Furioses 6:1 in Meppen: Giannikis lobt "nächsten Entwicklungsschritt"
Das war die Reaktion, die alle beim 1. FC Saarbrücken sehen wollten: Nach der 2:4-Niederlage gegen Rostock feierten die Saarländer am Samstag beim 6:1 gegen den SV Meppen einen furiosen Kantersieg. Trainer Argirios Giannikis sprach vom "nächsten Entwicklungsschritt".
"Da muss ich ihr ein Kompliment machen"
Sie waren der Knackpunkt bei der Pleite gegen Rostock, die defensiven Standards. Gleich dreimal schlug es nach ruhenden Bällen ein. Ganz offensichtlich hatten die Blau-Schwarzen daran unter Woche gearbeitet, verteidigten sie die Eckbälle und Freistöße in Meppen nun doch deutlich besser. "Nach den Standards ist keine Gefahr entstanden", hielt Trainer Argirios Giannikis bei "MagentaSport" zufrieden fest und sprach unter anderem deswegen vom "nächsten Entwicklungsschritt".
Das galt aber auch dafür, "wie wir nach dem 3:1 Ruhe ins Spiel gebracht haben", so der Deutsch-Grieche. Denn nachdem auf das 2:0 nur zehn Minuten später der Anschlusstreffer folgte und Keeper Bignetti mehrfach retten musste, machten die Saarländer in der zweiten Halbzeit mit drei Toren innerhalb einer halben Stunde alles klar. "Es war ein sehr guter Auftritt von uns", lobte der Coach. "Hier in Meppen zu gewinnen, die zu Null gegen Großaspach und Aachen gewonnen haben, das war schon eine gute Leistung meiner Mannschaft. Da muss ich ihr ein Kompliment machen."
"6:1 spricht eine deutliche Sprache"
Überragender Mann auf dem Platz war einmal mehr Florian Pick, der das 2:0 selbst erzielte und anschließend gleich drei Treffer vorbereitete. "Er hat es schon sehr gut gemacht und kann sich jetzt in der Kabine feiern lassen", lobte Christian Kühlwetter seinen Mitspieler und betonte, dass es auch das übrige Team "richtig gut" gemacht habe. "In den letzten Spielen hatten wir nicht das größte Glück vor dem Tor, heute haben wir uns belohnt und kaum was ausgelassen. 6:1 spricht eine deutliche Sprache." Es war der dritthöchste Sieg in der Drittliga-Historie des FCS.
Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel haben sich die Saarländer nun auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. "Wir sind ein geiler Haufen, es macht richtig Bock unter der Woche zusammen zu arbeiten", strahlte Kühlwetter. "Jeder gönnt dem anderen ein Tor oder eine Vorlage, und das haben wir gut auf den Platz bekommen." Und so soll es in den nächsten Wochen auch weitergehen. Als nächstes wartet nun der FC Ingolstadt auf den FCS. Ob die Saarländer dann direkt den nächsten Entwicklungsschritt machen?