Bayern gaben sich Unterhaching (10:1) und Ingolstadt (8:1) bei den Kreisligisten aus Utzenhofen und Burgwallbach/Bad Neustadt keine Blöße. Preußen Münster hingegen hatte in der Erstrundenpartie des Westfalenpokals in Reken Anlaufschwierigkeiten, löste die Aufgabe letztlich aber ebenfalls souverän.

Stroh-Engel dreifach, Haching mühelos

Die SpVgg Unterhaching war zum Auftakt im bayerischen Pokal bei Kreisligist DJK Utzenhofen gefordert, entsprechend klar waren die Rollen verteilt. Die Profis brauchten etwas, um in die Partie zu finden. In der 21. Spielminute war der Bann jedoch gebrochen: Jim-Patrick Müller besorgte die Führung. Der Drittligist schien nun ins Rollen zu kommen. Lediglich fünf Minuten später legte Sascha Bigalke den zweiten Treffer nach (26.). Nicht wenige erwarteten nun ein Schützenfest – bis zur Pause kam allerdings nur noch der zweite Treffer von Bigalke hinzu. Die erwartet klare Angelegenheit wurde es dann nach Wiederanpfiff. Zunächst trug sich Neuzugang Dominik Stoh-Engel in die Torschützenliste ein (59.), wenig später traf Stephan Mensah zum 5:0 (61.). Anschließend arbeitete Hachings neuer Angreifer weiter an einem perfekten Einstand. Stroh-Engel schraubte das Ergebnis per Doppelpack in die Höhe (68., 70.). Mit einem sehenswerten Solo stellte Niclas Anspach auf 8:0 (73.), ehe Utzenhofen durch Struzka zum Ehrentreffer kam (85.). Kurz vor dem Abpfiff dann erneut Bigalke, dessen Doppelpack den 10:1-Endstand bedeutete.

Ingolstadt sorgt früh für Klarheit

Auch der FC Ingolstadt trat bei einem Kreisligisten an: Gegen den SV Burgwallbach/Bad Neustadt sollte eine runderneuerte Startelf möglichst früh für klare Verhältnisse sorgen – und das tat sie. Gerade einmal sieben Minuten waren gespielt, da besorgte Paul Polauke die Schanzer-Führung. Daraufhin kam Angreifer Diawusie in Fahrt und netzte gleich drei Mal ein (10., 16., 30.). Mit der komfortablen Führung im Rücken nahm die Saibene-Elf den Fuß etwas vom Gas. Ein Fehler: Niklas Schrenk schoss umgehend zum Ehrentreffer für Burgwallbach/Bad Neustadt ein. Noch vor der Pause beseitigten erneut Diawusie (36.) sowie Kerschbaumer (39.) allerdings die letzten Zweifel am Weiterkommen des Favoriten. Im zweiten Spielabschnitt verlor die Partie deutlich an Tempo. Erst eine Viertelstunde vor Schluss stellte Jalen Hawkins erst das 7:1 her (75.), legte dann das Tor zum 8:1-Endstand (81.) nach.

Zäher Preußen-Auftritt in Reken

Im Westfalenpokal ging es für Preußen Münster zu Bezirksligist SC Reken. Anders als die bayerischen Drittligisten tat sich die Hübscher-Elf vor 2.129 Zuschauern lange schwer. Erst in der 38. Spielminute erlöste Kapitän Julian Schauerte die Preußen mit einem Treffer aus spitzem Winkel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schnupperte Cueto am 2:0, sein Freistoß klatschte jedoch an den Pfosten (45.). Auch im zweiten Durchgang spielte der Favorit den Bezirksligisten keinesfalls schwindelig. So dauerte es bis zur 63. Spielminute, ehe Jannik Borgmann per Kopfball erhöhte. Weiter passierte nichts: Münster zieht schmucklos, aber verdient in die nächste Runde ein.

   

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