Alemannia Aachen schränkt "Karlsbande Ultras" deutlich ein

Alemannia Aachen hat auf die Fan-Übergriffe nach dem Auswärtsspiel am 7. August beim 1. FC Saarbrücken reagiert und heute auf einer Pressekonferenz einen Maßnahmenkatalog vorgestellt. Dieser sieht vor, dass im Stadion künftig alle Fan-Utensilien mit der Aufschrift "Karlsbande Ultras" oder "KBU" verboten sind. Dies gilt für Zaunfahnen, sonstige Fahnen jeglicher Art und Spruchbänder. Auch das Verteilen von Flugblättern und insbesondere ihr Kurvenheft "Banderole" ist auf dem gesamten Stadiongebiet ab sofort verboten. Wer sich dagegen widersetzt, bekommt ein örtliches Stadionverbot. "Diese Maßnahmen seien im Schulterschluss mit Stadt und Polizei getroffen worden", so Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer gegenüber der "Aachener Zeitung".  

"Entschuldigen uns bei allen Alemannen"

Kraemer will mit diesen Maßnahmen erreichen, dass in der Gruppe ein Selbstreinigungsprozess beginnt. Auch die verfeindete Ultra-Gruppe "Aachen Ultras" sind von den Maßnahmen betroffen. Auf der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag legte man ihnen zudem nahe, Provokationen gegenüber der Karlsbande zu unterlassen. In einer Stellungnahme erklärte die Karlsbande zu Beginn der Woche: "Auch wenn unsere Gruppe nicht für den Anfang dieses Debakels verantwortlich ist, wollen wir uns hiermit trotzdem in aller Form ausgiebig bei unserer Mannschaft und allen schwarz-gelben Alemannen entschuldigen, dass solche schon kriegsähnlichen Zustände die tolle Leistung unserer Alemannia überschattet haben!"

 – Stellungnahme der Karlsbande

 – Der Hintergrund

 

FOTO: mayener-alemannen.de

   
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