Bei Nicht-Aufstieg: Hansa will Anpassungen am Kader vornehmen

Fünf Punkte Rückstand und nur noch zwei Spiele: Theoretisch hat Hansa Rostock im Saisonfinale noch Chancen auf den Aufstieg, realistisch gesehen wird es aber in eine weitere Drittliga-Saison gehen. Falls dieses Szenario tatsächlich eintritt, sollen Anpassungen am Kader vorgenommen werden – ohne großen Umbruch.

Außenbahnen im Fokus

Auf dem Papier verfügt die Kogge – abgesehen von Hoffenheim II und Stuttgart – über den zweitwertvollsten Kader der 3. Liga nach 1860 München. Insgesamt 8,3 Millionen Euro ist dieser wert. Und dennoch wird es sehr wahrscheinlich erneut nicht zum Aufstieg reichen. "Wir werden nach der Saison alles analysieren", kündigte Vorstandsvorsitzender Ronald Maul am Samstag beim Spiel in Aachen in der Halbzeitpause bei "MagentaSport" an.

"Wir merken, dass wir noch ein, zwei Baustellen im Kader haben." Vor allem auf den Außenpositionen will sich die Kogge demnach verstärken, um das Angriffsspiel variabler gestalten zu können. Entsprechend soll nicht nur die Spitze, sondern auch die Breite des Kaders verstärkt werden, da Hansa laut Maul derzeit zu "viel auf individuelle Klasse" angewiesen sei.

"Kein Tabula rasa"

Gleich zwölf Verträge laufen zum 30. Juni aus, darunter die Arbeitspapiere von Stammkeeper Benjamin Uphoff, Nico Neidhart und Adrien Lebeau. Außerdem enden die Leihgeschäfte von Emil Holten, Lukas Kunze und Viktor Bergh. Einen großen Umbruch soll es aber nicht geben. "Wir haben einen sehr guten Kader und werden versuchen, den an einigen Stellen nochmal zu verbessern. Es gibt aber kein Tabula rasa oder was ganz Großes", kündigt Maul an.

Das Saisonziel wäre bereits klar: "Ich habe die Meinung, dass ein Verein wie Hansa Rostock immer oben mitspielen muss und das Ziel haben sollte, aufsteigen zu wollen." Ob die Zweitliga-Rückkehr dann im dritten Anlauf gelingt, sollte das Wunder in dieser Saison ausbleiben?

   

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