"Amateur-Fußball": Schiele findet nach 0:3 deutliche Worte
Gegen den MSV Duisburg setzte es für die Würzburger Kickers eine deutliche 0:3-Niederlage. Ausschlaggebend war für Cheftrainer Michael Schiele die erste Halbzeit, über die er bei "MagentaSport" deutliche Worte fand. Zum Thema Kulisse widersprach er außerdem seinen Torhüter.
"Wir haben Lehrgeld bezahlt"
Erstmals mussten sich die Würzburger Kickers in dieser Saison geschlagen geben. Und das recht deutlich: 0:3 hieß es nach 90 Minuten. Der Knackpunkt war die erste Halbzeit. "Wir haben Lehrgeld bezahlt. Insbesondere in den ersten 30 Minuten sind wir hinterhergelaufen, haben keine Zweikämpfe gewonnen, wurden weggeblockt. Das war in der ersten Halbzeit Amateur-Fußball von uns", analysierte Cheftrainer Michael Schiele am "MagentaSport"-Mikrofon und warnte: "Wenn wir das nicht besser machen, wird es schwer, Punkte zu holen."
Zwar habe es Würzburg im zweiten Durchgang besser gemacht, "Duisburg kam nicht mehr so oft nach vorn", urteilte Schiele. Dennoch sei der Sieg absolut verdient gewesen: "Vielleicht, wenn wir das 1:2 machen, geht noch einmal was, aber am Ende ist das Ergebnis absolut in Ordnung." Ein Thema war auch die Kulisse in Duisburg. Während Torwart Johann Hipper meinte, die Atmosphäre habe die Mannschaft positiv beeinflusst, sah Schiele das anders: "Da ist er allein mit dieser Meinung. Beflügelt hat diese keinen von uns."
"Dort ist es dann auf jeden Fall ruhiger"
Weiter geht es für die Kickers am Dienstag im Landespokal. Im Achtelfinale wartet auswärts der TSV Neudrossenfeld. "Dort ist es dann auf jeden Fall ruhiger", scherzte Schiele, wurde anschließend aber noch einmal deutlich: "Es ist wichtig, dass wir aus dieser Partie heute lernen." In der Liga trifft der Aufsteiger am kommenden Sonntag auf den VfB Stuttgart II (13:30 Uhr).