Aufstiegsrelegation: Kiel empfängt Kassel

Am Mittwoch empfängt Holstein Kiel den KSV Hessen Kassel um 18.30 Uhr (Live-Stream auf ndr.de) zur Drittliga-Relegation. Die Sieger der Nord- bzw. Südweststaffel stehen sich dann im ersten von zwei Spielen gegenüber, die für beide Vereine von immenser Bedeutung sind. Im ersten Aufeinandertreffen haben die "Störche" aus Kiel das Heimrecht und möchten sich vor den erwarteten 10.000 Zuschauern eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Sonntag erarbeiten. Obwohl die Kieler viele Rückschläge im Laufe der Saison hinnehmen mussten, möchten sie den Aufstieg aus dem Jahr 2009 in die Drittklassigkeit nun wiederholen. Trainer Thorsten Gutzeit kann dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nur der Einsatz von Rechtsverteidiger Patrick Herrmann ist ungewiss. Thorsten Gutzeit freut sich auf die große Chance, mit seinen Spielern den Aufstieg perfekt machen zu können: "Wir sind einen langen Weg gegangen und hatten in dieser Saison viele Widerstände zu überwinden. Wir haben es selbst in der Hand, eine tolle Saison zu krönen. Die Vorfreude und Begeisterung ist sehr groß, die Fans werden uns erneut eine großartige Unterstützung bieten. Meine Mannschaft ist hoch konzentriert. Wir alle haben nur ein Ziel", wird er auf der Vereinsseite zitiert. Nach 30 Spielen (67 Punkte) setzten sich seiner Spieler mit vier Punkten Vorsprung auf den TSV Havelse in der Regionalliga Nord durch.

Statistik spricht für Holstein Kiel

Herausforderer Hessen Kassel zeigt sich selbstbewusst und sieht im Duell der Traditionsmannschaften keinen Favoriten. Mit 70 Punkten aus 36 Partien grüßen die Kicker von Trainer Uwe Wolf vom Thron der Regionalliga Südwest und haben fünf Zähler Vorsprung auf Rang zwei, der vom SV Elversberg belegt wird. Doch die Statistik spricht für die "Nordlichter", die mit Marcel Schied, Patrick Herrmann, Fiete Sykora und Rafael Kazior auf erfahrene Spieler mit Erst- und Zweitligaerfahrung zurückgreifen können. Schied traf in 29 Spielen bisher 19 Mal ins gegnerische Tor und ist damit bester Angreifer des deutschen Meisters von 1912. Auch der Defenisvverbund der KSV Holstein hat im direkten Vergleich (0,9 zu 1,0 Gegentore pro Spiel) die Nase vorn.

   

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