Steht Schweinfurt schon am Dienstag als Absteiger fest?

Sieben Spieltage vor dem Ende der Saison könnte schon am Dienstag die erste Entscheidung der laufenden Spielzeit fallen. Sollte der 1. FC Schweinfurt sein Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen verlieren, wäre der direkte Wiederabstieg der Schnüdel besiegelt.

Schon 19 Punkte Rückstand

Nur 17 Punkte, erst fünf Siege, schon 24 Niederlagen, lediglich 29 Tore und 73 Gegentore: Der 1. FC Schweinfurt spielt eine desaströse Saison. Nur an drei Spieltagen waren die Schnüdel nicht das Schlusslicht, bereits seit Mitte November steht der Aufsteiger durchgehend am Tabellenende und kam auch nie über Platz 19 hinaus. Nur sechs Punkte aus den ersten 19 Partien bedeuteten einen Negativrekord in der Drittliga-Geschichte, auch der Trainerwechsel von Victor Kleinhenz hin zu Jermaine Jones sorgte nicht für die Trendwende.

In sieben Spielen gelangen unter dem früheren Bundesliga-Spieler nur zwei Siege und ein Unentschieden. Nach der 0:4-Niederlage bei Tabellenführer Osnabrück und dem Sieg des 1. FC Saarbrücken gegen Ingolstadt liegt der Aufsteiger vor den letzten sieben Partien nun bereits 19 Punkte hinter dem rettenden Ufer.

Selbst ein Sieg könnte nicht mehr reichen

Sollten die Schnüdel am Dienstagabend auch gegen Rot-Weiss Essen als Verlierer vom Platz gehen, wäre der Abstieg besiegelt. Schließlich könnte die Jones-Elf in den verbleibenden sechs Partien dann nur noch 18 Punkte holen, was aber nicht reichen würde, um den 1. FC Saarbrücken noch einzuholen. Auch ein Remis würde den direkten Weg zurück in die Regionalliga aufgrund der deutlich schlechteren Tordifferenz gegenüber dem FCS so gut wie amtlich machen. Nur ein Sieg würde den Abstieg vorerst vertagen – womöglich aber nur bis Mittwochabend.

Denn sollte Saarbrücken ebenfalls gewinnen und Hoffenheim II mindestens einen Punkt holen, wäre der Gang in die Viertklassigkeit ebenfalls nicht mehr zu verhindern. Nachdem Schweinfurt 23 Jahre gebraucht hatte, um in den Profifußball zurückzukehren, wird das Abenteuer 3. Liga vorerst ein einmaliges bleiben. Die Regionalliga soll aber nur eine "Ehrenrunde" sein, wie Geschäftsführer Markus Wolf zuletzt ankündigte. "Demnach heißen die Ziele: Profibedingungen und Wiederaufstieg. Sonst können wir es auch sein lassen."

   

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