"Nicht ausruhen": FCS-Heimstärke wird auf die Probe gestellt
Mit dem Heimsieg gegen Ingolstadt hat der 1. FC Saarbrücken direkt auf das Lebenszeichen des SSV Ulm im Abstiegskampf reagiert und den Acht-Punkte-Vorsprung gewahrt. Im Heimspiel gegen Alemannia Aachen soll nun nachgelegt werden.
Aachen reist mit viel Rückenwind an
Zehn Punkte aus den letzten vier Heimspielen: Im heimischen Ludwigspark läuft es derzeit. Da trifft es sich ganz gut, dass am Mittwochabend gegen Alemannia Aachen direkt das nächste Heimspiel ansteht. 13.000 Zuschauer werden dazu erwartet. "Es liegt auf der Hand, dass wir mit unseren Fans zu Hause eine enorme Wucht entfachen können. Und ich glaube, das ist so das, was uns diese Saison so ein bisschen gerettet hat", versuchte sich Joel Bichsel bei der Spieltags-Pressekonferenz am Dienstag an einer Erklärung für die Heimstärke.
Diese wird nun allerdings auf die Probe gestellt, schließlich gastiert mit Aachen das zweitbeste Rückrundenteam beim FCS, das angesichts von fünf Siegen in Folge zudem in bestechender Form ist. Doch Bichsel zeigte sich zuversichtlich, dass die drei Zähler in Saarbrücken bleiben: "Wenn wir diese Klarheit und diesen Schwung vom letzten Sonntag mitnehmen, dann können wir zu Hause jeden schlagen."
"Wollen diese Serie brechen"
Auch Trainer Argirios Giannikis ist die Serie der Schwarz-Gelben natürlich nicht entgangen, meinte aber: "Je länger eine Serie hält, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie irgendwann gebrochen wird. Und wir wollen die sein, die diese Serie brechen." Ein besonderes Augenmerk soll auf Mika Schroers und Lars Gindorf gelegt werden, die mit 48 Scorerpunkten das erfolgreichste Offensivduo der Liga sind. Entsprechend wird es auf eine kompakte Defensive ankommen – und die richtige Einstellung.
Bichsel versicherte diesbezüglich, dass die Mannschaft zu 100 Prozent fokussiert ist: "Wir haben aus den letzten Wochen gelernt, dass wir uns auf einem Sieg nicht ausruhen dürfen. Denn uns wird nichts geschenkt." Mit einem erneuten Heimsieg könnte der FCS den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf bis zu elf Zähler ausbauen, was bei dann nur noch sechs Spielen ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt wäre. Aus personeller Sicht hat sich gegenüber der Partie gegen Ingolstadt nichts geändert. Sven Sonnenberg ist zwar wieder im Training, kommt für das Duell aber noch nicht infrage.