Vertrag bis 2029: Aachen zieht Kaufoption bei Schroers
Dass Alemannia Aachen bei Mika Schroers die Kaufoption ziehen würde, war zuletzt bereits durchgesickert, unmittelbar vor dem Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden vermeldeten die Schwarz-Gelben nun Vollzug. Damit wird der bislang von Arminia Bielefeld ausgeliehene Offensivspieler fest verpflichtet und unterschreibt einen Vertrag bis 2029.
"Erwartungen voll erfüllt"
13 Tore und acht Vorlagen: Zusammen mit Lars Gindorf hat Mika Schroers großen Anteil daran, dass Alemannia Aachen bereits vorzeitig gerettet ist und für eine weitere Drittliga-Saison planen kann. In dieser soll auch der 24-Jährige, der allein in den letzten zehn Partien elf Scorerpunkte gesammelt hat, weiterhin eine Rolle spielen: "Mika hat die Erwartungen, die wir mit seiner Leihe verbunden haben, voll erfüllt", sagt Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi. "Für uns war daher früh klar, dass wir die Kaufoption ziehen möchten." Dem Vernehmen nach musste die Alemannia dafür lediglich eine niedrige bis mittlere sechsstellige Summe auf den Tisch legen.
Auch Schroers freut sich darüber, nun fest bei der Alemannia unter Vertrag zu stehen: "Ich habe schon zu Beginn meiner Leihe gesagt, dass es für mich etwas ganz Besonderes ist, für den Verein zu spielen, für den bereits mein Vater aktiv war." Dass sich die Alemannia für eine feste Verpflichtung entschieden habe, "macht mich sehr stolz", so Schroers. "Ich spüre hier großes Vertrauen – von der Mannschaft, dem Trainerteam und den Fans."
Endgültiger Verbleib noch nicht sicher
Cheftrainer Mersad Selimbegovic beschreibt Schroers als "sehr dynamischen und zielstrebigen" Offensivspieler, der immer wieder den direkten Weg zum Tor suche. "Er hat in dieser Saison eine starke Entwicklung genommen und ist für unser Spiel enorm wichtig. Ich freue mich, weiterhin mit ihm arbeiten zu können."
Ob der 24-Jährige aber auch tatsächlich in der kommenden Saison für die Aachener auflaufen wird, erscheint trotz der gezogenen Kaufoption noch nicht ganz sicher, da er bei zahlreichen Klubs auf dem Zettel stehen soll. Unter anderem Hansa Rostock und Energie Cottbus haben offenbar Interesse angemeldet, müssten allerdings eine entsprechende Ablöse auf den Tisch legen, sodass die Alemannia bei einem Verkauf einen Gewinn erzielen würde.