Acht Drittligisten am Wochenende im Landespokal gefordert

Aufgrund der Länderspielpause ist am diesem Wochenende leider kein Drittligafußball zu bestaunen. Diese Unterbrechung nutzen viele Landesverbände aus, um die nächste Runde der jeweiligen Landespokale auszuspielen. Gleich acht Mannschaften aus Liga drei sind an diesem Wochenende gefordert und wollen schadlos in die nächste Runde einziehen, um dem Traum von der DFB-Pokalteilnahme ein Stück näher zu kommen. Im Folgenden gibt liga3-online.de einen Überblick, welches Team wann gegen wen antreten muss.

Der 1. FC Heidenheim, aktueller Tabellenführer der Liga und amtierender Sieger des wfv-Pokals, empfängt am morgigen Samstag ,den 16. November, um 14 Uhr im Viertelfinale den SV Bonlanden auf dem Kunstrasenplatz oberhalb der eigentlichen Heimstätte, der Voith-Arena. Bonlanden liegt aktuell auf dem letzten Platz der Verbandsliga Württemberg (6. Liga) und ist nach 14 Spieltagen schon zwölf Punkte hinter dem rettenden Ufer. Die Rollen sind also klar verteilt. Alles andere als ein standesgemäßer Sieg der Spieler von Trainer Frank Schmidt wäre eine Überraschung.

Zeitgleich muss auch der SV Wehen Wiesbaden im Achtelfinale des Hessen-Pokals antreten. Der Fünfte ist bei den SF/BG Marburg zu Gast. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz des aktuellen Tabellenzweiten der Gruppenliga (7. Liga) am Zwetschenweg. Der Sieger der Partie wird im Halbfinale entweder auf Kickers Offenbach oder Hessen Kassel treffen.

Ebenfalls am Samstag ist Aufsteiger RB Leipzig, aktuell Titelträger des Pokals, gegen den BSV Gelenau gefordert. Anstoß der Achtelfinalpartie im Grimmaer Stadion der Freundschaft ist um 13.30 Uhr. Der Ballsportverein liegt in der Kreisoberliga (8. Liga) auf Rang zwei und geht mit viel Mut in ihr Spiel des Jahres, wird gegen den zweiten der 3. Liga jedoch wohl wenig entgegenzusetzen haben.

Auch der F.C. Hansa Rostock ist morgen im Einsatz und ist beim Regionalliga-Absteiger Torgelower SV Greif (nun 5. Liga) ab 12.30 Uhr im Viertelfinale des Lübzer Pils Cups zum Siegen verdammt. Den einzigen Heim-Punkt holten die Torgelower ausgerechnet gegen die zweite Mannschaft der Rostocker, Erfahrungsberichte, wie es nicht gehen soll, sind also genügend vorhanden. Bereits in der letzten Saison war die "Kogge" in der Gießerei-Arena zu Gast und setzte sich mit 2:0 durch.

Ebenfalls am Samstag ist auch Drittliga-Aufsteiger SV Elversberg im Achtelfinale des Saarland-Pokals tätig, um seiner Favoritenrolle gegen die TuS Steinbach 98 gerecht zu werden. Die Mannschaft belegt in der Verbandsligist Nord/Ost (6. Liga) aktuell Tabellenplatz drei und befindet sich mitten im Aufstiegsrennen. Doch auch hier wird ein klarer Erfolg der Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch vorausgesetzt.

Bereits um 13 Uhr kommt es am Samstag zwischen dem VfL Halle 96 und dem Halleschen FC in der 3. Runde des Landespokals Sachsen-Anhalts zum Stadtduell. Ausgetragen wird die Partie zwischen dem Vierten der NOFV-Oberliga Süd (5. Liga) und dem Dreizehnten der 3. Liga im HWG-Stadion am Zoo.

Im heimischen Preußenstadion empfängt Preußen Münster am Sonntag um 14 Uhr den Bezirksligisten SV 20 Brilon. Die Westfalen, die in der 3. Liga derzeit nur auf dem 17. Tabellenplatz stehen, müssen nur noch drei Partien im Landespokal gewinnnen, um auch in der kommenden Saison im DFB-Pokal vertreten zu sein. In dieser Pokal-Spielzeit schaltete man den Zweitligisten St. Pauli in der ersten Runde aus.

Am Sonntag ist der schwach gestartete Chemnitzer FC um 14 Uhr bei der BSG Chemie Leipzig im Achtelfinale des Sächsischen Landespokals zu Gast. Die "Leutzscher" empfangen im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark den aktuellen Tabellensechzehnten der 3. Liga. Die Messestädter liegen in der Bezirksliga (7. Liga) aktuell auf dem zweiten Rang und haben trotz zwei Spielen weniger nur drei Punkte Rückstand auf den Führenden. Die klare Favoritenrolle haben jedoch die "Himmelblauen" inne.

FOTO: Flohre Fotografie

   
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