"Intensität und Körperlichkeit": Dabrowski sehnt ersten Sieg herbei
In der Rückrunde wartet Erzgebirge Aue weiterhin auf den ersten Ligasieg. Dieser soll nun endlich im anstehenden Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II eingefahren werden. Grund zur Hoffnung machen zwei Rückkehrer und ein Schuss Selbstvertrauen aus der vergangenen Landespokal-Partie.
Rückenwind aus Landespokal-Sieg
Der 10:0-Erfolg im Sachsenpokal-Viertelfinale bei Siebtligist SSV Fortschritt Lichtenstein war zwar ein Pflichtsieg, dennoch hofft FCE-Coach Christoph Dabrowski darauf, dass seine Mannschaft aus dem ersten Pflichtspielerfolg in 2026 Rückenwind mitnehmen kann. "Jeder Sieg und jedes Tor tut gut und gibt Selbstvertrauen, vor allem auch in dieser Höhe", betonte er im Vereins-TV. Bei sieben unterschiedlichen Torschützen habe sich auch die Offensivabteilung einiges an Vertrauen geholt, welches in die anstehende Partie gegen Hoffenheim II mitgenommen werden soll.
Die TSG ist nach Aue die zweitschlechteste Rückrundenmannschaft, steht aber derzeit noch mit elf Zählern Vorsprung auf dem zweiten Nicht-Abstiegsplatz. Um die Zweitvertretung nochmal mehr mit in die Abstiegszone zu ziehen und selbst den wohl letzten Strohhalm für einen möglichen Klassenerhalt zu greifen, ist ein Heimsieg für die Auer Pflicht, weiß auch Dabrowski. Dementsprechend klar formuliert er den Auftrag für Samstag: "Wir wollen grundsätzlich hier zuhause die Mannschaft sein, die eine U23-Mannschaft von der Intensität und Körperlichkeit so bearbeitet, dass es Wirkung zeigt und wir dann endlich den ersehnten Dreier holen", betonte der 47-Jährige.
Barylla und Majetschak wieder fit
Dabei sei es für den Fußballlehrer irrelevant, wie die Hoffenheimer derzeit tabellarisch darstellen oder mit welchem Personal sie anreisen. "Wir gucken grundsätzlich auf uns." Dennoch sei es "aber klar, dass Spiele gegen U23-Mannschaften schon mit ein paar Fragenzeichen behaftet sind. Man weiß nie, welche Spieler zum Einsatz kommen", erklärte Dabrowski insbesondere auch deshalb, weil die Profimannschaft der Gäste zeitgleich in der Bundesliga spielt.
Dagegen gab es bei den Veilchen während der Länderspielpause durchaus positive personelle Nachrichten. Mit Anthony Barylla und Erik Majetschak kehrten zwei Spieler zurück ins Mannschaftstraining, die im Saisonendspurt noch ein Rolle spielen sollen, hofft zumindest ihr Trainer: "Die Rückkehr ist erfreulich, allerdings waren sie auch ein paar Wochen raus. Da geht es darum, dass wir die Belastung langsam steigern und jetzt so fahren, dass sie in den letzten acht Spielen auch Kraft und Körner haben, um uns nochmal zu unterstützen." Da auch die zuvor angeschlagenen Mika Clausen und Marvin Stefaniak wohl wieder zur Option stehen werden, fallen lediglich Max Uhlig und Maxim Burghardt aus.