Als 18. Klub: Auch 1860 München geht in Kurzarbeit

Nachdem bereits 17 Vereine aus der 3. Liga das Kurzarbeitergeld in der Coronakrise beantragten, folgt nun auch der TSV 1860 München. Wie Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel klarmachte, soll auch bei den Löwen damit die Existenz sämtlicher Mitarbeiter gesichert werden.

Aufstockung auf 80 Prozent

Verhältnismäßig hat es lange gedauert, jetzt aber geht auch der TSV 1860 München in die Kurzarbeit. Damit komplettieren die Münchener Löwen beinahe die Liga, in denen nur noch die SpVgg Unterhaching und der FC Bayern II auf die staatliche Unterstützung verzichten. "Alle Mitarbeiter müssen in Zeiten wie diesen leider auf Geld verzichten", erklärt Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel gegenüber der "Abendzeitung".

Die Mitarbeiter des Klubs sollen aber nicht komplett auf Null gesetzt. "Wir haben kurzfristig ein Modell erarbeitet, dass aus Kurzarbeitergeld besteht und einer freiwilligen Aufstockung der KGaA", bestätigt der Österreicher. Wie die "AZ" aus dem Umfeld des Vereins erfahren haben will, soll das Gehalt klubanteilig auf 80 Prozent aufgestockt werden.

"Wollten alle Mitarbeiter mitnehmen"

Wie schon bei sämtlichen Drittligisten ist die Maßnahme auch beim TSV 1860 dazu da, um Kosten zu senken und betriebsbedingte Kündigungen für die Mitarbeiter zu vermeiden. "Unser Ziel ist es, dass alle Mitarbeiter ihre Existenz sichern können", sieht sich Gorenzel stellvertretend für den Klub in der Verantwortung.

Dass der Gang in die Kurzarbeit erst jetzt erfolgt, liegt in der Organisation: "Es war uns dabei wichtig, als Team aufzutreten. Es hat daher auch länger gedauert als bei anderen Vereinen, da wir alle Mitarbeiter mitnehmen wollten. Wir wollten verhindern, die Dinge nur von oben herab zu entscheiden." Nun aber steht der Antrag, wodurch die Löwen zu den anderen Teams in der Liga aufschließen.

 
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